{"id":6824,"date":"2015-01-29T10:00:23","date_gmt":"2015-01-29T08:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/schueler\/?p=6824"},"modified":"2021-04-01T15:03:23","modified_gmt":"2021-04-01T13:03:23","slug":"abiturvorbereitung-abitur-biologie-2015-die-themen-auf-einem-blick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/schueler\/abiturvorbereitung-abitur-biologie-2015-die-themen-auf-einem-blick\/","title":{"rendered":"Abiturvorbereitung: Abitur Biologie 2015 \u2013 die Themen auf einen Blick"},"content":{"rendered":"<p class=\"intro\">Du schreibst deine schriftliche Abiturpr\u00fcfung im Fach Biologie? Wir haben dir alle Themen, die du daf\u00fcr k\u00f6nnen musst, hier zusammengestellt.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/schueler\/abitur-englisch-2017-eine-uebersicht-zu-themen-und-aufgaben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abitur Englisch 2017 \u2013 eine \u00dcbersicht zu Themen und Aufgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/schueler\/abiturvorbereitung-abitur-deutsch-2017-aufgaben-und-themen-auf-einen-blick\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abiturvorbereitung: Abitur Deutsch 2017 \u2013 Aufgaben und Themen auf einen Blick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/schueler\/abiturvorbereitung-abi-mathe-2017-diese-themen-und-aufgaben-sind-wichtig\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abiturvorbereitung: Abi Mathe 2017 \u2013 diese Themen und Aufgaben sind wichtig<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Verhaltensbiologie, Genetik, die Organisation von Zellen \u2013 all diese Themen schwirren dir seit Wochen ungeordnet im Kopf herum? Damit du die Pr\u00fcfungsvorbereitung f\u00fcr das Fach Biologie strukturierter, konzentrierter und ruhiger angehen kannst, haben wir dir hier die allgemeinen Schwerpunkthemen ausgelistet, die relevant f\u00fcr das Bio-Abitur sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Da nicht in jedem Bundesland all diese Themen wichtig sind, haben wir Besonderheiten und Ausnahmen zu einigen Bundesl\u00e4ndern zusamengestellt. Wir garantieren dabei jedoch f\u00fcr keinen Bereich einen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Frage am besten zus\u00e4tzlich nochmal deinen Lehrer oder deine Lehrerin, was genau du f\u00fcr die Pr\u00fcfung k\u00f6nnen und was du nicht lernen musst.<\/p>\n<h2>Kleiner Lernhelfer f\u00fcrs Abitur 2015 in Bio<\/h2>\n<p>Bevor wir in die Abiturthemen 2015 f\u00fcr Bio abtauchen, haben wir hier noch einen praktischen Merkzettel in Form eines Lernposters zum kostenlosen Herunterladen f\u00fcr dich.<\/p>\n<p>Einfach auf das Bild klicken, abspeichern und ausdrucken.<\/p>\n<div class=\"image-left\"><a href=\"\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2015\/01\/Abitur-Biologie-2015-Lernposter.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"alignright size-large\" src=\"\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2015\/01\/Abitur-Biologie-2015-Lernposter.jpg\" alt=\"Abitur Biologie 2015 Lernposter\" width=\"585\" height=\"auto\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<div class=\"caption\">Abitur Biologie 2015 Lernposter \u00a9 sofatutor.com<\/div>\n<\/div>\n<p>Oder den PDF-Link anklicken, abspeichern und ausdrucken.