Was tun, wenn die Versetzung gefährdet ist?

Die Noten sind im Keller, zum Halbjahreszeugnis kam die Nachricht: Wenn sich nichts ändert, ist die Versetzung gefährdet. Was Eltern jetzt tun können, um ihrem Kind zu helfen.

1. Cool bleiben!

Die Benachrichtigung über die Versetzungsgefahr ist zunächst nur eine Art Warnschuss. Wenn das Kind zwei Fünfer oder eine Sechs auf dem Halbjahreszeugnis hat, kann es passieren, dass es die Klassenstufe wiederholen muss. Aber noch ist das nicht in Stein gemeißelt. Wenn Eltern hier ruhig und besonnen bleiben, sind die Chancen besser, dass auch das Kind nicht in eine Schockstarre verfällt. Ein klärendes Gespräch und viele Aufmunterungen helfen auf dem Weg in Richtung Endjahreszeugnis die Motivation beim Kind hochzuhalten.

2. Mit der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer sprechen!

Eltern sollten gemeinsam mit ihrem Kind das Gespräch mit den entsprechenden Fachlehrkräften suchen. Es gilt, einige Fragen zu klären:

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  • Woran liegt die schlechte Note auf dem Halbjahreszeugnis?
  • Hat sich diese Entwicklung bereits abgezeichnet?
  • Ist das Kind unaufmerksam?
  • Stört es im Unterricht?
  • Gibt es andere äußere Faktoren, die bedacht werden sollten?
  • Hat es gravierende Wissenslücken, die außerschulisch geschlossen werden sollten?

Wenn Lehrkräfte mitbekommen, dass es Eltern und Kindern nicht egal ist, wie die Schulleistungen aussehen, sind sie häufig bereit, sich gemeinsam mit dem Schüler bzw. der Schülerin daran zu machen, das Ruder noch herumzureißen.

3. Die Lernsituation analysieren!

Als nächstes sollten sich Eltern und ihr Kind die Lernsituation zu Hause anschauen:

  • Kann das Kind jederzeit in Ruhe lernen?
  • Hat es feste Tagesabläufe, in denen Zeit für Pausen und für Wiederholungen vorgesehen sind?
  • Wer überprüft, ob das Kind das Gelernte auch verstanden hat?
  • Hat es die Chance, sich beim Lernen mit Fragen an jemanden zu wenden?

Erst wenn alle Fragen mit einem Ja beantwortet werden können, hat das Kind eine Grundlage, um gut lernen zu können. Routinen und geregelte Tagesabläufe zu etablieren, ist wichtig für die Lernmotivation des Kindes. Eltern sollten hier beratend, aber nicht zu pedantisch zur Seite stehen.

4. Hilfe organisieren!

Das Kind hat sicherlich einige Wissenslücken angesammelt. Es braucht also Hilfe, um diese ausfindig zu machen. Da diese Wissenslücken meistens nicht erst letzte Woche entstanden sind, sondern wahrscheinlich schon im vergangenen Schuljahr oder noch früher, bietet die Online-Lernplattform sofatutor den Zugang zu allen Lerninhalten aller Klassen an. Wenn also klar ist, dass bereits einige grundlegende Schulthemen nicht richtig verstanden wurden, kann das Kind noch mal gezielt „nachlernen“ und die Wissenslücken schnell und unkompliziert schließen. Durch die interaktiven Übungen kann es anschließend außerdem überprüfen, ob es das Gelernte wirklich verstanden hat.

Ein wichtiger Hinweis: Wenn das Kind nach der Schule zu Hause die „Problemfächer“ wiederholt, braucht es die Möglichkeit, sich bei Unklarheiten mit jemandem auszutauschen. Da Eltern hier oftmals nicht die optimalen Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerinnen sind, bietet sofatutor unter der Woche von 17 bis 19 Uhr den Hausaufgaben-Chat an, bei dem das Kind jederzeit seine Fragen mit Fachlehrerinnen und -lehrern klären kann. So kann es schnell weiterlernen, ohne an einer Stelle stecken zu bleiben. Außerhalb dieser Zeit kann das Kind seine Frage als E-Mail schicken. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer antworten so schnell wie möglich.

Fazit: Eltern haben eine Menge Möglichkeiten, ihr Kind dabei zu unterstützen, damit es die Versetzung schafft. Eine positive Haltung zur Situation, offene Lehrergespräche, realistische Routinen und gute Lernmaterialien sind die wichtigsten Voraussetzungen, um das Lernen zu einem Erfolg zu machen.

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Titelbild: © Uber Images/shutterstock.com

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