Motivation, komm raus!

Du musst für eine Klassenarbeit lernen oder hast einen gigantischen Berg Hausaufgaben vor dir liegen? Doch woher nur die Motivation nehmen? Rituale können dir helfen, besser in Lern- bzw. Arbeitsstimmung zu kommen.

Der erste Schritt ist der schwerste

Beim letzten Mal hast du mit dem Lernen für die Klassenarbeit in Geschichte erst einen Tag vorher angefangen? Das ist leider oft so – wer sich nicht richtig motivieren kann, der macht seine Aufgaben meistens auf den letzten Drücker. Wer aber einmal angefangen hat, dem fällt es auch nicht mehr so schwer weiterzumachen. Wie du deinen inneren Schweinehund überwinden kannst, zeigen dir die folgenden Tipps:

1. Gleiche Zeit, gleicher Ort

Eine Möglichkeit ist, immer an ganz bestimmten Tagen, zu einer bestimmten Uhrzeit zu lernen und Hausaufgaben zu machen. Ähnlich wie dein Sportprogramm oder deine Musikstunden, die ja auch einem Zeitplan folgen und an einem bestimmten Ort stattfinden. Dein Lern- bzw. Arbeitsplatz ist dabei entscheidend. Das muss nicht unbedingt dein Schreibtisch sein, aber es sollte bequem und ruhig sein. Du musst dich zwar wohlfühlen, darfst aber auch nicht abgelenkt werden. Wenn es an deiner Schule eine Bibliothek gibt, in der auch Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, kann das auch ein guter Ort zum Lernen oder Hausaufgabenmachen sein. So kannst du auch gut Schule und Freizeit voneinander trennen.

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2. Kleine Häppchen

Je größer und unübersichtlicher der Berg an Lernstoff ist, umso weniger Lust wirst du verspüren, dich mit ihm zu beschäftigen. Versuche deshalb schon vorher, ihn in kleine Häppchen aufzuteilen. Nimm dir dann für eine Stunde auch nur so viel vor, wie du in dieser Zeit schaffen kannst. Du wirst merken, dass du gleich mit mehr Schwung an die Sache herangehst.

3. Durststrecken überwinden

Sitzt du gerade an einer größeren Aufgabe, solltest du dir auch zwischendurch die Zeit nehmen, um zu schauen, wie viel du schon geschafft hast. Auch kleine Fortschritte solltest du als Erfolg ansehen – denn das motiviert zusätzlich. Du kannst dir dafür z. B. eine To-Do-Liste machen, auf der du mit gutem Gefühl die erledigten Schritte abhaken kannst.

4. Danach Kopf auf „Off“

Nach dem du fleißig gearbeitet und gelernt hast, solltest du auch mal wieder deinen Kopf ausruhen. Einfach abzuschalten, fällt den meisten allerdings nicht so leicht – besonders, wenn Arbeits- und Wohn- oder Schlafzimmer in nur einem Raum vereint sind. Aber auch hier kannst du mit verschiedenen Ritualen dafür sorgen, dass du besser zwischen Arbeit und Freizeit unterscheiden kannst. So kannst du dich z. B. nach dem Lernen umziehen, deinen Arbeitsplatz mit einer Decke verhüllen, ein kurzes Schläfchen machen oder nach getaner Arbeit dein Lieblingslied voll aufdrehen.

5. Zusammen ist man weniger allein

Wieso soll die altbekannte Regel „Geteiltes Leid ist halbes Leid” nicht auch fürs Lernen gelten. Stoff in sich reinzupauken oder Hausaufgaben machen, ist keine tolle Freizeitbeschäftigung. Wenn man damit nicht allein ist, sondern sich mit Freunden, Freundinnen, Klassenkameraden oder -kameradinnen zusammensetzt, kann das auch die Motivation stärken. Wenn einer schneller arbeitet, kann das ein Ansporn für dich sein oder du kannst einen mitziehen.

Die Arbeit in einer Gruppe ist deshalb so erfolgreich, weil du nicht nur still vor dich hin arbeitest, sondern mit den anderen über das Erarbeitete diskutieren, Fragen stellen und gemeinsam Antworten suchen kannst. Eine Lerngruppe sollte dabei aus mindestens drei, aber nicht mehr als sechs Mitgliedern bestehen, um effektiv lernen und arbeiten zu können.

6. Zu guter Letzt

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Titelbild: ©wavebreakmedia/shutterstock.com

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