<\/p>\n<p><a title=\"Abitur Biologie 2015 Lernposter PDF\" href=\"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/schueler\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2015\/01\/Abitur-Biologie-2015-Lernposter.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abitur Biologie 2015 Lernposter<\/a><\/p>\n<p><b>Wir w\u00fcnschen dir viel Erfolg bei der Vorbereitung und ein erfolgreiches Abi 2015!<\/b><br \/>\n<br class=\"clear\"><\/p>\n<h2>Abitur Biologie 2015: Die allgemeinen Schwerpunktthemen<\/h2>\n<h3>Strukturelle und energetische Grundlagen des Lebens<\/h3>\n<h4>Organisation und Funktion der Zelle<\/h4>\n<ul>\n<li>Aufbau und Strukturen der Zelle (Einzeller &amp; Mehrzeller, Bedeutung der Kompartimentierung)<\/li>\n<li>Bedeutung und Regulation enzymatischer Prozesse: experimentelle Untersuchung des Einflusses von Substratkonzentration, Temperatur, kompetitiver und allosterischer Hemmung<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Energiebindung und Stoffaufbau durch Fotosynthese<\/h4>\n<ul>\n<li>Experimente zur Aufkl\u00e4rung wesentlicher Fotosyntheseschritte: Hinweise auf die Existenz zweier Reaktionssysteme durch Versuche zur Temperatur- und Lichtabh\u00e4ngigkeit sowie Hill-Reaktion, Absorptionsspektrum und Wirkungsspektrum, Tracer-Methode<\/li>\n<li>Bedeutung der Fotosyntheseprodukte f\u00fcr die Pflanze: Anabolismus und Katabolismus, Transport, Speicherung<br \/>\nexperimentelle Untersuchung und Deutung der Abh\u00e4ngigkeit der Fotosyntheserate von weiteren Au\u00dfenfaktoren;<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Grundprinzipien der Energiefreisetzung durch Stoffabbau<\/h4>\n<ul>\n<li>anaerober Stoffabbau (Glykolyse, alkoholische G\u00e4rung, Milchs\u00e4ureg\u00e4rung) und aerober Stoffabbau (Zellatmung)<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"clear: both;\">Genetik und Gentechnik<\/h3>\n<h4 style=\"clear: both;\">Molekulargenetik<\/h4>\n<ul>\n<li>DNA als Speicher der genetischen Information und Bedeutung der RNA<\/li>\n<li>DNA-Replikation (Ablauf und Entdeckung)<\/li>\n<li>Proteinbiosynthese (genetischer Code, Transkription, Translation)<\/li>\n<li>Besonderheiten bei Eukaryonten: Mosaikgene, Intron, Exon, Prozessierung<\/li>\n<li>Ursachen und Folgen von Genmutationen<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Zytogenetik<\/h4>\n<ul>\n<li>Zellzyklus, Mitose und Meiose<\/li>\n<li>Fehlerverteilung der Chromosomen beim Menschen<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Klassische Genetik<\/h4>\n<ul>\n<li>Modellerweiterung: unvollst\u00e4ndige Dominanz, additive Polygenie, Genkoppelung, Genaustausch<\/li>\n<li>mono- und dihybrider Erbgang und mendelsche Regeln<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Humangenetik<\/h4>\n<ul>\n<li>Erbg\u00e4nge beim Menschen<\/li>\n<li>Methoden der genetischen Familienberatung und Risikoabsch\u00e4tzung<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Gentechnik<\/h4>\n<ul>\n<li>Methoden der Gentechnik<\/li>\n<li>Anwendung der Gentechnik: genetischer Fingerabdruck, Beispiele aus Tier- und Pflanzenzucht, Lebensmittel- und Medikamentenherstellung, Gendiagnostik und Gentherapie beim Menschen<br \/>\nethische Aspekte<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"clear: both;\">\u00d6kologie \u2013 Der Mensch und seine Umwelt<\/h3>\n<ul>\n<li>Wachstum von Populationen