Die Ü-Ei-Katastrophe

Deutsche Supermarktszene:

Noch ein Meter bis zur Kasse, plärrendes Kleinkind mit kreischender Stimme: „Ich will aber ein Üüüüüüüüüüberraschungseiiiii!“ Und das nachdem bereits beim Beginn des Einkaufs von Mama klargezogen wurde, dass es heute keine Süßigkeiten gibt, nachdem das Kind den gesamten Einkauf über rumgenörgelt und genölt und genervt hat, nachdem die Mutter standhaft war – knickt sie nun auf der Zielgeraden ein und drückt ihrem Sprößling entnervt das Ü-Ei in die Hand.

Man muss also nur lang genug nerven und andere Leute in peinliche Situationen bringen, um zu bekommen, was man will. Das und nichts anderes hat das Kind gerade gelernt.
So erzieht man Egomanen.

Warum nicht den gesunden Menschenverstand einschalten und dem Kind ganz eindeutig klarmachen, wie der Hase läuft, und zwar heftig: „Halt endlich den Mund und hör auf zu plärren! DU bringst MICH hier in eine peinliche Situation, schreist rum und erwartest noch eine Belohnung? Du bekommst dann ein Überraschungsei, wenn ICH das will, denn ICH hab das Geld! Halt mich also bei Laune. Dann bekommst du – vielleicht – ein Ü-Ei. Aber garantiert nicht so, wie du dich verhältst!“

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Titelbild: ©small_frog/istock.com

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