{"id":1435,"date":"2013-12-20T09:51:21","date_gmt":"2013-12-20T09:51:21","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/lehrer\/?p=1435"},"modified":"2015-02-11T18:15:16","modified_gmt":"2015-02-11T16:15:16","slug":"selbstbewusste-und-technikaffine-angsthasen-neuen-work-life-balance-generation-y","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/lehrer\/selbstbewusste-und-technikaffine-angsthasen-neuen-work-life-balance-generation-y\/","title":{"rendered":"Selbstbewusste und technikaffine Angsthasen der neuen \u201eWork-Life-Balance\u201d: Die Generation Y"},"content":{"rendered":"<p class=\"intro\">Ein schwieriger Term und allenfalls ein Schlagwort, doch die Zeitungen und Berichterstattungen sind voll davon: Generation Y. Die Generation derjenigen, die um die Jahrtausendwende herum zu den Teenagern z\u00e4hlten und die technologieaffin, gebildet, sinnsuchend, kritisch, freizeitgeil, karriere-desorientiert und noch so viel mehr sind, oder besser sein sollen. Denn was man \u00fcber diese Generation liest, was ihr zugeschrieben und wie sie definiert wird, ist viel und zum Teil fraglich und widerspr\u00fcchlich. Wir haben uns diesem Thema gewidmet und dazu den Psychologen, promovierten Erziehungswissenschaftler und Erfolgsautoren Dr. Albert Wunsch befragt.<\/p>\n<h2>Die \u201eWarum\u201c- Generation<\/h2>\n<p>Der Buchstabe Y, der namensgebend f\u00fcr die Generation der zwischen 1980 und 2000 Geborenen steht, klingt in der englischen Aussprache wie das Wort \u201eWhy\u201c \u0336  \u201eWarum\u201c. Nach 1945 ist es aus \u00f6konomischer Sicht her gesehen die dritte Generation, die Deutschland ver\u00e4ndert. Die erste Generation, die Tr\u00fcmmergeneration, baute Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf. Danach wurde die Generation X geboren, die das Wirtschaftswunder mit ankurbelte und davon profitierte. Und nun steht die Generation Y auf dem Plan, die in einem inflation\u00e4ren Optionendschungel aufgewachsen ist, der alle T\u00fcren offen stehen und die alles zu hinterfragen wei\u00df. Weil sie l\u00e4nger studieren und sp\u00e4ter Familien gr\u00fcnden (k\u00f6nnen), verz\u00f6gert sich ihr Erwachsenwerden um drei und mehr Jahre. Vielleicht auch, weil das Streben nach Status ihrer Sinnsuche, ihrer Dauerfrage nach dem Warum, Platz macht. Oder liegt die Erkl\u00e4rung darin begr\u00fcndet, wie es der P\u00e4dagoge Wunsch formuliert: <em>\u201eDa diese Generation schon in der Kindheit und Jugend fast alles von dem hatte, was fr\u00fcher dem Erwachsenenalter zugerechnet wurde \u2012 recht freier Konsumzugang, wenig Grenzsetzungen der Eltern \u2012 haben diese gar keinen Antrieb, in eigener Verantwortung im Leben stehen zu wollen bzw. sollen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Eine klare Definition scheint jedoch schier unm\u00f6glich, bei diesem Wust an Charakteristika, die diesem Sinnsucherjahrg\u00e4ngen angetragen werden. So wei\u00df auch der Erziehungswissenschaftler Albert Wunsch, verst\u00e4ndlicherweise, nur eine sehr verallgemeinernde Antwort zu geben: <em>\u201eWas darunter verstanden wird, ist eigentlich dieses typische, sich von den \u00e4lteren Generationen abgrenzende Verhalten von 18 bis 30 J\u00e4hrigen, die eine Reihe von Eigenschaften und Angewohnheiten haben, die in der Intensit\u00e4t vorher nicht so dagewesen zu sein schienen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Als