und der Einfluss von Umweltfaktoren<\/li>\n<li>biotische und abiotische Umweltfaktoren, Toleranzkurven<\/li>\n<li>Bedeutung verschiedener Fortpflanzungsstrategien<\/li>\n<li>Populationsentwicklung des Menschen<\/li>\n<li>anthropogene (vom Menschen verursacht) Einfl\u00fcsse auf die Artenvielfalt<\/li>\n<li>Bedeutung der Biodiversit\u00e4t: \u00f6kologische und \u00f6konomische Aspekte<\/li>\n<li>Gliederung von \u00d6kosystemen ( z.B. Wald, See und Fluss)<\/li>\n<li>Standortbeurteilung mit Zeigerwerten<\/li>\n<li>Erfassen physikalischer und chemischer Faktoren (Licht, Temperatur, pH-Wert)<\/li>\n<li>Anpassungen von Mesophyten, Hygrophyten, Hydrophyten und Xerophyten<\/li>\n<li>Umweltmanagement: Natur- und Artenschutz, Nachhaltigkeit, internationale Abkommen<\/li>\n<li>Stoffkreisl\u00e4ufe und Energiefluss<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"clear: both;\">Evolution<\/h3>\n<h4 style=\"clear: both;\">Evolutionsforschung<\/h4>\n<ul>\n<li>Stammesgeschichte \u2013 Gemeinsamkeiten und Vielfalt fossiler und rezenter Organismen<\/li>\n<li>Homologie und Analogie<\/li>\n<li>Datierungsmethoden<\/li>\n<li>historische Entwicklung des Evolutionsgedankens \u2013 von Cuvier bis Darwin<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Mechanismen der Evolution<\/h4>\n<ul>\n<li>Zusammenspiel von Evolutionsfaktoren aus der Sicht der erweiterten Evolutionstheorie<\/li>\n<li>Allelfrequenz\u00e4nderung durch Mutation und Rekombination (Bedeutung f\u00fcr die Evolutionsgeschwindigkeit), Selektion (Formen), Gendrift<\/li>\n<li>Rassen- und Artbildung infolge reproduktiver und geographischer Isolation; adaptive Radiation (eine Form der Artbildung) an einem Beispiel<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Evolutionsprozesse<\/h4>\n<ul>\n<li>Hypothesen zu den Anf\u00e4ngen des Lebens: chemische Evolution, erste hypothetische Zellen, Ern\u00e4hrungsformen, Vielzelligkeit<\/li>\n<li>Evolutionssch\u00fcbe nach Massenaussterben<\/li>\n<li>Koevolution: Best\u00e4uber \u2013 Bl\u00fctenpflanze, Wirt \u2013 Parasit<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Evolution des Menschen<\/h4>\n<ul>\n<li>Einordnung des Homo sapiens im System anhand anatomischer, chromosomaler und molekularer Merkmale<\/li>\n<li>Zusammenwirken verschiedener Faktoren bei der Hominiden-Entwicklung: Umweltver\u00e4nderungen, anatomisch-morphologische Ver\u00e4nderungen, soziale und kulturelle Evolution<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"clear: both;\">Systeme im menschlichen K\u00f6rper \u2013 Der Mensch besteht aus Netzwerken<\/h3>\n<h4 style=\"clear: both;\">Neuronale Informationsverarbeitung<\/h4>\n<ul>\n<li>Bau eines Neurons<\/li>\n<li>Entstehung und Weiterleitung eines Reizes im Neuron<\/li>\n<li>elektrochemische Vorg\u00e4nge an chemischen Synapsen: Prinzip der Erregungs\u00fcbertragung<\/li>\n<li>Wirkung von Nervengiften, Medikamenten und Suchtmitteln<\/li>\n<li>Erl\u00e4uterung der Vorg\u00e4nge bei der Reizaufnahme an einer Sinneszelle<\/li>\n<li>Erkrankungen des menschlichen Nervensystems, z. B. Parkinson-Syndrom, Multiple Sklerose, Alzheimer-Krankheit<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Immunsystem<\/h4>\n<ul>\n<li>Erl\u00e4uterung der Funktion des Immunsystems am Beispiel einer Infektionskrankheit.