Eltern-Weisheiten: Verdirbt schlechtes Licht die Augen?

„Lies nicht im Dunkeln, damit verdirbst du dir die Augen!“ Fühlen Sie sich bei diesem Satz ertappt? Was steckt hinter der Weisheit, die schon unsere Eltern kannten?

Augenärzte wissen, dass Lesen bei wenig Licht anstrengend und ermüdend für die Augen ist. Der Grund dafür ist, dass das auf dem Auge entstehende Bild unterbelichtet ist und die nötige Kontrastschärfe fehlt, so die Experten weiter. Es führt jedoch keinesfalls zu einer Verschlechterung der Sehleistung. Sieht man durch eine Sehschwäche bereits verschwommen, fällt dieser Sehfehler bei schummrigen Licht stärker auf. Außerdem kann eine längere Anstrengung der Augen zu Kopfschmerzen und Schwindel führen.

Ähnlich verhält sich auch bei kleiner Schrift auf dem Smartphone oder nahes Sitzen am Fernseher: Es ist zwar anstrengend für die Augen, langfristige Schäden entstehen jedoch nicht.

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Fazit: Sie brauchen keine Angst vor Sehschäden zu haben. Ihre Kinder hören von selbst auf zu lesen, wenn es ihnen zu anstrengend wird. Der Klassiker der Eltern-Weisheiten „Lies nicht im Dunkeln, das verdirbt die Augen!“ stimmt nicht.

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Titelbild: © Suzanne Tucker/Shutterstock

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