Lernen durchzuatmen – 4 Entspannungstechniken für Eltern

Herzklopfen lässt Sie nachts nicht schlafen? Und durch die Müdigkeit sind Sie am Tag schnell reizbar? Dann ist es Zeit für diese vier Entspannungstechniken.

Der Alltag kann schnell zur Belastung werden: Man muss an so viel denken, sich um so vieles kümmern und dann kommen noch alle möglichen Sorgen hinzu. Doch Stress ist auf Dauer nicht gesund. Deswegen ist es wichtig, zu lernen, ihn auszuschalten.

1. Entspannungstechnik: Den Atem spüren

Bewusst das eigene Atmen wahrzunehmen, ohne es verändern zu wollen, ist die einfachste Entspannungsübung. Die Konzentration auf den Atem lenkt von allen anderen Gedanken und damit auch vom Stress ab. Der Körper fängt langsam an, Stresshormone abzubauen. Nehmen Sie sich einen Moment, in dem Sie ruhig auf einem Stuhl sitzen und bewusst atmen. Dabei können Sie auch die Augen schließen, das ist kein Muss. Atmen Sie einfach und sprechen Sie dabei nicht.

Falls diese Atemtechnik jedoch nicht mehr reicht, können Sie auch eine Atemübung durchführen, die zur Beruhigung führt: Dabei atmen Sie ruhig und regelmäßig durch die Nase ein und aus. Zählen Sie beim Ein- und beim Ausatmen jeweils langsam bis fünf. Zwischen dem Ein- und dem Ausatmen sollten circa zwei Sekunden liegen.

2. Entspannungstechnik: Den Körper spüren

Um Stress und Anspannung schnell hinter sich zu lassen, kann auch eine kurze Meditation helfen: Dazu setzen Sie sich mit verschränkten Beinen und geradem Rücken auf den Boden. Sie können ein kleines Kissen unter das Gesäß legen, damit das Becken nach vorne kippt und Sie den Rücken leichter strecken können. Während die Hände ruhig auf den Knien liegen, berühren sich Daumen und Zeigefinger jeder Hand leicht. Schließen Sie nun die Augen und stellen Sie sich vor, dass Sie von Ihrem Hinterkopf auf Ihre Stirn schauen: Sie sehen in der Mitte Ihrer Stirn, also zwischen den Augenbrauen, ein helles Licht. Betrachten Sie das Licht so lange aufmerksam, bis Sie merken, dass Ihr Körper zur Ruhe gekommen ist.

3. Entspannungstechnik: Die Ruhe spüren

Achten Sie darauf, dass Sie sich regelmäßig eine Auszeit gönnen, in der Sie wieder Kraft tanken und den Familientrubel und die Folgen schlafloser Nächte abschütteln können. Wie Sie das machen, liegt ganz an Ihnen. Sie wissen am besten, was Ihnen guttut. Vielleicht suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie mal wieder ein paar Buchseiten lesen, Ihre Lieblingsmusik hören oder ein Schaumbad nehmen können. Eigentlich wollten Sie auch mal wieder malen, nähen, stricken oder basteln, aber es ist nie Zeit dafür? Dann müssen Sie sich diese Zeit nehmen. Suchen Sie sich jemanden, der solange auf die Kinder aufpassen kann, und machen Sie etwas nur für sich.

4. Entspannungstechnik: Lachen

Obwohl einem vielleicht gar nicht zum Lachen zumute ist, sollte man es einfach immer mal wieder versuchen. Warum? Lachen oder schon ein breites Grinsen entspannt und macht glücklich. Denn dabei werden tatsächlich Stresshormone abgebaut. Und dem Körper ist egal, ob das Lachen erzwungen oder natürlich ist.

Sie haben weitere Entspannungstechniken? Dann freuen wir uns über einen Kommentar von Ihnen.

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Titelbild: © eldar nurkovic/shutterstock.com