Brainstorming – auf Knopfdruck Ideen finden

Brainstorming ermöglicht es, Ideen zu sammeln. Wir zeigen dir, was dahinter steckt und wie du „brainstormen“ kannst.

Dein Lehrer oder deine Lehrerin möchte Ideen zu einem bestimmten Thema? Wie könnte man einen Projekttag gestalten? Was für Möglichkeiten gibt es, Spenden zu sammeln? Nennt zehn Berufe, die etwas mit Pflanzen zu tun haben? Egal, zu welchem Thema, Brainstorming hilft, schnell die Ideen zu finden.

Wer hat’s erfunden?

Der amerikanischer Autor Alex F. Osborn entwickelte vor etwa 80 Jahren diese Methode. Sie wird auch als „Kreativitätstechnik“ bezeichnet. Osborns Motto lautete stets: „Keine Kritik!“. Denn dabei kommt man auf vieles, aber nicht auf gute Ideen.

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Was genau ist Brainstorming?

Brainstorming ist eine Methode, bei der mehrere Personen nach Lösungen für eine Aufgabe suchen. Brainstorming kannst du gut bei Gruppenarbeiten in der Schule anwenden. Es gilt: Alle Einfälle, die einem in den Kopf schießen, aufzuschreiben. Traut euch, denn es können wirklich verrückte Ideen entstehen.

Wie funktioniert’s?

Jeder in der Runde kann während des Brainstorming verschiedene Ideen einwerfen. Dabei gelten sieben Regeln:

  1. Ihr müsst zuerst ein Ziel bestimmen.
    Was exakt wollt ihr herausfinden? Es hilft beim Brainstorming immer die Aufgabe vor Augen zu haben. Schreibt sie auf ein großes Blatt.
  2. Wie lange macht man so ein Brainstorming?
    Es sollten mindestens zehn Minuten eingeplant werden. Abhängig von der Schwierigkeit eurer Aufgabe kann es auch bis zu einer halben Stunde dauern.
  3. Legt einen Gruppenleiter fest.
    Der Gruppenleiter achtet darauf, dass jeder einmal etwas sagt und ihr nicht vom Thema abkommt. Außerdem behält er die Zeit im Auge.
  4. Wie viele Gruppenmitglieder sind gut?
    Wie viele mitmachen, ist egal. Man kommt schon zu zweit auf gute Ideen. Aber: Je mehr mitmachen, desto besser. Fünf bis zehn Personen eignen sich am besten.
  5. Schreibt alle Ideen auf.
    Einer aus der Gruppe schreibt mit. Legt zu Beginn fest, wer diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt.
  6. Und jetzt: Bewerten!
    Nachdem ihr genug Ideen gesammelt habt, solltet ihr alle Ergebnisse sortieren und bewerten. Welche Ideen sind die besten und an welchen muss man noch etwas arbeiten? Da das oft aufwendig ist, müssen nicht alle mitmachen. Aber natürlich darf jeder.
  7. Euer Ergebnis
    Nachdem ihr die Ideen ausführlich bewertet habt, einigt ihr euch auf die sinnvollsten Ideen. Mit diesen könnt ihr dann entweder sofort weiterarbeiten oder ihr stellt sie erst einmal den anderen Gruppen vor.

Wenn ihr diese sieben Regeln befolgt, könnt ihr in zehn Minuten schon dutzende Ideen finden. Selbst wenn am Ende nur ein bis zwei Einfälle brauchbar sind, hat sich der Aufwand schon gelohnt.

 

Titelbild: ©iStock.com/drante

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