12 Fehler, die Eltern bei den Hausaufgaben machen

Nicht nur Kinder, sondern auch deren Eltern machen Fehler bei den Hausaufgaben. Welche das sind und warum sie vermieden werden sollten, lesen Sie hier.

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1. Fehler: Keine Hausaufgabenzeit festlegen. Rituale erleichtern es Kindern, sich in den Arbeitsmodus zu begeben. Es ist somit wichtig, dass die Hausaufgaben täglich zu einer festgelegten Zeit erledigt werden.

2. Fehler: Ein müdes Kind Hausaufgaben machen lassen. Die Hausaufgaben sollte ein Kind nicht vor dem Schlafengehen machen. Wenn sich die Müdigkeit bereits ankündigt, wird es sich nicht richtig konzentrieren können. Und im schlimmsten Fall wird es die Hausaufgaben nicht mehr ganz erledigen können.

3. Fehler: Keine Ruhe geben. Eltern sollte darauf achten, dass ihr Kind für die Hausaufgaben die optimale Voraussetzung vorfindet, um sich konzentrieren zu können. Das heißt, es sollte für absolute Ruhe und Ordnung gesorgt sein.

4. Fehler: Den Tag voller Termine packen. Natürlich sollte ein Kind ein paar Hobbys haben, die als Ausgleich zur Schule und zum Lernen dienen. Aber der Tag sollte nicht voll von Terminen sein, damit es ohne Zeitdruck seine Hausaufgaben erledigen kann und Freizeit für sich hat.

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5. Fehler: Danebensitzen. Sitzen Eltern während der gesamten Hausaufgaben neben ihrem Kind, kann das unnötigen Druck aufbauen. Besser ist es, in der Nähe zu bleiben, sich mit etwas anderem zu beschäftigen. So vermitteln Eltern ihrem Kind, dass sie ihm vertrauen und daran glauben, dass es die Hausaufgaben alleine schafft.

6. Fehler: Vorsagen. Spätestens in der Klassenarbeit muss ein Kind die Aufgaben alleine lösen. Wie soll es das schaffen, wenn es das selbstständige Arbeiten nie gelernt hat? Eltern, die ihrem Kind die Lösungen vorsagen, statt es beim Lösungsweg zu begleiten, riskieren, dass ihr Kind kein Selbstvertrauen und kein Durchhaltevermögen aufbaut.


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7. Fehler: Nicht da sein. Zwar sollten Eltern ihrem Kind die Lösung nicht vorsagen, aber bei Fragen und Unklarheiten ansprechbar sein. Das Kind braucht das Gefühl, Hilfe in Anspruch nehmen zu können, wenn es sie benötigt. Falls Sie selbst nicht weiterhelfen können, bietet sich z. B. der Hausaufgaben-Chat von sofatutor.com an. Hier kann Ihr Kind spezifische Fragen stellen. Lehrerinnen und Lehrern zeigen Ihrem Kind, wie es zur richtigen Lösung gelangt.

8. Fehler: Fehler verbessern. Fehler sind da, um aus ihnen zu lernen. Und damit die Lehrerin bzw. der Lehrer sieht, wo es noch Unklarheiten gibt und dementsprechend reagieren kann. Der Lehrer oder die Lehrerin sieht natürlich keinen Bedarf ein Thema zu wiederholen, wenn alle Kinder mit fehlerfreien Hausaufgaben zur Schule kommen.

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9. Fehler: Zu viel kritisieren und nicht loben. Wer gelobt wird, ist motiviert, weiterzumachen. Wer hingegen immer kritisiert wird, verliert langsam den Glauben an sich selbst. Somit ist es wichtig, dass Eltern nicht nur auf die Fehler fokussieren, sondern auch das Positive hervorheben und es regelmäßig loben.

10. Fehler: Zu viel erwarten. Themen, die in der Schule behandelt werden, sind für das Kind meistens neu. Es muss sie lernen. Ein Lernprozess zieht auch Fehler nach sich, die wiederum das Lernen fördern. Deswegen sollte man als Eltern nicht zu viel erwarten und ständig fehlerlose Hausaufgaben fordern.

11. Fehler: Mit Geschwisterkindern vergleichen. Jedes Kind hat ein eigenes Lerntempo und eine eigene Art, sich den Schulstoff anzueignen. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Deswegen sollten niemals Sätze wie „Deine Schwester macht ihre Hausaufgaben immer viel schneller und ordentlicher“ vorherrschen. Sie demotivieren und nehmen das Selbstvertrauen.

12. Fehler: Auf die Lehrer bzw. Lehrerinnen schimpfen. Eltern dienen als Vorbilder für das Kind. Schimpfen diese im Beisein der Kinder auf die Schule oder auf die Lehrkräfte, überträgt sich die Haltung auf das Kind: Wieso soll es sich bei einer Lehrerin oder einem Lehrer Mühe geben, die bzw. den selbst die Eltern doof finden?

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Titelbild: © Jack Frog/shutterstock