„Mein Kind schreibt unleserlich“ – so verbessert Ihr Kind die Handschrift

Eine unleserliche Handschrift ist besonders ärgerlich, wenn sie schlechte Noten nach sich zieht. Hier finden Sie praktische Übungen, mit denen Ihr Kind die Handschrift verbessert.

Ihr Kind zu bitten, schöner zu schreiben, bringt keinen Erfolg. Zuerst müssen Sie herausfinden, wie es zu der Unleserlichkeit der Schrift kommt. Im zweiten Schritt kann das Problem gezielt durch Übungen behoben werden.

Unleserliche Handschrift – wo liegt das Problem?

Um das Problem der Unleserlichkeit zu identifizieren, schauen Sie sich die Handschrift Ihres Kindes genau an. Stellen Sie sich dabei folgende Fragen:

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  1. Schreibt Ihr Kind auf den Linien?
  2. Sind große und kleine Buchstaben leicht zu unterscheiden?
  3. Streicht Ihr Kind oft durch oder überschreibt es einfach seine Fehler?
  4. Sind bestimmte Buchstaben nicht leserlich? Können alle Buchstaben gut unterschieden werden?
  5. Sind die Buchstabenübergänge deutlich oder verschwimmen Sie?

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Übungseinheiten gemeinsam festlegen

Haben Sie alle Fragen beantwortet, können Sie Ihrem Kind Schritt für Schritt helfen, seine Handschrift zu verbessern: Überlegen Sie gemeinsam, wie die tägliche Übungseinheit aussehen könnte. Ihr Kind könnte z. B. jeden Tag einen kleinen Absatz aus dem Lieblingsbuch abschreiben. Dabei gehen Sie gemeinsam die folgenden Übungen durch. Legen Sie bei den Schreibübungen einen besonderen Fokus auf das von Ihnen identifizierte Problem, z. B. auf große und kleine Buchstaben oder die Unterscheidung der Buchstaben u und v.

Allgemeine Übungen: Handschrift verbessern

Handschrift verbessern durch korrekte Stifthaltung

© Cmspic/shutterstock.com

Handschrift-Übung 1: Korrekte Stifthaltung

Beim Schreiben sollte der Stift locker in der Hand liegen: Daumen und Zeigefinger führen den Stift. Dieser liegt leicht auf dem ersten Glied des Mittelfingers. Die Handkante sollte auf dem Tisch aufliegen. Beim Schreiben sollte kaum Druck ausgeübt werden. Überprüfen Sie die Stifthaltung Ihres Kindes. Falls ihm die korrekte Stifthaltung schwerfällt, kann es mit einem dicken Stift üben.

Handschrift-Übung 2: Schreiben mit Pausen

Oft entsteht eine unsaubere und unleserliche Handschrift durch zu schnelles Schreiben. Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen Schreibrhythmus fest: Nach jedem Buchstaben sollte Ihr Kind eine kleine Pause machen, den Stift nicht absetzen und kurz ein- oder ausatmen.

Spezielle Übungen: Handschrift verbessern

Handschrift-Übung 3: Groß- und Kleinschreibung

Nehmen Sie zum Üben der großen und kleinen Buchstaben kariertes Papier oder Schreibpapier mit drei Linien zur Hilfe. Legen Sie mit Ihrem Kind die Größe der jeweiligen Buchstaben fest, z. B. das große B steht zwischen der ersten und dritten Zeile, das kleine l auch, das kleine e zwischen der zweiten und dritten Linie. Ihr Kind kann sich nun beim Schreiben an den Linien orientieren und prägt sich gleichzeitig die Größenunterschiede der Buchstaben ein.

Handschrift-Übung 4: Schreiben auf den Linien

Gehen Sie beim Üben des Schreibens auf den Linien ähnlich vor. Hier bietet sich besonders Schreibpapier mit drei Linien an. Nun kann sich Ihr Kind ganz auf die Linien konzentrieren.

Handschrift-Übung 5: Bestimmte Buchstaben trainieren

Nehmen Sie auch hier Schreibpapier mit drei Linien zur Hilfe. Schreiben Sie Ihrem Kind den einzelnen Buchstaben an den Anfang einer Zeile. Nun kann es diesen bis zum Ende der Zeile abschreiben. Dann können Sie sich gemeinsam dem nächsten „Problem“-Buchstaben widmen. Hat Ihr Kind Probleme mit den Buchstabenübergängen, können Sie ganze Wörter oder Buchstabenkombinationen auf diese Weise üben.

Sie haben weitere Tipps? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail oder einen Kommentar unter unseren Beitrag.

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