Brutale Bilder: Wie gehe ich mit Bildern von Gewalt und Terror um?

Nachrichten über Krieg, Zerstörung und Gewalt können verstörend sein. Ein klarer Kopf und gesicherte Informationen helfen, das Geschehene einzuordnen.

Ruhig bleiben

Ereignisse wie das Attentat in München, Bilder vom Krieg in Syrien oder Gewaltvideos, die in WhatsApp-Gruppen kursieren, verunsichern dich. Häufig scheint es so, als würde die Gewalt und der Terror zunehmen. Wie kannst du mit diesen brutalen Eindrücken umgehen, die oft ungefragt auf dich einprasseln?

Wichtig ist es, ruhig zu bleiben. Auch wenn die allerersten Reaktionen Angst und Verzweiflung sind, solltest du versuchen, die Situation für dich einzuschätzen. Du bist nicht direkt betroffen. Keiner deiner Freunde, Familie und Bekannte ist betroffen. Du bist in Sicherheit und die Fassungslosigkeit über die Brutalität der Bilder ist nachvollziehbar. Das Ereignis findet für dich jedoch virtuell statt.

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Verschiedene Quellen suchen

Besonders zu Beginn eines Ereignisses, wie in München, gibt es wenige konkrete Informationen. Achte auf die Quelle, aus der du deine Informationen ziehst. Sind es Nachrichtenkanäle, die sich an journalistische Richtlinien halten oder offizielle Institutionen wie die Polizei? Oder sind es eher merkwürdige Facebookgruppen oder Foreneinträge im Internet? Meistens verrät dir dein Bauchgefühl, ob du die Quelle als vertrauenswürdig einstufen kannst. Bist du dir unsicher, hilft es, die Information mit etablierten Tageszeitungen, Nachrichtenseiten oder aktuellen Meldungen z. B. der Polizei oder des Auswärtigen Amts abzugleichen. So kannst du die Informationen leichter einordnen.

Mit anderen über die Ereignisse sprechen

Wenn die Bilder über Gewalt und Terror dich verstören, solltest du mit deiner Familie und deinen Freunden in einem ruhigen Moment offen sprechen. Stellst du dir Fragen, die du selbst nicht beantworten kannst, frage deine Eltern oder Lehrerinnen und Lehrer. Es hilft auch, mit dem Umfeld zu diskutieren, um neue Perspektiven zu erhalten. So kannst du Tipps erhalten, welche Quelle als seriös einzustufen ist. Du solltest darauf achten, dass deine Gesprächspartner bereit für eine ernste Unterhaltung sind. Morgens am Frühstückstisch ist dafür wahrscheinlich weniger Zeit als am Abend.

Konsequenzen ziehen

Stellst du fest, dass in deinem Freundeskreis wiederholt Bilder mit zerstörerischem Inhalt kursieren, solltest du für dich Konsequenzen ziehen. Sprich in einem ruhigen Moment mit deinen Freunden darüber, dass es sich hierbei um reale Bilder handelt. Opfer von Gewalt und Terror sollten mit Respekt behandelt werden. Dazu gehört es auch, sich nicht am Leid anderer zu ereifern. Biete dich als Gesprächspartner an. So hilfst du auch deinen Freunden, das Geschehene besser zu verarbeiten.

Titelbild: © Antonio Guillem/shutterstock.com

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