Fit durch Ernährung – beginnt zu Hause

„Frühstücken wie ein Kaiser, Mittag wie ein König und Abendbrot wie ein Bauer.” So oder so ähnlich lautet die alte Weisheit zum Thema Ernährung. Und sie stimmt. Ein guter Start in den Tag ist nur möglich, wenn Sie dem Körper genügend Energie zur Verfügung stellen. Ihr Auto fährt schließlich auch nicht los, wenn der Tank leer ist. Daher ist ein reichhaltiges Frühstück wichtig. Ihr Kind sollte auch gestärkt und ausgeruht in die Schule gehen. Nur so kann es konzentriert mitarbeiten und neues Wissen aufnehmen. Was sich am besten auf dem Frühstücksteller eignet und was da eher nicht hingehört – wir haben uns bei der Ernährungsberaterin Ingrid Untz von „Frei Esser” für Sie schlau gemacht.

Cornflakes

Sie schmecken lecker, sind manchmal sogar bunt und es es geht schnell: Rein in die Schale, Milch drauf und fertig. Cerealien eignen sich hervorragend für ein Frühstück, doch nicht alle sind auch gesund. In den meisten ist sehr viel Zucker enthalten. Der ist immer künstlich und in zu großen Mengen ungesund. Er gibt dem Körper zwar kurzfristig einen Energieschub, doch langfristig macht er müde, antriebslos und krank. Das sagt das Zentrum der Gesundheit: „Nur natürlicher Zucker, der in Früchten enthalten ist, ist gesund und wichtig für den Organismus. Getränke und Lebensmittel mit Zucker als Zusatzstoff sollten deshalb vermieden werden.” Verwenden Sie besser naturbelassene Cornflakes oder Haferflocken. Die können Sie dann mit Honig nachsüßen, denn der ist ein natürliches Süßungsmittel. Ansonsten eignet sich auch Naturjoghurt mit frischem Obst und Nüssen sehr gut für ein ausgewogenes Frühstück.

Brot statt Toast

Generell ist Vollkornbrot besser als Weißbrot oder Brötchen. Es enthält viel mehr Nährstoffe. Mit dem richtigen Aufstrich sättigt es auch viel mehr als ein Stück Toast. In unserem Artikel
Das etwas andere Pausenbrot finden Sie weiter Informationen zum Thema Aufstrich & Co.

Mit Spaß zum Lernerfolg – so geht's
30 Tage kostenlos testen

Nach dem Frühstück ist vor dem Mittag

Sorgen Sie, sofern es möglich ist, für routinierte Essenszeiten, die sich dem Tagesablauf Ihres Kindes anpassen. Es sollte nicht zu viel Zeit zwischen den Mahlzeiten vergehen, denn wenn die Konzentration erst einmal schwindet und der Magen knurrt, sucht sich Ihr Kind einfach das Nächstbeste. Das kennen Sie sicher aus eigener Erfahrung: Nach einer langen Tour von Einkäufen und Erledigungen in der Stadt kommt plötzlich der Heißhunger. Alle guten und gesunden Vorsätze fliegen dann über Bord und ehe man sich versieht, hält man einen Cheesburger in der einen und eine Cola in der anderen Hand.

Ähnlich geht es Ihrem Kind nach Stunden konzentrierten Zuhöhrens und Lernens im Unterricht. Wenn es eine Möglichkeit gibt, irgendwo etwas zu kaufen, dann holen sie sich auch lieber ein fettiges Stück Pizza – es ist einfach zu verlockend und schnell zu haben. Doch das macht auf Dauer weder wirklich satt, noch tut es gut. Ein belegtes Vollkornbaguette mit Salat und Käse ist viel gesünder.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht hungrig in der Schule ankommt und gleich etwas Essbares braucht. Wenn es ausgewogen gefrühstückt hat, reicht in der Regel eine kleine Zwischenmahlzeit – dann sollte es ein warmes Schulessen geben. So lässt sich auch vermeiden, dass Ihr Kind nachmittags um drei Uhr ausgehungert und schlecht gelaunt nach Hause kommt und dann hastig ein spätes Mittag verdrückt.

Titelbild: ©iStock.com/hlphoto

Was Sie jetzt tun sollten ...

  1. Motivation beim Lernen ist der Schlüssel zum Lernerfolg Ihres Kindes. Holen Sie sich die Motivationstipps von Lehrer Giuliano in diesem Video.
  2. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und schauen Sie sich an, was sofatutor für Sie und Ihr Kind anbietet.
  3. Überzeugen Sie sich selbst und testen Sie sofatutor 30 Tage lang kostenlos.