Wie du besser in der nächsten Prüfung wirst – in 15 Minuten

Wenn die Uni Stanford etwas erforscht, ist es meist hoch komplex. Die Lösung, die sie jetzt für bessere Schulnoten fanden, ist aber ganz leicht: Nimm dir vorm Lernen 15 Minuten Zeit.

Die Frage „Warum?“

In den meisten Fällen treibt dich nicht die Neugierde zum Lernen, sondern der näher rückende Prüfungstermin. Also lernst du stundenlang, weil du davon ausgehst, dass nur intensives Büffeln dafür sorgen wird, dass du viel Stoff behältst. Das Problem: Du lernst nicht smart.

Die gute Nachricht lautet: Es geht auch anders – mit Metakognition! Metakogni-was? Damit wird eine Art des Lernens und Arbeitens beschrieben, bei der du bewusst über das nachdenkst, was du vorhast. Du machst dir vor dem Lernen Gedanken dazu, was du erreichen möchtest und definierst deine persönlichen Methoden und Wege, um dieses Lernziel zu erreichen.

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Das klingt einfach, ist es aber oft nicht. Meistens beginnst du den Lernmarathon damit, wild drauf loszulernen. Du weißt nicht, welche Materialien du nutzen willst und was sie dir bringen sollen. Dadurch kannst du nicht dein volles Potenzial ausschöpfen. Aber du kannst es lernen – in wenigen Minuten täglich.

30 Prozent besser in der Klausur

In einer Studie der US-amerikanischen Uni Stanford wurden Studierende damit konfrontiert, dass sie vor einer Prüfung überlegen sollten, was sie lernen und mit welchen Mitteln sie dieses Ziel erreichen wollten. Die Vergleichsgruppe bekam nur eine Erinnerung an die nächste Klausur. Diejenigen, die sich vor dem Lernen Gedanken über das Warum und Wie gemacht hatten, schnitten in der Klausur 30 Prozent besser ab, als diejenigen, die sich vorab keine Gedanken über ihre Strategie beim Lernen gemacht hatten. Und dazu bedarf es nicht viel. Das sind die Tipps der Professorin, die die Studie durchführte:

Nimm dir eine Woche vor der Prüfung 15 Minuten Zeit und beantworte folgende Fragen:

  1. Welche Note möchtest du in der Prüfung erreichen?
  2. Wie wichtig ist es für dich, dass du diese Note erreichst?
  3. Wie wahrscheinlich ist es, dass du diese Note erreichst?
  4. Mit welchen Materialien willst du lernen? Bewerte die verfügbaren Ressourcen nach ihrer Sinnhaftigkeit für dein Lernziel.
  5. • Notizen aus dem Unterricht
    • Lehrbuch
    • Apps und Webseiten
    • Alte Prüfungen / Tests
    Nachhilfe
    • Gruppenvorbereitung
    • Rücksprache mit dem Lehrer bzw. der Lehrerin

  6. Leite daraus einen persönlichen Lernplan ab und orientiere dich daran.

Weniger gestresst

Die Studie der Uni Stanford konnte außerdem nachweisen, dass die Studierenden, die vor der Klausur diese Fragen für sich beantwortet hatten, während der Prüfung weniger gestresst waren. Metakognition und die Selbstregulierung der Erwartungshaltung an eine Prüfung sind damit nach Meinung der Wissenschaft somit das Beste, was du tun kannst, um deinen Lernerfolg zu erhöhen.

 

Wenn du wissen willst, wie du einen Lernplan erstellst und sinnvoll verfolgen kannst, lies hier weiter:

Titelbild: © CandyBox Images/shutterstock.com

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