Gegen den Schulstress: Wie du entspannter wirst

Die Schule ist ein Vollzeitjob und du schiebst ständig Überstunden? Zeit, sich zu entspannen! Dabei helfen diese vier Tipps, die du unbedingt ausprobieren solltest.

Tipp 1: Die Hausaufgaben entschärfen!

Neben den Schulstunden sind die Hausaufgaben das anstrengendste am Schulalltag. Sie kommen einfach immer wieder. Dabei solltest du sie als das sehen, was sie sind: zusätzliche Übungseinheiten. Mithilfe der Hausaufgaben kannst du feststellen, ob du alles begriffen hast und dein neues Wissen vertiefen.

Damit dir das Ganze leichter von der Hand geht, solltest du erst mal eine Pause machen: Wenn du also nach der Schule nach Hause kommst, braucht dein Gehirn ein bisschen Erholung. Je nachdem, wann du Schulschluss hast, kannst du etwas essen, eine Runde Fahrrad fahren oder deine Lieblingsmusik zu Hause richtig laut aufdrehen und durchs Zimmer tanzen. Denn wer sich bewegt, sorgt für mehr Ausgeglichenheit und positive Energie im Körper. Und das ist wichtig fürs Gehirn.

Länger als eine Stunde sollte die Pause aber nicht gehen, damit du nicht in die Versuchung kommst, gar nicht mehr mit den Hausaufgaben anzufangen. Und dann ist da noch der zweite Tipp: von leicht nach schwer. Fang mit den Hausaufgaben für ein Fach an, die dir leichtfallen oder die schnell gehen. Dann hast du auch Lust weiterzumachen.

Tipp 2: Das Lernpensum runterschrauben!

Du lernst erst richtig für eine Klassenarbeit, wenn es schon fast zu spät ist? Das ist leider nicht so effektiv, wie du glaubst. Wenn du immer nur auf den letzten Drücker lernst, lernst du nämlich auf Lücke. Zwar kannst du am nächsten Tag in der Klassenarbeit oder Klausur das Gelernte einigermaßen wiedergeben, verstanden hast du es aber nicht. Und das fällt dir spätestens beim nächsten Test auf die Füße.

Um also die nächste Nachtschicht in Sachen Prüfung zu vermeiden, probiere es stattdessen mit einem Lernplan. Damit kannst du das tägliche Lernpensum so verteilen, dass du tatsächlich Zeit hast, zu wiederholen und Offenes zu klären. Das erhöht die Chance, dass etwas vom Stoff hängenbleibt und du viel weniger gestresst in die nächste Prüfung gehst.

Tipp 3: Ein paar Entspannungsübungen machen!

In der Hektik vergisst du, auf deine eigenen Bedürfnisse zu achten. Dann bist du dauergestresst und reagierst auf jede Kleinigkeit, als wäre es eine totale Katastrophe. Um dich auszugleichen, kannst du Entspannungsübungen machen, die oft schon in fünf Minuten pro Tag zu mehr innerer Ruhe führen.

Eine Übung heißt z. B. „Körper scannen“. Dabei legst du dich auf den Rücken und scannst deinen Körper von den Zehenspitzen zum Scheitel. Du schenkst also jedem einzelnen Körperteil kurz deine Aufmerksamkeit. Sobald deine Gedanken abschweifen, holst du sie zurück zu deinem Körper. Weitere Übungen findest du hier.

Tipp 4: Auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden achten!

Was brauchst du, damit du dich auch in stressigen Phasen gut fühlst?

  • Gutes Essen,
  • gute Freunde,
  • einen Ausgleich und
  • Schlaf.

Das sind alles Dinge, die du meist zuerst vernachlässigst, sobald du viel um die Ohren hast. Dabei hilft dir eine ausgewogene Ernährung dabei, mehr Power zu haben. Nüsse, Fisch und Eiweiß sind Energielieferanten.

Wenn du mit deinen Freundinnen und Freunden über deine Sorgen und Ängste sprichst, merkst du schnell, dass es meist gar nicht so schlimm ist. Sie können dir Mut zusprechen.

Wenn du nach getaner Arbeit Hobbys nachgehst, die nichts mit der Schule zu tun haben, schaltest du ab und fühlst dich wohl. Einige Hobbys machen dich sogar schlauer, ohne dass du dafür lernen musst.

Und schließlich hilft dir ausreichend Schlaf, damit du besser lernst. Wirklich!

Titelbild: © Jose HERNANDEZ Camera 51/shutterstock.com