Umfrage zur digitalen Erziehung: Die Mischung macht’s

In unserer Magazin-Umfrage wollten wir herausfinden, wie früh unsere Leser ihre Kinder mit digitalen Medien in Kontakt bringen und worauf sie dabei achten.

Eltern achten auf die Mischung

Die Umfrage „Wie digital erziehen Sie Ihre Kinder?“ wurde von 16. Mai bis 15. September 2016 auf unserem Eltern-Magazin durchgeführt. Die Teilnahme war freiwillig. Unter 118 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren sich knapp die Hälfte der Befragten einig, dass ihre Kinder sowohl mit dem Tablet als auch mit den symbolischen Holzklötzen spielen. Nur 7 Prozent gaben an, dass ihre Kinder häufiger mit dem Tablet als mit haptischem Spielzeug spielten.

Bewusst gewählter Einstieg

Fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent) gaben an, dass sie bewusst darauf achteten, wann ihre Kinder mit digitalen Inhalten in Berührung kämen. Die Kinder würden sie vorher um Erlaubnis bitten. 12 Prozent der Magazin-Leser, die an der Umfrage teilnahmen, sagten, dass sie ihre Kinder damit in Kontakt brächten, sobald diese ein Interesse dafür entwickelten.

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Digitale Medien über alle Bereiche verteilt

Dabei ist es nicht so wichtig, dass die digitalen Inhalte rein pädagogischer Natur sind: Das gab nur knapp ein Viertel der Befragten an. 40 Prozent sahen auch kindgerechte Filme und Serien als gute Alternative zum klassischen Buch an oder gaben ihren Kindern die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, womit sie sich beschäftigen möchten.

Medienkunde sollte ein eigenes Fach werden

Auf die Frage, ob unsere Eltern-Magazin-Leserinnen und -Leser ein eigenes Schulfach für Medienkunde wichtig fänden, antworteten über die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer positiv (52 Prozent). Ein eigenes Fach gäbe die Möglichkeit, sich reflektierend mit den Chancen und Gefahren des Internets auseinanderzusetzen. Das könne regulärer Fachunterricht nicht leisten. Aber immerhin 44 Prozent empfanden den Fachunterricht als ausreichend, um darin digitale Lerninhalte anzubieten.

Sinnvoller Umfang mit mobilen Endgeräten steht bei Erziehung im Vordergrund

Knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gab abschließend an, dass ihre Kinder ein Smartphone oder Tablet erhielten, sobald sie sich damit sinnvoll beschäftigen können. Immerhin ein weiteres Drittel fand, dass Kinder erst ab 14 Jahren ein mobiles Endgerät erhalten sollten und vorher nur unter Aufsicht eines Erwachsenen – Lehrerin oder Lehrer bzw. Eltern – im Internet surfen sollten. Ein Viertel der Befragten (26 Prozent) gab zu, dass sie ihren Kindern ein Smartphone oder Tablet erlaubten, sobald diese anfängen darüber zu quengeln. Sie wollten sie nicht vor ihren Freunden bloßstellen.

Fazit: Die Leserinnen und Leser des Eltern-Magazins achten auf eine gesunde Mischung aus On- und Offline-Medien bei der Erziehung ihrer Kinder. Sie sind dennoch dafür, dass ihre Kinder sich umfassend mit den Gefahren und Chancen der digitalen Medien auseinandersetzen.

Titelbild: © George Rudy/shutterstock.com

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