Wie ein Kind die Angst vor Mathe besiegte

Dies ist eine Geschichte über ein Kind und seine größte Angst: Mathe. Wie sich dieses Kind ihr endlich stellt und wie die Eltern ganz unbemerkt geholfen haben.

„Oh seht, oh seht, ich komme viel zu spät!“

Eben war noch alles gut: Das Kind saß gemütlich auf der Couch und zockte entspannt Playstation. Plötzlich durchzuckt es ein Blitz: „Morgen ist ja Mathe!“

Die Matheprüfung, die irgendwo im Unterbewusstsein vergraben war, schiebt sich ins Bewusstsein und lässt das Kind nur noch eins denken: „Das schaffe ich nicht! Niemals! Ich weiß ja nicht mal, was ich überhaupt lernen soll?!“ Panik bricht aus.

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Hektisch kramt es in der Schultasche nach dem Mathebuch. Es blättert darin herum: „Keine Ahnung! Alles nur Kauderwelsch, den eh keiner versteht.“ Die Laune verschlechtert sich.

Das Kind hat eh schon seit längerer Zeit ein ungutes Gefühl, wenn es um Mathe geht. Bereits seit einigen Wochen hat es sich kaum noch Notizen im Unterricht gemacht. Die Hausaufgaben hat es meistens kurz vor der Stunde vom Kumpel abgeschrieben.

Dass es zu so einer schlechten Einstellung überhaupt kam, geschah jedoch nicht über Nacht. Es waren viele kleine Dinge, die zum Lernfrust führten: Einmal war der Lehrer schlecht drauf. Da hat das Kind im Unterricht rumgealbert, eine Ermahnung abgekriegt und hatte dann keine Lust mehr, in der Stunde mitzumachen. Und als es dann ein anderes Mal die Hausaufgaben vergessen hatte, kam es leider auch noch in der Stunde dran und kassierte eine schlechte Note. Schließlich war das Kind kurz nach den Ferien für eine Woche krank und hatte dadurch irgendwie den Anschluss verpasst.

Wer nicht lernen will, muss fühlen

Leider entstehen und wachsen durch solche Situationen aber Wissenslücken. Die Lücken sorgen dann dafür, dass neuer Lernstoff nicht auf einem sicheren Wissensfundament aufbauen kann, da es entweder fehlt oder nur lückenhaft vorhanden ist. Wenn das Kind also weiter auf Lücke lernt, wird es zukünftig weitere schlechte Noten riskieren. Und der Lernfrust wächst beim Kind. Der Turm aus zu beherrschendem Lernstoff kracht immer wieder zusammen. Denn das Kind hat eigentlich nicht wirklich verstanden, worum es geht.

„Wie soll es nur jemals diese blöden Aufgaben verstehen? Und wie soll es morgen durch die Prüfung kommen?“, fragt sich das Kind.

Eltern sind helfende Elfen

Ohne dass es das Kind bemerkt hat, haben seine Eltern das Dilemma beobachtet. Sie sind sich darüber im Klaren, dass es jetzt zu spät ist, um alles einwandfrei zu lernen. Aber hängen lassen wollen sie das Kind trotzdem nicht.

Sie schlagen vor, einen Plan zu machen: „Lass uns schauen: Was sind die Themen, die dein Lehrer dir gegeben hat? Zu welchem Thema hast du die letzte Prüfung geschrieben? Welche Themen habt ihr seither besprochen? Kann dir vielleicht ein Klassenkamerad weiterhelfen, die richtigen Themen zu finden?“

Das Kind geht auf die Spurensuche und fragt rum. Es sammelt alle Hinweise und packt sie in sinnvolle Einheiten: „Das Kommutativgesetz gehört zu Rechengesetzen, da muss das Kind drei verschiedene Arten beherrschen.“ Das schreibt das Kind packt das Kind also in einem Thema zusammen und forscht weiter. So verschafft es sich innerhalb einer Stunde einen Überblick und erstellt eine Liste. Es schätzt ein, wie viel es realistisch in der verbleibenden Zeit bearbeiten kann. „Wir müssen drei Themen können, nicht alle werde ich schaffen: Aber zwei von dreien, das kann ich versuchen.“

Es beginnt mit dem ersten Thema. Erstmal mit was Leichtem. Die Eltern geben ihm eine Internetseite als Hilfe an die Hand, auf der es zu allen Themen passende Videos und Übungen ganz leicht findet. Das Kind sucht sich die passenden Einsteigervideos raus und löst im Anschluss die Übungen.