solche Eigenschaft und Angewohnheit wird vor allem die Technikaffinit\u00e4t genannt. Diese Generation ist mit Computer und Internet aufgewachsen und somit auch ganz anders sozialisiert worden: Die non-stop-Onliner, die immer und \u00fcberall erreichbar sind. Nach Dienstschluss werden noch Arbeitsmails gecheckt, am besten in der S-Bahn auf dem Smartphone und der Laptop ist steter Nachbar auf der Feierabendcouch. <em>\u201eAls \u201erastlos, heimatlos und oberfl\u00e4chlich\u201c charakterisierte der Freizeitforscher Horst W. Opaschowski diese in der Spa\u00dfgesellschaft aufgewachsenen Jugendlichen und bezeichnete sie als \u201eGeneration @\u201c<\/em>, so Wunsch.<\/p>\n<p>Diese Generation hat viele \u00c4ngste, was nachfolgend einem gesonderten Abschnitt bedarf, aber sicher keine vor neuen Medien. Im Gegenteil: sie sind skeptisch gegen\u00fcber traditionellen Medien, verlieren das Vertrauen darin, etablieren sich zu Medienkritikern und schaffen sich ihre eigenen Nachrichtenfilter \u00fcber Blogs, Tweets etc..<\/p>\n<h2>Ver\u00e4ndert die Generation Y die Arbeitswelt?<\/h2>\n<p>Vor allem in der Berufswelt wird den \u201eYpsis\u201c nachgesagt, alles zu hinterfragen und in ihrem Beruf in erster Linie nach dem Sinn zu suchen. Eine Vielzahl hochqualifizierter Nachwuchskr\u00e4fte betritt den Markt und das angeblich selbstbewusster und fordernder denn je. F\u00fcr ihre Sinnsuche und Selbstverwirklichung bed\u00fcrfen sie vieler Freir\u00e4ume und eine angenehme \u201eWork-Life-Balance\u201c. Die Generation Y, so sagt man, sei l\u00e4ngst nicht mehr bereit, f\u00fcr die Karriere das Leben zu opfern, was allerdings differenzierter zu betrachten ist:<em> \u201eIch habe eine Reihe von jungen Studierenden kennen gelernt, die ein sehr starkes Bestreben haben, in einen guten Beruf hineinzukommen, die auf der anderen Seite aber auch gesagt haben, resultierend aus den Erfahrungen mit ihren eigenen Eltern, dass es ja nicht das Ziel des Lebens sein kann, t\u00e4glich 15 Stunden im Job zu verbringen. Und das finde ich eine sehr interessante Konsequenz. In \u00d6sterreich \u00e4u\u00dfersten sich junge Frauen im Rahmen einer Untersuchung, dass sie nicht ihr ganzes Leben auf eine Berufskarriere setzen wollen. Wenn das Wort \u201cKarriere\u201d eine Bedeutung hat, dann eher als Form einer Lebenskarriere die Beruf, Kind und Partner unter einen Hut bringt. Damit sind auch klare Abstriche am Umfang eines beruflichen Gelderwerbs verbunden, weil Partnerschaft und Kinder auch Zeit ben\u00f6tigen und nicht \u201aso nebenbei\u2019 zu erledigen sind. Und fast alle Frauen, die in \u00d6sterreich befragt wurden, haben anschlie\u00dfend gesagt, dass sie namentlich nicht in Verbindung mit der Untersuchung genannt werden, sprich anonym bleiben wollen. Wenn eine Generation schon so einen Spagat lebt, bestimmte Lebensziele zu haben, die im Augenblick gesellschaftlich aber nicht favorisiert sind und deshalb die Sorge hat, dass man diskriminiert wird, ist das doch ein nachdenklich machendes Ph\u00e4nomen.\u201c<\/em>, gibt der Erfolgsautor zu denken.<\/p>\n<p>Was sie nicht sind, was ihnen aber f\u00e4lschlicherweise oft nachgesagt wird, ist die Zuschreibung, eine \u201eNull-Bock-Generation\u201c zu sein. Null Bock haben sie keinesfalls, nur stellt auch der Spa\u00df an der Arbeit ein hohes Gut dar. Daneben gilt es schnell vorw\u00e4rts zu kommen, daf\u00fcr jedoch nicht zu viel Zeit im Job zu verbringen. Pers\u00f6nliche Entwicklung ist ihnen vorrangig wichtig, ohne dabei prestige- und anerkennungsfixiert zu sein. Selbstbestimmungsr\u00e4ume und Flexibilit\u00e4t, dass sind also vorrangig die neuen Anspr\u00fcche an die Arbeitgeber.