Quietschbunter Kinderfilm: Ricos und Oskars zweiter Fall

Nach Rico, Oskar und die Tieferschatten läuft nun der zweite Teil der Romanreihe von Andreas Steinhöfel im Kino: Rico, Oskar und das Herzgebreche. Dieses Mal müssen sich die kleinen Helden nicht nur mit einem Kriminalfall herumschlagen.

Diesmal sind sie inkognito unterwegs. Das sagt wenigstens der intelligente Oskar (Juri Winkler), der nun eine übergroße Sonnenbrille trägt, statt seines auffälligen Sturzhelms. Der begriffstutzige Rico (Anton Petzold) – wie sollte es anders sein – kennt das Wort „inkognito” zwar nicht, aber dafür hat er ja seinen kleinen Freund. Zusammen geben die beiden ein unschlagbares Team ab. Schon bald finden sich der ängstliche Hochbegabte und der mutige Tiefbegabte in einem spannenden und „verruchten” Kriminalfall mit viel Herzgebreche – Ricos Wort für „Liebeskummer” – wieder.

Von Handtaschen und Schummeleien

Oskars vielbeschäftigter Vater hat den Sonnenbrillenträger einfach mitsamt einer Reisetasche und einer kleinen Notiz bei Rico und seiner Mutter Tanja Doretti (Karoline Herfurth) geparkt. Das ist einerseits sehr traurig, andererseits können sich die beiden Freunde nun den Ungerechtigkeiten der Welt widmen. Zum Beispiel muss unbedingt aufgedeckt werden, warum Frau Doretti beim Bingo-Spielen schummelt – das hat Oskar doch sofort gesehen – und warum die schreckliche Bingo-Frau Ellie Wandbeck (Katharina Thalbach) sie trotzdem die Handtaschen gewinnen lässt. Und dann wirkt Mama Doretti immer so bedrückt – das hat Rico doch gleich bemerkt – und das, obwohl sie mit den gewonnen Handtaschen ganz viel Geld im Internet macht. Die beiden Freunde sind sich sicher: Hier stimmt etwas nicht. Und dann kommen sie dem merkwürdigen Boris (Moritz Bleibtreu) auf die Spur …

Schnell, komisch und bunt

Rico, Oskar und das Herzgebreche

© 20th Century Fox

Um es kurz zu machen: Der Kinderfilm ist rasant – ein Feuerwerk aus quietschbunten Bildern und rasendem Erzählstil. Der Regisseur (Wolfgang Groos) setzt auf kurze Sequenzen, eine schnelle Kameraführung und hämmernde Dialoge. Dabei balanciert er auf dem sehr schmalen Grad zwischen Klamauk und Humor, schafft aber immer wieder die Kurve: Der Film ist an keiner Stelle zu albern. Besonders beeindruckend sind die beiden Jungschauspieler. Sie spielen so natürlich, als seien sie auch im echten Leben Rico und Oskar.

Rico, Oskar und das Herzgebreche ist ein toller Film für die ganze Familie!

Titelbild: © 20th Century Fox

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