<\/li>\n<li>Bedeutung des Immunsystems f\u00fcr die Gesunderhaltung des Menschen<\/li>\n<li>Erkl\u00e4rung: Wie unterlaufen Erreger bei HIV die Immunantwort?<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"clear: both;\">Verhaltensbiologie<\/h3>\n<h4 style=\"clear: both;\">Vollst\u00e4ndig und \u00fcberwiegend genetisch bedingte Verhaltensweisen<\/h4>\n<ul>\n<li>unbedingte Reflexe<\/li>\n<li>komplexere Erbkoordinationen (Instinkthandlungen) bei einfachen Verhaltensweisen (z. B. Nahrungsaufnahme, biologische Rhythmen)<\/li>\n<li>experimentelle Hinweise auf erbbedingtes Verhalten: Kaspar-Hauser-Experimente<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Erweiterung einfacher Verhaltensweisen durch Lerneinfl\u00fcsse<\/h4>\n<ul>\n<li>Pr\u00e4gung: Kriterien und biologische Bedeutung<\/li>\n<li>Modifikation einer Erbkoordination durch Erfahrung<\/li>\n<li>Prinzip der Konditionierung<\/li>\n<li>Verhalten mit h\u00f6herer Plastizit\u00e4t: Spielverhalten, Nachahmung und Tradition, kognitives Lernen<\/li>\n<li>Voraussetzungen, Bedeutung und Formen des Lernens (auch in Bezug zur neuronalen Ebene)<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Individuum und soziale Gruppe<\/h4>\n<ul>\n<li>Kooperation (z. B. Schutz, Fortpflanzung, Kosten-Nutzen-Betrachtung)<\/li>\n<li>altruistisches Verhalten: Helfergesellschaften; Eusozialit\u00e4t; Verwandtschaftsgrad (Hamilton-Regel)<\/li>\n<li>Kommunikation: Sender-Empf\u00e4nger-Modell, Kosten-Nutzen, Manipulation<\/li>\n<li>Konflikte<\/li>\n<li>Intensit\u00e4tsstufen der Aggression: Imponieren, Drohen, K\u00e4mpfen; Besch\u00e4digen und Formen der Aggressionskontrolle und -vermeidung<\/li>\n<li>proximate und ultimate Ursachen von Verhalten<\/li>\n<li>Partnerfindung und Partnerbindung: Balzverhalten, Sexualtrachten<\/li>\n<li>\u00f6kologische Bedingungen und Paarungssysteme: Monogamie, Polygamie; Kosten-Nutzen-Analyse und Fortpflanzungserfolg<\/li>\n<li>Infantizid (Kindst\u00f6tung innerhalb einer Art, durch Elterntiere oder nicht verwandte Tiere)<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"clear: both;\">Angewandte Verhaltensbiologie<\/h4>\n<ul>\n<li>Mann-Frau-Schema, Kindchenschema: Rolle in der Gesellschaft und in den Medien<\/li>\n<li>Aggressionsmodelle und ihre Bedeutung f\u00fcr die Erziehung<\/li>\n<li>Beurteilen von Haltungsbedingungen bei Tieren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach den allgemeinen Schwerpunktthemen bekommst du auf den folgenden Seiten einen \u00dcberblick \u00fcber die Themen der Bundesl\u00e4nder<\/p>\n<ul>\n<li>Nordrhein-Westfalen,<\/li>\n<li>Baden-W\u00fcrttemberg,<\/li>\n<li>Bayern,<\/li>\n<li>Berlin und<\/li>\n<li>Brandenburg.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Abitur Biologie Nordrhein-Westfalen 2015<\/h2>\n<p>Schreibst du dein Abitur im Fach Biologie in NRW, sind f\u00fcr deine Abiturvorbereitung die Oberthemen<br \/>\n<b>Genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen<\/b>, <b>\u00d6kologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung<\/b>, <b>Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten<\/b> und <b>Steuerungs- und Regulationsmechanismen im Organismus<\/b> besonders wichtig.