Kind im Netz: Apps – Spiel, Spaß und Überraschungen

Es gibt für alles eine App. Doch da nicht alle Apps vertrauensvoll sind, sollten Sie und Ihr Kind bei der Wahl der Apps vorsichtig sein.

Die heutigen Handys sind kleine Computer. Wenn Ihr Kind also mit dem Handy im Internet surft, macht das keinen großen Unterschied, als wenn es dafür den heimischen Computer nutzt. Da es unmöglich ist, dass Sie als Eltern die Internetaktivitäten Ihrer Kinder via Smartphone immer im Augen behalten, raten Experten zu einer Internetsperre für unter 14-jährige Smartphonebesitzer.

Mit einem Klick zum teuren Aboglück

Kostenlose Spiel-Apps finanzieren sich durch Werbebanner. Das heißt, dass ein Spiel ständig durch Werbung unterbrochen wird. Bei einem hektischen Spiel kann es dann schon einmal ein „Verdrücker“ passieren. Bei einigen Werbebannern reicht aber ein Klick zum teuren Aboglück.

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So kann es vorkommen, dass der 13-jährige Fabian plötzlich und aus Versehen ein Abo abgeschlossen und Jana mit einem Klick einen Jahresvorrat Düngemittel für ihre virtuelle Farm gekauft hat. Und das kostet kein virtuelles, sondern echtes Geld. Zwar ist nicht jeder Werbebanner „böse“, jedoch ist nicht zu erkennen, welche Absichten hinter welchem Banner stecken. Wenn Ihr Kind oder Sie in eine Abo-Falle getappt sind, wenden Sie sich an Ihren Mobilfunkanbieter und bitten diesen um Hilfe.

Die Datenklauer unter den Apps

Besonders bei kostenlosen Apps sollte Vorsicht geboten sein. Mit dem Herunterladen einiger Apps findet ein unbemerkter Datenklau statt: Telefonlisten, Surf-Verhalten, Passwörter, Fotos, Text- und Standortdaten, die auf dem Handy gespeichert sind, werden dazu genutzt, Datenprofile zum App-Nutzer zu erstellen.

Vor dem Herunterladen einer App ist es also wichtig, die Beschreibung, Datenschutzrichtlinien und Kundenbewertungen zu lesen. Nach dem Download der App sollten die App-Einstellungen angepasst werden, da die Standard-Einstellungen oft den Zugriff auf die Daten des Handys erlauben. Sie können solchen Schad- und Spähprogrammen aus dem Weg gehen, indem Sie und Ihr Kind die Apps in den offiziellen App-Stores von Apple, Android und Windows Anwendungen herunterladen.

Darüber hinaus lassen sich die Apps auf dem eigenen Smartphone verwalten. Es kann festgelegt werden, worauf die Apps zugreifen dürfen, z. B. auf Ihr Adressbuch oder die Fotos. Klicksafe.de hat hierfür eine genaue Anleitung zusammengestellt. Darüber hinaus stellt der TÜV Rheinland die Datenschutzprüfung „Check your App“ zur Verfügung. Hier können Sie überprüfen, ob Ihre Apps sicher sind.

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Titelbild: ©nensuria/iStock.com

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