4 Tipps, wie Sie Ihrem Kind Mut zum Ausprobieren geben

Kinder brauchen Mut zum Ausprobieren, zum Machen und zum Dranbleiben: Nur so wachsen sie über sich hinaus. Wir geben Tipps, wie Eltern ihr Kind dabei unterstützen können.

Kinder sind in ihren Teenagerjahren schnell verunsichert. Sie fragen sich: Wo liegen meine Stärken? Was sind meine Schwächen? Welchen Weg kann ich einschlagen? Was erwartet mich in der Zukunft?

Heute ist der Wunsch von Jugendlichen nach Sicherheit und stabilen zwischenmenschlichen Beziehungen größer als zuvor, das belegen auch neue Studien. Sie zögern eher, etwas Neues auszuprobieren, aus Angst zu scheitern. Dabei liegt darin das Potenzial, zu wachsen und neue Fähigkeiten zu entdecken.

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Damit Eltern ihrem Kind ohne Druck eine Richtung aufzeigen können, haben wir vier Ideen vorbereitet.

1. Eine eigene Challenge finden

Jugendliche sind besonders gewillt, sich anzustrengen, wenn sie daran glauben, die Herausforderung meistern zu können. Bekannte Beispiele waren die „Ice Bucket Challenge“ oder die „Bottle Flip Challenge“, die eine ganz Weile im Internet und der Offline-Welt umgingen. Wichtig ist, dass Ihr Kind sich vorstellen kann, dass es tatsächlich gut darin sein und sich sogar noch verbessern kann. Schlagen Sie z. B. mal vor, dass sich Ihr Kind einer „Lerne jeden Tag etwas Neues Challenge“ vor, bei dem Ihr Kind Ihnen jeden Tag von einer Neuigkeit berichtet, die es zuvor noch nicht kannte. Dabei kann es sich um ganz unterschiedliche Dinge oder um die Vertiefung von Wissen zu einem bestimmten Thema handeln. Auch andere Herausforderungen sind denkbar, sollten aber realistisch sein: Die „In Mathe auf Eins stehen Challenge“ möchte wohl kaum ein Teenie eingehen.

2. Sich ein Vorbild suchen

Vorbilder helfen einem, zu sehen, was man für sich selbst kaum vorstellbar findet. Wenn sie etwas erreichen konnten, ist es vielleicht doch nicht unmöglich. Wenn das Kind die eigenen Eltern als Vorbild aber gerade „voll uncool“ findet, sollte man ausnahmsweise alternative Mentorinnen und Mentoren vorschlagen. Häufig bieten soziale Einrichtungen geschultes Personal, die eine Orientierung für die Zukunft geben können. Sie gehen dabei ohne Druck und Vorbelastung ins Gespräch mit dem Kind und spüren Wünsche und Ideen auf.

3. In Feriencamps mit interessanten Programmen gehen

Das Kind interessiert sich für Computer, das Programmieren oder das Erstellen eigener Videos und Webseiten? Dann sei das ComputerCamp empfohlen, ein einwöchiges Ferienlager, bei dem Kinder bis 17 Jahren in Kleingruppen ihre Interessen vertiefen. Neben dem Know-how gibt es auch ein breites Sport- und Erholungsangebot, sodass die Entspannung nicht zu kurz kommt. Auch für andere Interessen, wie Sport, Musik oder die Naturwissenschaften, gibt es deutschlandweit spannende Ferienprogramme.

4. Eine Schülerfirma gründen

„Die Schülerfirma ist perfekt als Lernfeld geeignet, um Schülerinnen und Schülern praxisnah Prozesse der Wirtschaft beizubringen“, erklärt Elke Neuman, die das Programm für Schülerfirmen bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung leitet. Hier könnten sich Jugendliche ausprobieren, Ideen entwickeln und im Team Erfolge feiern. Um eine Idee zu finden, schauen die Jugendlichen dabei nach Dingen, die ihre Schule braucht oder anbieten könnte und verbessern so gleichzeitig das soziale Gefüge im Schulverband. Dafür benötigen sie keine kaufmännischen Vorkenntnisse, sondern werden von versierten Lehrkräften angeleitet und betreut.

Titelbild: © ABO PHOTOGRAPHY/shutterstock.com

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