<\/p>\n<p>Jene Haltungen leitet Wunsch auch aus der Beziehung zur Vorg\u00e4nger- Elterngeneration ab. Der P\u00e4dagoge spricht von einer neuen Form der \u201eHelicopter-Eltern\u201c, die jene Generation pr\u00e4gten und f\u00fcr so manches Charakteristikum verantwortlich sein. <em>\u201eDa sind Eltern die dauernd ihre Kinder begleiten und beh\u00fcten. In Hochschulen gibt es mittlerweile schon Elternsprechtage, wo sich die Eltern dann erkundigen, wie die Lernleistung ihres Sohnes oder ihrer Tochter ist. Das h\u00e4tte es vor 20 Jahren so nicht gegeben. Auf der einen Seite scheinen sie weniger F\u00e4higkeiten im Durchhalten zu haben, um Dinge zu erreichen, auf der anderen Seite haben sie aber auch indirekt ein St\u00fcck von den Eltern gelernt, dass dieses permanente im Hamsterrad laufen, auch nicht das Wahre ist.\u201c<\/em>, so Wunsch.<\/p>\n<h2>Selbstbewusste Zweifler?<\/h2>\n<p>Was bei jeder Debatte um die vermeintlichen selbstbewussten und technikaffinen Autodidakten zu kurz kommt, ist, dass die Generation Y eine Generation ist, die sich den Zweifel auf die Fahnen geschrieben hat. Zweifel begr\u00fcnden auf \u00c4ngsten und davon haben Vertreter dieser Generation nicht gerade wenig. Denn wie die von Wunsch angerissene, \u00f6sterreichische Studie aufzeigt, haben sie zwar spezifische Vorstellungen, wissen was sie wollen, k\u00f6nnen sich aber offensichtlich nicht \u00f6ffentlich dazu positionieren, aus Angst, auf eine Gesellschaft zu treffen, die daf\u00fcr noch nicht bereit ist. Ist diese Generation vielleicht doch gar nicht so selbstbewusst und selbstbestimmt, wie ihr nachgesagt wird? Und warum spricht eigentlich niemand von der so noch nie da gewesenen Lebenslauffixierung? Ein Praktikum jagt das n\u00e4chste, kaum noch einer schafft es vom Studium direkt in die Festanstellung. An den Lebensl\u00e4ufen wird gefeilt und gepimpt: zwei mal Ausland, sieben Praktika, Volontariat, Traineestelle&#8230;und warum? Gefordert wird n\u00e4mlich auch von der anderen Seite. Das hat nicht viel mit Selbstbestimmung- und Bewusstsein zu tun, sondern ist doch eher eine nicht wenig ausgepr\u00e4gte Form von Angepasstheit und \u00c4ngsten, den Anforderungen nicht gerecht zu werden. Wunsch: <em>\u201eIch sehe bei sehr vielen jungen Leuten eine gro\u00dfe Zukunftsunsicherheit, was besonders auf das Berufsleben bezogen ist. Das geht schon im Studium los, da ist die Unsicherheit sehr gro\u00df: Bekomme ich \u00fcberhaupt einen Arbeitsplatz? Und auch im Bereich der Partnerschaft wird das genauso deutlich. Das hei\u00dft, die jungen Leute zweifeln, sie wollen von ihrer Intention her schon eine auf die Zukunft ausgerichtete Beziehung und haben gleichzeitig den Zweifel, wenn so viele Ehen scheitern, dann kann das bei mir ja auch nicht funktionieren.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dieser Zweifel, von dem die Generation Y bestimmt wird, resultiert auch aus dem gro\u00dfen Becken an Optionen, in denen sie erstmals ungehemmt paddeln k\u00f6nnen, aber stetig mit der Angst im Nacken, irgendwo anzuecken, sich fehl zu entscheiden und \u00fcberhaupt: Bin ich richtig aufgesprungen?