Ausbildung: Nachwuchs gesucht!

Akademisierung ist das Stichwort: Immer mehr Menschen machen ihr Abitur und immer mehr Menschen zieht es an die Hochschulen. Dabei bleiben viele Ausbilderinnen und Ausbilder auf der Strecke und tausende Lehrstellen unbesetzt. In welchen Berufsfeldern besonders dringend auf viele Bewerberinnen und Bewerber gehofft wird, erfährst du hier.

„Der Ausbildungsmarkt verändert sich: Es wurden weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Zugleich stieg die Zahl unbesetzter betrieblicher Ausbildungsplätze auf einen Höchststand”, heißt es im Berufsbildungsbericht 2014 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der sich auf die Zahlen des Jahres 2013 bezieht. Grundsätzlich sei es laut Bundesministerium schwieriger geworden, das Angebot der Betriebe und die Nachfrage der Jugendlichen zusammenzuführen. Außerdem gab der Bericht bekannt, dass „die Zahl der Studienanfänger […] erstmals höher als die Zahl der Anfänger in der dualen Berufsausbildung” sei.

Besonders Handwerker werden gesucht!

Ohne Handwerkerinnen und Handwerker hätten wir kein Dach über dem Kopf, kein Wasser, keine Kleidung, morgens keine frischen Brötchen, unserem Haar fehlte die Frisur und uns würde allgemein viel fehlen. Aber gerade in diesem Bereich gibt es ein besonders großes Nachwuchsproblem: Seit vielen Jahren können offene Lehrstellen aufgrund zu weniger Bewerberinnen und Bewerber nicht besetzt werden.

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Das Hotel- und Gaststättengewerbe (hier seien vor allem auch Köche genannt) aber auch Bäckerei- und Fleischerbetriebe warten auf geeigneten Nachwuchs. Auch im medizinischen Bereich gibt es mehr Ausbildungsstellen als Bewerberinnen und Bewerber: Zahntechniker und -technikerinnen sowie Orthopädie- und Rehatechniker und -technikerinnen werden dringend gesucht. Wer sich hingegen für den Beruf des Klempners oder Maurers interessiert, hat ebenfalls gute Chancen, eine Ausbildungsstelle zu bekommen.

Auf der Homepage Das Handwerk, initiiert vom Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V., kannst du dich über alle Berufsprofile im Bereich Handwerk informieren.

Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten

Zwar müssten in einigen Berufsausbildungsbereichen bessere Bedingungen geschaffen werden, so z. B. im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie in Bäckereien und Fleischerbetrieben, aber in vielen anderen Bereichen stünden die Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen akademischen Berufen um nichts nach, so die Bildungsexpertin Esther Hartwich laut Süddeutsche Zeitung beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag.


Titelbild: © abdrahimmahfar/shutterstock.com

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