Ersti-ABC: Was du zum Studienbeginn alles wissen musst – Teil III

Von R wie Rückmeldung bis Z wie ZVS


R wie Rückmeldung

Damit die Uni weiß, dass du auch im nächsten Semester weiterhin studieren möchtest, musst du dich rückmelden. Im Rahmen der Rückmeldung werden dann Semesterbeiträge fällig, die zwischen den Unis variieren, 200 Euro aber nicht übersteigen sollten. Damit ist dann auch der Nahverkehr abgedeckt, sprich, du hast damit ein Semesterticket inklusive, mit dem du Straßenbahn, Bus und Zug kostenlos nutzen kannst.

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S wie Semesterwochen- und Sprechstunden

Semesterwochenstunden (kurz SWS)

Semesterwochenstunden sind die Stunden pro Woche, die du in einem laufenden Semester ablegst. Die Studienordnung der einzelnen Fächer schreibt diesbezüglich. auch eine genaue Zahl vor. Wenn du dich danach richtest und diese auch schaffst einzuhalten, kannst du das Studium in der Regelstudienzeit schaffen. Für eine SWS sind in der Regel 45 Minuten anberaumt, so dass die meisten Veranstaltungen einen Umfang von 2 SWS haben.


Sprechstunde

Damit du deine Hausarbeiten und Prüfungsthemen absprechen kannst, bietet jeder Dozent eine wöchentliche Sprechstunde an. Diese gibt er im Seminar bekannt und meist kannst du sie auch von der Homepage der Fakultät oder einem Aushang entnehmen. Bei manchen Dozenten muss man sich dafür auch vorher anmelden und sein Anliegen ankündigen.


T wie Tutoren

Tutoren sind studentische Hilfskräfte, die vor allem Anfängern in vielen Fragen rund ums Studium zur Seite stehen. So leiten sie z. B. die begleitenden Tutorien zu Einführungsvorlesungen, in denen man lernt, richtig zu bibliographieren und Literatur zu suchen. Meistens geben sie daher auch Führungen durch die Bibliothek.


U wie Universitätsbibliothek

Will man wissenschaftlich arbeiten, was im Studium logischer Weise unumgänglich ist, muss man sich mit der Lektüre anderer wissenschaftlicher Arbeiten auseinandersetzen. Dank der Uni-Bib hast du Zugang zu unzähligen Büchern und Zeitschriften und kannst darauf deine Arbeiten und Recherchen aufbauen und dich umfassend auf Prüfungen vorbereiten. Natürlich kann nicht jede Bibliothek alle Bücher listen und je nach Fächern, die an der Uni vertreten sind, ist dann auch die Bücherauswahl ausgerichtet. Sollte mal was fehlen, kannst du es aber problemlos durch die Fernleihe bestellen (siehe Fernleihe Teil I).


V wie vorlesungsfreie Zeit und Vorlesungsverzeichnis

vorlesungsfreie Zeit

… auch Semesterferien genannt, ist die Zeit nach dem Sommer- und Wintersemester, um mal zu verschnaufen, zu verreisen oder mal wieder nach Hause zu fahren und die gute Muttiküche zu genießen. Aber nicht immer ist diese Zeit entspannt, denn oft werden Klausuren in die Semesterferien gelegt oder du musst diese opfern, um deiner Hausarbeitspflicht nachzukommen. Wie viel Freiraum man hat, ist von Fach zu Fach und Semester zu Semester unterschiedlich und auch davon abhängig, wie fleißig und diszipliniert du bist.


Vorlesungsverzeichnis

Dem Vorlesungverzeichnis, das eine Art Register aller Veranstaltungen ist, kannst du entnehmen, welche Seminare, Vorlesungen und Blockveranstaltungen im neuen Semester angeboten werden. Kleiner Tipp: Spare dir das Verzeichnis der gesamten Uni, sprich aller Fakultäten, zu kaufen, sondern suche das Sekretariat deiner Fakultät auf und kaufe dir dort das kommentierte Vorlesungsverzeichnis. Das ist nicht annähernd so dick und unübersichtlich und beinhaltet nur die Kurse, die für dich wirklich relevant sind, noch dazu mit einer kurzen Beschreibung und Literaturempfehlungen der jeweiligen Profs zum Inhalt ihrer Veranstaltung. Was bringt dir als BWLer auch die Information, welche Themen in Chemie auf dem Plan stehen.


