Und täglich grüßen die Hausaufgaben ‒ Tipps und Tricks

Die Freunde wollen Fußball spielen, im Fernsehen läuft die Lieblingssendung und Oma hat Apfelkuchen gebacken ‒ das Leben könnte so schön sein, wären da nicht die Hausaufgaben. Wie es Ihrem Kind leichter fällt, die Hausaufgaben zu erledigen und wie Sie dabei helfen können, lesen Sie hier.

Feste Uhrzeit

Legen Sie zusammen mit Ihrem Kind eine Uhrzeit fest, zu der die Hausaufgaben täglich erledigt werden. Dieses Ritual erleichtert Ihrem Kind, sich in den Arbeitsmodus zu begeben.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Der Spruch „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” zeigt auch beim Hausaufgabenmachen seine Wirkung. Werden die Hausaufgaben so früh wie möglich gemacht, bleibt vom Tag mehr für die schönen Dinge übrig, ohne dass die Hausaufgaben noch im Kopf herumspuken. Außerdem motiviert es natürlich, wenn nach getaner Arbeit das Vergnügen winkt.

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Konzentrationshoch nutzen

Wann genau diese Arbeitzeit am sinnvollsten ist, hängt jedoch auch davon ab, wann sich Ihr Kind am besten konzentrieren kann. Oftmals wird geraten, dass die Hausaufgaben nach einer kleinen Pause nach dem Mittagessen erledigt werden. Wenn Sie jedoch merken, dass sich Ihr Kind erst einmal austoben muss, ist es wahrscheinlich am Abend konzentrierter.

Wunschlos glücklich

Achten Sie darauf, dass die körperlichen Bedürfnisse Ihres Kindes vor den Hausaufgaben befriedigt sind. Es sollte wach und satt sein. Außerdem sollte Wasser für den Durst zwischendurch griffbereit stehen. Damit ihr Kind nicht gleich wieder vom Arbeitsplatz aufspringt, sollte es auch die Toilette vor der Arbeitsphase aufsuchen. So kann die ganze Konzentration den Aufgaben gewidmet werden.

Gleicher Ort

Ihr Kind sollte da die Hausaufgabe erledigen dürfen, wo es sich am wohlsten fühlt, denn dann fällt das Lernen leichter. Manche Kinder brauchen die Nähe von Familienangehörigen, um sich in Ruhe konzentrieren zu können und sitzen somit lieber am Küchentisch. Andere können besser alleine arbeiten und bevorzugen ihren eigenen Schreibtisch.

Ordentlicher Arbeitsplatz

Wichtig ist nur, dass Ihr Kind nicht von Dingen auf dem Tisch abgelenkt wird, sondern nur die Sachen greifbar sind, die es wirklich für die Aufgaben benötigt. Ein ordentlicher Arbeitsplatz ist das A und O beim Lernen.

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Nichts verschieben!

Die Hausaufgaben sollten direkt am selben Tag gemacht werden, auch wenn sie erst zwei Tage später fällig sind. Es kann immer sein, dass auf den letzten Drücker noch etwas Unerwartetes dazwischen kommt und die Hausaufgaben dann doch nicht geschafft werden. Außerdem ist an diesem Tag die Unterrichtstunde noch im Kopf präsent, das macht das Lösen der Aufgaben leichter.

Aufgabenberg strukturieren

Wenn Ihr Kind nur den Berg Hausaufgaben vor sich sieht und nicht weiß, wo es anfangen soll, helfen Sie ihm diesen Berg zu strukturieren und legen Sie zusammen eine Reihenfolge fest. Hier gilt: Manche Kinder gehen motivierter an die Arbeit, wenn sie zuerst die Aufgaben erledigen dürfen, auf die sie Lust haben. Andere bearbeiten lieber erst die „blöden” oder die „schweren” Hausaufgaben, damit sie sich auf die schönen Schularbeiten freuen können.

Die Geschafft-Liste

Nach jeder geschafften Aufgabe wird diese im Hausaufgabenheft oder in einem Wochenplaner durchgestrichen. So hat Ihr Kind einen genauen Überblick, was es schon geschafft hat und was ihm noch bevorsteht. Außerdem motivieren die bereits geschafften Aufgaben zum Weitermachen.

Nicht vorsagen!

Hausaufgaben sind eine Übung, um das in der Schule Gelernte zu festigen. Sie dienen der Lehrerin oder dem Lehrer als Überprüfung, ob Ihr Kind alles verstanden hat. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrem Kind keine vorgesagten Lösung bieten. Falls Ihr Kind aber wirklich einmal an einer Aufgabe verzweifelt, dürfen Sie Denkanstöße sprich Hilfe zur Selbsthilfe geben.

Fehler zulassen!

Auch anhand der Fehler, die Ihr Kind macht, erkennt die Lehrerin oder der Lehrer, wo noch Nachholbedarf ist. Und wie sagt man so schön: „Aus Fehlern lernt man.” Falls Sie also zusammen mit Ihrem Kind die Hausaufgaben kontrollieren und Fehler entdecken, verbessern Sie sie so, dass die Lehrperson erkennen kann, dass Sie Ihre Finger im Spiel hatten.

Mit dem Taschepacken abschließen

Um für den Tag einen Haken hinter das Thema Schule machen zu können, ist es sinnvoll, wenn Ihr Kind nach getaner Arbeit die Schultasche für den nächsten Schultag packt. Und dann kann endlich das Vergnügen beginnen.



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Titelbild: ©FCSCAFEINE/Shutterstock.com

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