Sprachreisen: Ist das Urlaub oder Schule? Eine 15-Jährige erzählt

Sieben Sprachreisen hat die 15-jährige Isabel schon gemacht – so auch im letzten Sommer. In einem Interview erzählt sie uns, warum ihr Sprachreisen so viel Spaß machen.

Isabel, du hast bereits sieben Sprachreisen gemacht, um dein Englisch zu trainieren. Wie bist du das erste Mal auf die Idee gekommen, eine solche Reise anzutreten?

Isabel: „Schon in der vierten Klasse habe ich angefangen, im Sommer eine Woche oder zwei Sprachreisen zu machen. Auf die Idee bin ich zusammen mit meinen Eltern gekommen. Sie wollten, dass ich schon früh Englisch lerne und eine Sprachreise war, fanden wir, die beste und spannendste Möglichkeit.

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Im letzten Sommer warst du wieder unterwegs. Wohin hat es dich verschlagen?

Isabel: „Ich war zwei Wochen mit der Organisation Offaehrte Sprachreisen in Chichester in England. Dort gibt es einen großen University Campus, auf dem man wohnt, unterrichtet wird, aber auch viele andere Aktivitäten geboten bekommt.”

Wie sieht denn so ein Tagesablauf bei einer Sprachreise aus?

Isabel: „Der Unterricht begann jeden Tag um neun. Aber vorher haben alle zusammen gefrühstückt und danach fand täglich ein Assembly statt. Dort wurde gesagt, welche Nachmittagsaktivitäten angeboten würden und wie das Abendprogramm aussehe.

Der Englischunterricht war in einer Klasse von acht bis 15 Schülern und dauerte drei oder vier Stunden. Ich habe einen Intensivkurs gemacht und hatte deswegen vier Stunden. Danach gab es Mittagessen und dann hatte man eine Stunde Freizeit. In der bin ich oft mit meinen Freunden in das Zentrum von Chichester gegangen, was nicht weit vom Campus entfernt war oder wir waren im Gemeinschaftsraum, haben geredet oder Musik gehört.”

Du sagtest, im Assembly wurden die Nachmittagsaktivitäten und das Abendprogramm verkündet. Wie sahen diese aus?

Isabel: „Erst haben wir etwas Kreatives gemacht, z. B. Henna-Tattoos gemalt, Traumfänger gebastelt oder eine Fotosafari über den Campus gemacht. Danach wurde dann immer eine Sportaktivität angeboten. Wir haben Fußball gespielt oder Volleyball. Nach dem Abendessen gab es ein Abendprogramm, z. B. wurde eine Movie Night angeboten oder eine Games Night und manchmal wurden auch Partys veranstaltet.”

Hast du die zwei Wochen nur Englisch gesprochen?

Isabel: „Mit den Betreuern, die aus ganz verschiedenen Ländern kamen, haben wir prinzipiell Englisch gesprochen und mit den Mitschülern, die kein Deutsch konnten, natürlich auch. Ich habe es auch auf Russisch oder Spanisch probiert. Aber mit Deutschen habe ich meistens Deutsch gesprochen.”

Wenn du auch in der Freizeit Englisch gesprochen hast, konntest du deine Sprachkenntnisse bestimmt richtig verbessern.

Isabel: „Ja, ziemlich. Man verbessert ja nicht nur im Unterricht sein Englisch. In England ist man natürlich von der Sprache umgeben. Und durch das Sprechen mit den Betreuern und seinen Freunden lernt man, dass man gar keine Angst haben muss, einen Fehler zu machen, sondern einfach drauflosreden kann.”

Hast du sonst noch etwas von der Reise mitnehmen können?

Isabel: „Ja, sehr viele neue Freunde, mit denen ich regelmäßig schreibe, sehr viel Spaß und ganz viele neue Bilder. Und ich konnte mich in meinen sportlichen Leistungen verbessern.”

Du bist ja schon eine richtiger Sprachreise-Expertin. Was würdest du Leuten raten, die eine Sprachreise machen möchten?

Isabel: „Ich würde jedem raten, die Sprachreise alleine zu machen. Dann ist man offener, neue Menschen kennenzulernen. Und man sollte unvoreingenommen an die Sache herangehen. Sich vorher nicht verrückt machen, was ist, wenn keiner einen mag oder man keine nette Leute trifft. Es gibt dort wirklich immer nette Leute, ich habe noch nie eine schlechte Erfahrung gemacht. Außerdem sollte man nicht nur mit der Gruppe aus dem eigenen Land kommunizieren, sondern Kontakte zu Menschen anderer Länder knüpfen. Damit verbessert man nicht nur seine Sprachkenntnisse, sondern lernt allgemein sehr viel dazu.”

Vielen Dank für das tolle Interview, Isabel!

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Titelbild: © Syda Productions/shutterstock.com

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