W wie WG und Wohnheim

WG

Wenn du nicht in Geld schwimmst und dir eine eigene Butze leisten kannst, ist eine WG die beste Lösung, während deines Studiums wohnhaft zu sein. Wichtig ist dabei nur, dass es auch die richtigen Leute sind, mit denen du dann zusammenwohnst. Wenn man sich nicht wohl fühlt und nicht gern nach Hause kommt, macht auch der Fakt, nicht allein zu sein, keinen Sinn. Aber wenn man sich etwas Zeit lässt, gut überlegt und nicht mit dem Erstbesten zusammen ieht, dann dürfte eine tolle Zeit auf dich warten. Nur auf dreckige Badezimmer, Berge voller benutztem Geschirr und eingegangenen Blumen darfst du dich wohl in jeder WG gefasst machen – je mehr Mitbewohner desto „besser”. Aber mit einem anständigen Putzplan, der bei Nicht-Einhaltung auch seine Konsequenzen nach sich zieht und der Bereitschaft, über Dinge zu reden, die einen stören, kann nichts schief gehen. Und was ist schon dreckiges Geschirr gegen gemeinsames Frühstück oder Kochabende, wilde Partynächte und immer einem oder mehreren Ohren, die einfach da sind, wenn man Kummer hat.


Wohnheim

Schön, dass es sie gibt, denn sie gewährleisten, dass jeder irgendwie unterkommt. Aber in den meisten Fällen ist es eigentlich der letzte Ausweg für Unterschlupfsuchende und jedem, der die maximal 15 qm großen, wenn auch günstigen Zimmer bewohnt, ist nur zu wünschen, dass das keine Dauerlösung darstellt (dafür ist es aber auch nicht gedacht). Ganz so schwarz malen wollen wir es aber nicht und sicher findet der ein oder andere Gefallen daran. Kann ja auch witzig sein, immer Leute um sich zu haben, vom Bett aus seine Anziehsachen für den nächsten Tag rauszulegen und sich noch einen Mitternachtssnack aus dem Kühlschrank zu holen.


X wie xMOOCs und Xylophon

xMOOCs

xMOOCs („Massive Open Online Courses”, auf deutsch so etwas wie „Offene Massen-Online-Kurse”) sind virtuelle Vorlesungen, über die in kurzen Videosequenzen Stoff vermittelt wird und die mit kleinen Tests abgerundet werden. Die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt und die Nutzung kostenlos.


Xylophon

… muss es nicht unbedingt sein, wenn du vor hast, dich während deines Studiums musikalisch zu betätigen. Wie an deiner Schule kannst du aber auch während deiner Studienzeit Mitglied einer Band werden, im Chor singen oder deine Trompeten-, Klarinetten-, oder Kontrabasskünste im Uni-Orchester unter Beweis stellen. Neben Sport ein toller Ausgleich zum verkopften Unialltag.


Y wie Yoga

Bei all dem Stress und den Verbindlichkeiten, die dich im Studium erwarten und die hier in dem ABC auf dich als Vorbereitung einprasseln, ist nicht jede Minute deines Studiums nur mit einem Puls von 180 zu meistern. In der Ruhe liegt die Kraft und wenn du selbst es nicht schaffst, mal runterzukommen, dann nimm an dem Yoga-Kurs an deiner Uni teil. Besonders in der Klausurenzeit mehr als zu empfehlen.


Z wie ZVS

„Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen” (mittlerweile umbenannt in „Stiftung für Hochschulzulassungen”, SfH), unterstützt Unis bei der Vergabe von heiß begehrten Studienplätzen wie Medizin, Psychologie, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie.

Hier findest du Teil I und Teil II unseres Ersti-ABCs


Titelbild: ©Diego Cervo/shutterstock.com

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