<em> \u201eSo wie fr\u00fcher jemand in einem Dorf beispielsweise gro\u00df wurde, wo der Weg vorgezeichnet war \u0336  der hat sich nie in der Situation gef\u00fchlt, sich nach anderen Lebensoptionen zu fragen. Und jetzt haben wir die sogenannten Wahlbiographien und man geht sozusagen in ein Lebensentw\u00fcrfe-Kaufhaus der Biographien und versucht sich eine eigene zu basteln und das geht oft schief und setzt vor allem einen unwahrscheinlichen Druck in Gang, frei nach der Devise: F\u00fcr welche Biographie soll ich mich eigentlich entscheiden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Druck \u2013 das ist ein Pr\u00e4dikat dieser Generation, unter welchem sie vehement leidet. Neben der Rundumverf\u00fcgbarkeit, derer sie sich so verschrieben haben, ist es der Druck unter den Optionen an Angeboten und M\u00f6glichkeiten des \u201eDie-Welt-steht-uns-offen-Dschungels\u201c. Das Ankommen f\u00e4llt diesen Vertretern dabei besonders schwer, bzw. wird ihnen schwer gemacht. Oder ist Ankommen vielleicht sogar gar kein Teil dieser Generation mehr? Seit Jahren fragen sich Abiturienten nach ihrem Abschluss, was sie denn Tolles studieren sollen oder wollen, nach dem Studium fragen sie sich, was sie denn Tolles werden wollen oder sollen und nach dem sechsten Praktikum, was man denn anfangen sollte oder wollte, mit dem was man alles gemacht hat.<\/p>\n<p>Wunsch hat \u00fcber die Entstehung von und den Umgang mit Unsicherheiten ein Buch geschrieben, mit dem Fokus auf die Entwicklung der sogenannte Resillenz, einer F\u00e4higkeit, sich in Druck-Situationen zu behaupten und unerw\u00fcnschte Umst\u00e4nde abwehren zu k\u00f6nnen (siehe Buchtipp im Anhang).<\/p>\n<h2>Die unscharfe Y-Schablone<\/h2>\n<p>Dass man bestimmte Zuschreibungen nicht f\u00fcr eine ganze Generation pauschalisieren kann, leuchtet sicher jedem ein. Denn dabei werden viele Trends innerhalb einer Altersgruppe missachtet. Nur scheinen etliche Soziologen und Psychologen dies anders zu sehen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wird es Leute geben, die in die Y-Schablone passen, aber diese gleich einer ganzen Generation aufzuerlegen \u0336  tut das Not? Wunsch: <em>\u201eIch habe den Eindruck, dass Generationenbezeichungen Marketingentdeckungen der Soziologen sind. Sozialwissenschaftler f\u00fchren regelm\u00e4\u00dfig Jugenduntersuchungen durch und dann versucht der Verantwortliche dieser Untersuchung im Anschluss eine plakative Begr\u00fcndung zu finden, die eine Mischung aus Zeitgeist und Daten der Untersuchung zu sein scheint. Und vieles greift dann nat\u00fcrlich zu kurz. Und wenn ich an alte Generationenzuschreibungen der 50er und 60er Jahre denke, die skeptische Generation (H. Schelski), die Konsm- oder Null-Bock-Generation \u0336 es ist immer ein Facette, die in so einer Untersuchung deutlich geworden ist und diese wird dann als plakative \u00dcberschrift f\u00fcr eine gesamte Generation benutzt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ok, die Selbsterfindung dieser Generation ist wirklich kein kleiner Keks, an dem geknabbert wird: sch\u00f6ner, kreativer, spontaner \u0336  aber ist das nicht einfach, wenn auch banal, der Lauf der Dinge und wiederum eine Form von Angepasstheit. Sie werden \u00fcberfrachtet mit Konsumg\u00fctern, grenzenlosen Medienangeboten und so vielen Optionen \u0336  die mehr T\u00fcren als je zuvor \u00f6ffnen, aber ebenso auch zufallen lassen k\u00f6nnen. Wunsch&#8217;s Konsequenz aus diesem Generationendomino ist: <em>\u201eIch mag diese Zuschreibungen h\u00f6chstens als Hinschauer in der \u00dcberschrift, um dann weiter zu lesen, dass es so wie in der \u00dcberschrift deklariert wurde, gar nicht ist.