Die 4 besten Lernmethoden für die Schule

sofatutor ist eine der umfangreichsten deutschen Lernplattformen. Als Expertinnen und Experten fürs Lernen kennen wir die besten Methoden, mit denen du gut und effektiv lernen kannst.

Die bewährten Lernklassiker

Sicher hast du schon einige Lernmethoden ausprobiert, z. B. die Loci-Methode, den Karteikasten oder den Lernspicker. Es gibt noch mehr Wege, mit denen du deinem Gehirn hilfst, sich so gut wie möglich den Lernstoff zu merken. Die wichtigste Vorgabe bei allen Strategien ist, dass du aktiv über den Stoff nachdenkst. Nur so kann sich neues Wissen in deinem Gehirn festigen.

1. Notizen, die dein Lernpensum verkürzen

Eine gute Mitschrift während der Stunde verkürzt die Lernzeit nach der Schule ungemein. Dafür solltest du deine Notizen mit der Hand anfertigen. Denn die Kombination aus Hören, Lesen und Schreiben hilft deinem Gehirn, neue Informationen besser abzuspeichern. Dazu kannst du die Cornell-Technik nutzen, bei der du ein Notizblatt so aufteilst, dass du es effektiv und nachhaltig nutzt.

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Dein Blatt Papier wird in drei Abschnitte unterteilt. Der größte Teil in der Mitte ist für Notizen. Die linke Spalte ist für Fragen vorgesehen und im unteren Drittel trägst du in eigenen Worten eine Zusammenfassung ein. Das kannst du in den Stunden zum Freilernen oder in 15 Minuten nach der Schule machen.

Clever-Notizen-machen-mit-Cornell-Technik

2. Wissenscluster, die dein Wissen strukturieren

Um deine Notizen besser zu veranschaulichen, kannst du mit einer Mindmap arbeiten. Das ist eine Art Diagramm, mit dem du deine Notizen, Gedanken oder Projekte strukturierst.

Mindmap

Schreibe dazu in einem Brainstorming zunächst alle Stichpunkte zu einem Thema ungeordnet auf ein Notizblatt. Dann versuchst du, gemeinsame Oberkategorien für mehrere Begriffe zu finden. Schließlich überträgst du das Ganze in eine Grafik, die dir hilft, Gruppen bzw. sogenannte Cluster zu bilden.

Dank einer Mindmap kannst du auf einen Blick sehen, in welchem Abschnitt du dich beim Lernen befindest. Außerdem kannst du deine Lerneinheiten im Voraus für die Woche planen. So lernst du mit Plan und ohne Stress. Eine Mindmap kannst du entweder auf dem Papier oder am PC erstellen. Kostenlose Programme sind Mind42 (enthält Werbung), Coggle (Testvariante) und Mindmup.

3. Setze den richtigen Fokus

Kennst du das Pareto-Prinzip? Damit wird eine Regel beschrieben, nach der du mit 20 Prozent des Aufwands 80 Prozent des Gewinns einfährst. Das lässt sich auch aufs Lernen übertragen. Im schlechtesten Fall kannst du stundenlang lernen und nur wenig bleibt hängen, weil du einfach zu viel auf einmal verstehen willst. Oder du lernst das, was auf jeden Fall rankommt, versuchst das wirklich zu verstehen und wendest damit deine Lernzeit clever an – und sparst sogar Zeit.

Mache dir während des Unterrichts ein Sternchen an deine Notizen, wenn dein Lehrer bzw. deine Lehrerin etwas als „wichtig für den Test / die Prüfung“ ansagt. Solltest du dir unsicher sein, frage nach der Stunde noch mal nach. So findest du ganz leicht heraus, was du noch am gleichen Tag zu Hause wiederholen solltest und was eher „nice to know“ ist.

4. Trainingseinheiten fürs Hirn

Die Schule ist vorbei. Du bist müde, hungrig und abgelenkt. Am liebsten würdest du die Schulsachen in die Ecke schmeißen und bis morgen nicht wieder anrühren. Doch, halt! Es geht anders. Eine Routine muss her, genauer, eine Lernroutine. Damit kannst du dich selbst überlisten und deinem Gehirn die wichtigen Wiederholungen geben, die es braucht, etwas Neues zu lernen. Bis eine Routine sitzt, brauchst du circa ein bis zwei Monate Disziplin und Durchhaltevermögen. Also, los geht’s!

  • Auf dem Weg nach Hause: Fasse gedanklich zusammen, was du heute in jedem Fach gelernt hast. Notiere dir in 10 Minuten die wichtigsten Stichpunkte je Fach in deinem Notizblock. Schreibe dir auch Fragen auf, die du noch hast.
  • Zu Hause angekommen: Mache 30 Minuten Pause. Iss etwas oder höre Musik. Du solltest dich entspannen, wenn du im Anschluss effektiv weiterlernen willst.
  • Schreibe dir eine To-do-Liste: Anhand deiner Notizen erstellst du einen Fahrplan für deine Lerneinheit. Wo willst du noch einmal nachschlagen? Welche Übung würde dir weiterhelfen? Das ist dein Aufwärmen in 10 Minuten, bevor es ans Trainieren geht.
  • Auf die Plätze, fertig, los: Egal, wie viel Zeit du dir fürs Lernen genommen hast: Lerne in kurzen Einheiten. Setze dir bei dem Lösen von Aufgaben genauso wie beim Lesen und Zusammenfassen realistische Zeitlimits. Nach spätestens 15 Minuten beendest du eine Lerneinheit. So kannst du effektiv lernen und bist motivierter.
  • Pause machen, Kraft tanken: Mache zwischen den Lerneinheiten 5 Minuten Pause. Stehe auf, laufe herum und trinke einen Schluck Wasser. Wie bei anstrengenden Sporteinheiten braucht auch dein Gehirn regelmäßig eine Pause, um Kraft zu sammeln.
  • Weniger ist mehr: Lerne nur für die Fächer, in denen du dich gerade verbessern willst. Das sollten nicht mehr als zwei oder drei auf einmal sein. Ganz ehrlich: Du wirst dich nicht in zehn Fächern gleichzeitig verbessern können. Daher solltest du auch deine eigenen Erwartungen so gestalten, dass du sie erreichen kannst. Du konzentrierst dich auf das, was wichtig ist und vergibst nicht deine wertvolle Freizeit für das halbherzige Lernen für Sachen, die du schon kannst oder gar nicht unbedingt brauchst.

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Titelbild: © GaudiLab/shutterstock.com

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