<\/p>\n<p>Bei der Vorbereitung des Themenkomplex <b>Genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen<\/b> solltest du dich mit dem Thema <b>Molekulare Grundlagen der Vererbung und Entwicklungssteuerung<\/b> auseinandersetzen, das sich in folgende Unterpunkte aufteilt:<\/p>\n<ul>\n<li>Replikation, Proteinbiosynthese bei Pro- und Eukaryonten,<\/li>\n<li>Mutagene und Mutationen<\/li>\n<li>Regulation der Genaktivit\u00e4t am Beispiel der Prokaryonten (Operonmodell)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Des Weiteren wird das Thema <b>Aspekte der Zytogenetik mit humanbiologischem Bezug<\/b> als pr\u00fcfungsrelevant aufgef\u00fchrt. Hierf\u00fcr solltest du diese Unterthemen lernen:<\/p>\n<ul>\n<li>Meiose, crossing over, Rekombination<\/li>\n<li>Stammbaumanalyse und Erbg\u00e4nge<\/li>\n<li>Humangenetische Beratung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Themenkomplex der <b>angewandten Genetik<\/b> solltest du \u00fcber die <b>Werkzeuge und Verfahrensschritte der Gentechnik<\/b> (PCR und genetischer Fingerabdruck) Bescheid wissen. Im Leistungskurs sind dar\u00fcber hinaus die <b>Methoden der Bakteriengenetik<\/b> (Herstellung und Isolierung von gentechnisch ver\u00e4nderten Bakterien) pr\u00fcfungsrelevant.<\/p>\n<p>Kommen wir nun zum Oberthema <b>\u00d6kologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung<\/b>.<br \/>\nBesch\u00e4ftige dich hier noch einmal mit den <b>Umweltfaktoren, \u00f6kologischen Nischen \u2013 also den Untersuchungen in einem Lebensraum<\/b>. Hier werden sich die Abituraufgaben entweder auf ein aquatisches \u00d6kosystem oder alternativ ein terrestrisches \u00d6kosystem beziehen.<\/p>\n<p>Zum Thema <b>Aquatisches System \u2013 Stehende Gew\u00e4sser und Aspekte des Flie\u00dfgew\u00e4ssers<\/b> solltest du folgende Unterthemen beherrschen:<\/p>\n<ul>\n<li>Zonierung (Einteilung von Gew\u00e4ssern in verschiedene Bereiche)<\/li>\n<li>Eutrophie und Oligotrophie<\/li>\n<li>Methoden der Bestandsaufnahme<\/li>\n<li>Gew\u00e4sserg\u00fcte und Selbstreinigung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Leistungskurs ist au\u00dferdem das <b>Anwenden des Saprobienindex<\/b> (Gew\u00e4sserg\u00fcte, Zeigerorganismen) wichtig. Du solltest auch wissen, wie du <b>physikalische und chemische Faktoren<\/b> (Licht, Temperatur, pH-Wert) erfasst.<\/p>\n<p>Zum Thema <b>Terrestrisches System \u2013 Wald oder naturnaher Park<\/b> solltest du Folgendes noch einmal genauer wiederholen:<\/p>\n<ul>\n<li>Schichtung und Aufbau<\/li>\n<li>Einfluss von Standortfaktoren und Bewirtschaftung<\/li>\n<li>Erstellen von Vegetationsaufnahmen<\/li>\n<li>Charakterisierung von Waldgesellschaften<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Leistungskurs ist hier des Weiteren die <b>Standortbeurteilung mit Zeigerwert<\/b> und ebenfalls das <b>Erfassen physikalischer und chemischer Faktoren<\/b> (Licht, Temperatur, pH-Wert) von Wichtigkeit.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes solltest du dich mit einfachen <b>Beziehungen zwischen Organismengruppen und abiotischen Habitatfaktoren<\/b> besch\u00e4ftigen. Beachtet dabei folgende Unterpunkte:<\/p>\n<ul>\n<li>Angepasstheiten an Temperatur und Feuchtigkeit bei Tieren und Pflanzen<\/li>\n<li>Toleranzbereich, physiologisches und \u00f6kologisches Optimum<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beim Thema <b>Wechselbeziehung und Populationsdynamik<\/b> ist es wichtig, dass du dich nat\u00fcrlich mit den <b>Beziehungen zwischen Populationen<\/b> auskennst und dir die <b>Lotka-Volterra-Regeln<\/b>, <b>Konkurrenz und Koexistenz<\/b> ein Begriff sind.