3 Tipps, wie du deine Spuren im Netz verringerst

Alles, was du im Internet oder in Apps anstellst, wird aufgezeichnet. Das stört dich? Dann kannst du mit diesen Tipps deine digitalen Fußspuren reduzieren.

Was wird im Netz von mir erfasst?

Fast alle Internetseiten speichern deine Logdaten: Also mit welchem Gerät (PC, Handy, Tablet) du dich wann auf der Internetseite befunden hast und über welche andere Seite du dort hingekommen bist. Einige andere Informationen werden auch gespeichert.

Viele Online-Shops verwenden Cookies, damit dein Warenkorb und die Produkte, für die du dich beim letzten Besuch interessiert hast, schneller wieder angezeigt werden können. Damit sollst du dich als Besucherin oder Besucher des Shops besser zurechtfinden können.

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Suchmaschinen, wie Google, können aufgrund deines Suchverhaltens, sprich welche Begriffe du in die Suche eingibst, darauf schließen, wie alt du bist, welches Geschlecht du hast, was deine Vorlieben sind und woher du kommst. Seitdem es neue datenschutzrechtliche Grundlinien in der EU gibt, ist es für Unternehmen aber schwerer, diese Daten zu Werbezwecken einzusehen. Außerdem hast du jetzt das Recht, dass deine Daten bei den Unternehmen wieder gelöscht werden müssen, wenn du das willst.

Wie kann ich meine digitalen Spuren verringern?

Tipp 1: Tor-Browser verwenden
Um spurenlos im Internet zu surfen, kannst du z. B. den Tor-Browser verwenden. Er funktioniert ähnlich wie dein bekannter Browser, etwa Google Chrome, Mozilla Firefox oder Safari, leitet deine Suchanfrage aber über verschiedene Server weltweit an die Webseite. In Kurzform bedeutet das, dass die Internetseite nicht mehr nachvollziehen kann, woher die Anfrage einst kam. Die Suchanfragen brauchen etwas länger als gewöhnlich und Internetseiten laden auch langsamer.

Tipp 2: Cookies automatisch löschen
Wenn du z. B. verhindern möchtest, dass Webseiten von Fluggesellschaften dir bei deinem nächsten Besuch teurere Flugpreise anzeigen, kannst du in den Einstellungen deines Browsers festlegen, wie oft deine Cookies automatisch gelöscht werden sollen. Du kannst Cookies auch von vornherein blockieren, das kann aber eventuell Probleme beim Aufrufen einzelner Webseiten verursachen.

Für Google Chrome: Gehe im Browser oben rechts auf die drei Punkte > dann auf „Einstellungen“ > dann auf „Erweitert“ > dann unter „Sicherheit und Datenschutz“ auf „Inhaltseinstellungen“ > dort den Regler bei „Lokale Daten nach Schließen des Browers löschen“ nach rechts schieben.

Für Mozilla Firefox: Gehe im Browser oben rechts auf die drei Striche > dann auf „Einstellungen“ > dann auf „Datenschutz & Sicherheit“ > dann unter „Cookies und Website-Daten annehmen (empfohlen)“, behalten, bis „Firefox geschlossen wird“.

Für Safari: Gehe im Browser auf „Einstellungen“ > dann auf „Datenschutz“ > dann unter „Cookies und Websitedaten“ auswählen: „Nur von aktueller Seite erlauben“.

Tipp 3: Privatsphäre bei Google einstellen
Wichtig ist auch zu wissen, wie deine Privatsphäre bei Google eingeschränkt ist bzw. welche Daten Google sammelt. Dazu kannst du auch ohne eigenes Google-Konto auf myaccount.google.com gehen und den Punkt „Persönliche Daten & Privatsphäre auswählen“. Dann kannst du z. B. den „YouTube-Suchverlauf“ pausieren, um deine Interessen und Vorlieben nicht länger an Google weiterzugeben. Da YouTube zu Google gehört, können sie das nämlich sonst ganz legal nachvollziehen. Das Gleiche gilt für Audio-Aufnahmen, indem du Google mit „Ok, Google“ aktivierst oder Daten zu deinen Geräten und Kalendern preisgibst. Auch diese Dinge kannst du pausieren, um Google das Speichern nicht mehr zu erlauben.

Titelbild: © Khalangot Sergey L/shutterstock.com

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