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Buchtipp<\/strong><\/p>\n<p><em>Wunsch, Albert: Mit mehr Selbst zum stabilen ICH! Resilienz als Basis der Pers\u00f6nlichkeitsbildung, 2013, Springer Spektrum.<\/em><\/p>\n<p>Der Resilienz-Faktor ICH als wirksamer Schutz-Schirm f\u00fcr K\u00f6rper und Seele. Wer will nicht sein Leben gut meistern? Aber die Umsetzung ist gar nicht so einfach. Denn ohne emotional-soziale Kompetenz geht heute gar nichts, ob im Berufsleben, in Partnerschaft, Familie oder Freundeskreisen. Permanent sollen wir pr\u00e4sent sein. Kaum bleibt Luft zum Innehalten. Allgegenw\u00e4rtige Medien schaffen eine Rundum-Verf\u00fcgbarkeit. Wo und wie wird diese F\u00e4higkeit f\u00fcr ein st\u00f6rungsarmes und erf\u00fcllendes Miteinander erworben? Was f\u00f6rdert oder behindert ihre Entwicklung? Wie werden Kinder zu starken Pers\u00f6nlichkeiten? Wo k\u00f6nnen Erwachsene ansetzen, um besser mit den vielf\u00e4ltigen Erfordernissen umzugehen? \u2012 das sind Fragen, mit denen sich Dr. Albert Wunsch in seinem Buch auseinandersetzt und die sich nicht nur Vertreter der Generation Y stellen und nach Antworten suchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"docs-internal-guid-65034600-0b31-a802-845e-f5f99103ec12\" alt=\"\" src=\"https:\/\/lh5.googleusercontent.com\/IcvpyQXJK9SUXK09a4UNCuvRqEcyPaiqcNYS8r8qdRc7zLLZKLsDg2cZKz8teFfii92u_HMm4DhXlfTI7mJEi8TjUsmTqqFtlKApLKoerBm7d43BSssmPKHQQwuB9bMhlxc\" width=\"154px;\" height=\"216px;\" \/><\/p>\n<p><strong>Zum Autor:<\/strong><\/p>\n<p>Albert Wunsch ist promovierter Erziehungswissenschaftler, Psychologe, Supervisor (DGSv) und Konflikt-Coach. Er lehrte von 2004 &#8211; 2012 Konzepte der Eltern-Qualifizierung, P\u00e4dagogik der Kindheit, Methoden der Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, Konflikt-Management und Supervision an der Katholischen Hochschule NRW in K\u00f6ln. Im Januar 2013 wechselte er hauptberuflich an die Hochschule f\u00fcr Oekonomie &amp; Management (FOM) in Essen und Neuss und lehrt dort die Module Kommunikative Kompetenz,  Konfliktmanagement und Ethik. Au\u00dferdem hat er seit \u00fcber 25 Jahren einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakult\u00e4t der Uni D\u00fcsseldorf. Er arbeitet in eigener Praxis als Paar-, Erziehungs-, Lebens- und Konflikt-Berater. Er ist Vater von 2 S\u00f6hnen und Gro\u00dfvater von 3 Enkelt\u00f6chtern. Weiter infos: www.albert-wunsch.de\n<\/p>\n<p>Weitere Info: <a href=\"http:\/\/www.team-f.de\/presse\/472-albert-wunsch-resilienz\" target=\"_blank\">http:\/\/www.team-f.de\/presse\/472-albert-wunsch-resilienz<\/a><\/p>\n<p>Titelbild:\u00a9Shutterstock\/ra2studio<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein schwieriger Term und allenfalls ein Schlagwort, doch die Zeitungen und Berichterstattungen sind voll davon: Generation Y. Die Generation derjenigen, die um die Jahrtausendwende herum zu den Teenagern z\u00e4hlten und die technologieaffin, gebildet, sinnsuchend, kritisch, freizeitgeil, karriere-desorientiert und noch so viel mehr sind, oder besser sein sollen. 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