Lernen schadet dem Gehirn ‒ und warum Mäuse nicht lernen sollten

Wer hätte das gedacht? Da wird einem jahrelang gepredigt, man sollte doch schön viel lernen und nun haben Forscher herausgefunden, dass Lernen dem Gehirn schadet. Ja, es wurde zwar bis jetzt nur bei Mäusen festgestellt, aber schließlich ist Rattengift auch für uns Menschen gefährlich, nicht wahr? Aber lest selbst.

Der US-amerikanische Forscher Lennart Mucke hat bei einem Experiment mit Mäusen herausgefunden, dass das Gehirn der kleinen Tierchen bei dem normalen Gebrauch, z. B. bei dem Erkunden einer unbekannten Umgebung, beschädigt wird.

Er hatte gesunde Mäuschen zwei Stunden in einen fremden Käfig mit unbekannten Gerüchen und Bildern gesperrt. Danach stellte er fest, dass die kleinen Vierbeiner Schäden an der DNA der Neuronen aufwiesen, so die Süddeutsche Zeitung. Diese Schäden sollen die normale Folge eines Lernprozesses sein. Nach 24 Stunden hatte das Gehirn jedoch alle Schäden wieder repariert.

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Da diese Schäden jedoch bis jetzt nur bei Mäusen festgestellt wurden und anscheinend ja auch keine bleibenden sind, können wir dir leider keine neue Ausrede für das Lernen bieten – es sei denn, du bist eine Maus.

 

Titelbild: ©iStock.com/DarioEgidi

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