<\/p>\n<p>Geht es um die <b>Verflechtung in Lebensgemeinschaften<\/b> solltest du Folgendes wiederholen:<\/p>\n<ul>\n<li>Biomasseproduktion, Trophieebenen, Energiefluss<\/li>\n<li>Biogeochemischer Kreislauf am Beispiel des Stickstoffkreislaufs<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bist du beim Thema <b>Nachhaltige Nutzung und Erhaltung von \u00d6kosystemen<\/b> angekommen, besch\u00e4ftige dich mit <b>nachhaltiger Bewirtschaftung<\/b> (chemische Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung, biologischer Pflanzenschutz).<\/p>\n<p>Nun sind wir schon beim vorletzten gro\u00dfen Themenkomplex angelangt: <b>Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten<\/b>. Hier solltest du dich mit den <b>Grundlagen evolutiver Ver\u00e4nderung<\/b> und im Detail mit der <b>genotypischen Variabilit\u00e4t von Populationen<\/b> (aber keine Modellberechnung) besch\u00e4ftigen. Des Weiteren ist hier das Unterthema <b>Art und Artbildung<\/b> f\u00fcr das Abitur pr\u00fcfungsrelevant.<\/p>\n<p>Studiere au\u00dferdem die <b>Evolutionshinweise und Evolutionstheorie<\/b>. Hierbei sind folgende Unterpunkte zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>Rezente (noch lebende Arten) und pal\u00e4ontologische Hinweise (Homologie und Analogie der Wirbeltiergliedma\u00dfen)<\/li>\n<li>Systematik und phylogenetischer Stammbaum (Grundlegende Zusammenh\u00e4nge innerhalb des Wirbeltierstammbaumes, vertiefend: phylogenetische Stellung der Primaten)<\/li>\n<li>Vergleich und Beurteilung der Ergebnisse unterschiedlicher Analysemethoden; bei der Analyse bzw. Erstellung eines Stammbaumes sind \u00dcbereinstimmungen in der DNA-Sequenz und Aminos\u00e4ure-Sequenz von Proteinen einzubeziehen<\/li>\n<li>Synthetische Evolutionstheorie<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Leistungskurs sind dazu noch die <b>Datierungsmethoden<\/b> wichtig.<\/p>\n<p>Wei\u00dft du noch etwas \u00fcber das Thema <b>Transspezifische Evolution<\/b> der Primaten? Nein? Dann wiederhole diese noch einmal und konzentriere dich dabei auch auf die <b>Einordnung von fossilen und rezenten Hinweisen zur Evolution des Menschen<\/b>.<\/p>\n<p>Im Leistungskurs wird dar\u00fcber hinaus Wissen \u00fcber <b>Verhalten, Fitness und Angepasstheit<\/b> in den Abiturpr\u00fcfungen gefordert. Hier solltest du auch die <b>Fortpflanzungstrategien<\/b> (einschlie\u00dflich Partnerwahl und Paarungssysteme) kennen.<\/p>\n<p>Der letzte gro\u00dfe Themenkomplex, der in deinen Abiturvorbereitung f\u00fcr das Fach Biologie Beachtung finden sollte, sind die <b>Steuerungs- und Regulationsmechanismen im Organismus<\/b>. Hier ist das Unterthema <b>Molekulare und zytologische Grundlagen<\/b> mit den Schwerpunkten wichtig. Besch\u00e4ftige dich also noch einmal ausf\u00fchrliche mit Folgendem:<\/p>\n<ul>\n<li>Bau und Funktion des Neurons<\/li>\n<li>Erregungsentstehung, Erregungsleitung, Synapsenvorg\u00e4nge einschlie\u00dflich molekularer Grundlagen<\/li>\n<li>Synaptische Verschaltung und Verrechnung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir w\u00fcnschen dir viel Erfolg bei den Vorbereitungen f\u00fcr dein Biologie-Abitur 2015 in Baden-W\u00fcrttemberg!