Kommutativgesetz

Bei der dritten Aufgabe der ersten Übung gerät es ins Stocken: Es soll Terme umformen. „Aber wie war das noch gleich?“ Kein Problem, die Direkthilfe gibt Tipps und zeigt die passenden Stelle im Video. Das sorgt für den richtigen Denkanstoß: „Stimmt, beim Kommutativgesetz kann ich ja die Summanden vertauschen. Es muss immer nur dasselbe rauskommen.“ Und so schafft das Kind es, eine Übung komplett zu lösen. Nicht fehlerfrei, aber immerhin. Es fühlt sich gut, zuversichtlich!

Das Ziel vor Augen

Das Kind schaut auf die Uhr: Für das Lösen der Übung und das Schauen des Videos hat es insgesamt zehn Minuten gebraucht. Wenn es pro großem Thema drei Unterthemen gibt, braucht es insgesamt 60 Minuten Zeit, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wenn es nach jedem Unterthema eine Pause von fünf Minuten macht, kurz aufsteht und etwas trinkt, dann sind es 90 Minuten – anderthalb Stunden: „Das ist gar nicht so viel! Das schaffe ich sogar!“

Und so setzt sich das Kind hin und lernt. Die Eltern sind ganz erleichtert und erstaunt. Ihr ehemals panisches Kind ist nun ruhig und konzentriert. Es hat einen Plan – in Form der Liste –, es hat ein Ziel – „2 Themen bearbeiten und verstehen“ – und es weiß, dass es keine Angst vor dem „blöden Fach“ Mathe zu haben braucht, weil es mit dieser Internetseite ein Werkzeug hat, das ihm alle Fragen beantwortet und das geduldig alle Themen erklärt, bis das Kind sie verstanden hat.

Die Eltern sind furchtbar stolz auf das Kind und beschließen, ihm eine extra tolle Brotdose für den nächsten Tag zu packen.

Als es fertig gelernt hat, sprechen sie vor dem Zubettgehen mit dem Kind: „Wir sind sehr stolz, dass du dich so angestrengt hast! Du bist drangeblieben und hast dich selbstständig mit dem Thema beschäftigt! Das finden wir bewundernswert!” Das Kind freut sich über das Lob.

Es geht zufrieden und beruhigt ins Bett. Das wäre vor ein paar Stunden noch undenkbar gewesen.

Der Prüfungstag oder die Stunde der Wahrheit

Am nächsten Tag sitzt es vor der Prüfung und ist ein bisschen aufgeregt. Immerhin weiß es ja nicht, ob der Lehrer wirklich alle Themen rannehmen wird.

Tatsächlich werden die Themen, auf die sich das Kind vorbereitet hat, besprochen. Und das dritte Thema auch. Da hat das Kind leider nichts zu gelernt. Aber trotzdem kann es viele der Aufgaben lösen, die es sich zu Hause angeschaut hat. Das freut das Kind. Es nimmt sich ganz fest vor, das letzte Thema nachzulernen.

Immerhin weiß es jetzt, wo es nachgucken kann. Und dass es gar nicht lange dauert und gar nicht kompliziert ist. Was es nicht weiß: Dass die Eltern es mit ihren Fragen zu den Themen auf die richtige Spur gebracht haben, dass sie Hinweise gegeben und die Internetseite vorgeschlagen haben. Das alles hat das Kind gar nicht gemerkt. Muss es auch nicht, immerhin ist es so stolz auf seinen Erfolg.

Und die Moral von der Geschichte:

Erkennen Sie sich und Ihr Kind wieder? So wie dem Kind geht es vielen Kindern jeden Tag. Das berichten sie uns in vielen Telefonaten, E-Mails und persönlichen Gesprächen. Sie lernen zu spät vor Prüfungen und sind dann gestresst. Das muss nicht sein. Ein gut strukturierter Lernstoff und eine auf sie angepasste Lernumgebung helfen ihnen, sich schnell zurechtzufinden. So erleben sie Erfolge und sind motiviert, ihr Bestes zu geben. sofatutor bietet Ihrem Kind genau diese Lernumgebung – mit Lernvideos, interaktiven Übungen, Arbeitsblättern zum Ausdrucken und dem Hausaufgaben-Chat, bei dem echte Lehrkräfte alle Fragen beantworten. Probieren Sie es 30 Tage in Ruhe aus und unterstützen Ihr Kind! Dann ist die Angst vor Mathe bald kein Thema mehr!

Was Sie jetzt tun sollten ...

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