Wie viel Schlaf braucht mein Kind?

Ihr Kind ist morgens kaum aus dem Bett zu bekommen? Dann ist es wahrscheinlich, dass es zu wenig Schlaf bekommt. Wie viel Schlaf Ihr Kind braucht und wie Sie es zeitiger in die Koje bekommen, erfahren Sie hier.

Ich will aber noch wach bleiben!

Eigentlich ist die Bettzeit gekommen, doch Ihr Kind sitzt noch vor dem Fernseher, telefoniert, hört Musik und hat keine Lust jetzt schon damit aufzuhören? Das Argument, dass Schlaf wichtig ist, zieht auch nicht mehr? Wie Ihr Kind den Tag verbringt, ist entscheidend. Hat es zu wenig Bewegung, ist auch klar, warum es abends nicht richtig müde ist. Ein anderer Grund könnte das Fernsehen vor dem Schlafengehen sein. Psychologen sagen, dass es gerade jüngere Kinder zu sehr aufputscht und dazu anregt, noch lange über das Gesehene nachzudenken.

Generell sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine feste Zeit für das Zubettgehen ausmachen. Je nach Alter gilt Folgendes: Grundschüler brauchen zwischen neun und zwölf Stunden, um ausgeschlafen aufzuwachen, Jugendliche nur acht bis neun. Gerade die Kleinen sollte man nicht als Strafe ins Bett schicken. Wenn das Schlafengehen positiv verknüpft wird, geht Ihr Kind auch lieber ins Bett. Und wenn Sie gefragt werden, warum Schlafen nun so wichtig ist, können Sie folgende Erklärung geben.

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Schlafen? Wozu denn?

Im Schlaf ruht sich der Körper aus. Über den ganzen Tag musste er viel leisten und braucht jetzt eine Pause, um seine Batterien wieder aufzuladen. Nur wenn man ausgeschlafen ist, fühlt man sich auch fit genug, um mit ganzer Kraft in den neuen Tag zu starten. Hat man aber zu wenig geschlafen, fühlt man sich schlapp und hat keine Lust, seinen Kopf anzustrengen. Damit ist man dann in der Schule ziemlich aufgeschmissen, denn das Gehirn ist dort das wichtigste Werkzeug. Passiert es öfter, dass man seine Birne nicht richtig angeknipst bekommt, können schlechte Noten oder sogar Sitzenbleiben die Folge sein.

Tipps fürs Einschlafen:

Es gibt tausend Dinge, die einen vom Schlafen abhalten können – zum Beispiel „Schäfchen zählen“. Der wohl berühmteste Einschlaftipp soll gar nicht so gut helfen. Wer nämlich einfach an etwas Schönes denkt, schläft schneller. Die folgenden kleinen Tricks und Tipps können nicht nur Ihrem Kind, sondern auch Ihnen beim Einschlafen helfen.

  • Kühles Zimmer – kühler Kopf
    Nach dem Schlafengehen sinkt die Körpertemperatur. Ist es im Schlafzimmer aber zu warm, funktioniert das nicht richtig und man kann schlecht einschlafen. Die ideale Temperatur für die Schlafstätte liegt bei 16 bis 19 Grad Celsius.
  • Gut Munkeln im Dunkeln
    Je dunkler es ist, desto besser kann man auch schlafen. Rollos, Jalousien oder Gardinen verbannen jeden Lichtstrahl. Aber nicht übertreiben: Ist es morgens noch zu dunkel im Raum, wird man beim Aufstehen Probleme haben – denn dann glaubt der Körper, es wäre noch mitten in der Nacht.
  • Wo Milch und Honig fließen
    Kleine Rituale können ebenfalls helfen, uns in Schlafstimmung zu bringen. Eine Tasse Tee oder Milch mit Honig vor dem Schlafengehen kann dabei behilflich sein. Die letzten Minuten vor der Nachtruhe sind auch perfekt um noch ein paar Seiten zu lesen – am besten aber in einem Buch, dass nicht zu anspruchsvoll ist.
  • Schon vorher in Schlafstimmung kommen
    Am späteren Abend sollte man keinen Sport mehr machen oder sich anderweitig anstrengen. Auch wenn Arbeit und Sport erschöpfend sind: Kurz vor dem Schlafengehen putscht Sport zu sehr auf. Also, probieren Sie’s mal mit Gemütlichkeit.
  • Keine Wachmacher mehr trinken
    Das gilt vor allem für Sie, denn Kaffee & Co. sind für Ihre Kinder eh noch nicht von Bedeutung. Sie sollten aber darauf achten, dass Tochter oder Sohn abends keine Cola mehr trinken. Auch die enthält den Wachmacher Koffein. Die modischen Energy Drinks, die bei den Jüngeren immer beliebter werden, sollten vermieden werden. Fällt Ihnen auf, dass Ihr Kind solche Sachen trinkt, sprechen Sie mit ihm darüber. Diese Getränke enthalten nicht nur Unmengen an aufputschenden Stoffen, die süchtig machen können (wie Koffein), sondern auch Zucker. Generell gilt: Wachmacher können den Schlaf nicht ersetzen!

Titelbild: ©iStock.com/Lise Gagne

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