<\/p>\n<h2>Abitur Biologie Baden-W\u00fcrttemberg 2015<\/h2>\n<p>Anders als die meisten anderen Bundesl\u00e4nder formuliert Baden-W\u00fcrttemberg keine konkreten Pr\u00fcfungsschwerpunkte f\u00fcr die Abiturpr\u00fcfungen. Inhalt des Abitur sind also die Themenkomplexe der gymnasialen Oberstufe, die wir dir hier einmal zusammengefasst haben.<\/p>\n<p><b>Physiologie<\/b>, Zellbiologie, <b>Genetik<\/b>, <b>vernetzte Systeme<\/b>, <b>\u00d6kologie<\/b>, <b>Nachhaltigkeit<\/b> sowie <b>Entwicklungsprozesse<\/b> sollten dir in den 2 Jahren Oberstufe schon einmal begegnet sein und von dir f\u00fcr die Pr\u00fcfung wiederholt werden.<\/p>\n<p>Bereitest du dich auf den Themenkomplex <b>Funktionszusammenh\u00e4nge und deren molekulare Grundlagen \u2013 Themen aus der Physiologie, Zellbiologie, Genetik<\/b> vor, solltest du folgende Unterthemen behandeln:<\/p>\n<ul>\n<li>Bau und Funktion von Zellen, Geweben und Organen; funktionsbezogene Differenzierungen<\/li>\n<li>Kommunikation zwischen Zellen<\/li>\n<li>neuronale Informationsverarbeitung, Wahrnehmung<\/li>\n<li>Grundlagen der molekularen Genetik<\/li>\n<li>Stoff- und Energiewechsel: Notwendigkeit und Wege der Energieumwandlung, Assimilation und Dissimilation im Zusammenhang von zellul\u00e4ren Strukturen und Organismus<\/li>\n<li>Molekulare Steuerung von Stoffwechsel: Enzymatik<\/li>\n<li>Anwendungen moderner biologischer Erkenntnisse und Methoden, z. B. Gentechnologie, Reproduktionsbiologie, Biotechnologie<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Themenkomplex <b>Vernetzte Systeme \u2013 \u00d6kologie und Nachhaltigkeit<\/b> umfasst folgenden Lernstoff:<\/p>\n<ul>\n<li>Untersuchung und Analyse eines \u00d6kosystems, z. B. Bestandsuntersuchungen, Messverfahren<\/li>\n<li>\u00d6kologische Faktoren, Biotop und Bioz\u00f6nose<\/li>\n<li>Artenvielfalt und Populationsentwicklungen<\/li>\n<li>Stoffkreisl\u00e4ufe und Energiefluss<\/li>\n<li>Menschen und \u00d6kosysteme: Beeinflussung von \u00d6kosystemen und deren Folgen, Konsequenzen f\u00fcr den Menschen und die Menschheit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und wenn du dich mit den <b>Entwicklungsprozessen \u2013 Evolution und Zukunftsfragen<\/b> auseinandersetzt, sollte dir Folgendes begegnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Stammesgeschichte, Verwandtschaftsbeziehungen, Systematik<\/li>\n<li>Entstehung der Formen und Arten, Variabilit\u00e4t und Einnischung<\/li>\n<li>Angepasstheit, auch soziobiologischer Fragestellungen<\/li>\n<li>Evolutionstheorien, Bewertung ihrer Aussagekr\u00e4fte<\/li>\n<li>Herkunft und Zukunft des Menschen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir w\u00fcnschen dir viel Erfolg bei den Vorbereitungen f\u00fcr dein Biologie-Abitur 2015 in Baden-W\u00fcrttemberg!<\/p>\n<h2>Abitur Biologie Bayern 2015<\/h2>\n<p>Bayern ver\u00f6ffentlicht keine konkreten Pr\u00fcfungsschwerpunkte f\u00fcr die Abiturpr\u00fcfungen 2015 im Fach Biologie. So werden wir hier nur die Themenkomplexe der gesamten gymnasialen Oberstufe zusammenstellen.<\/p>\n<p>Sechs gro\u00dfe Themengebiete werden in Bayern im Fach Bio genannt, die sich noch einmal in kleine Themengebiete unterteilen: <b>Strukturelle und energetische Grundlagen des Lebens<\/b>, <b>Genetik und Gentechnik<\/b>, <b>Der Mensch als Umweltfaktor \u2013 Populationsdynamik und Biodiversit\u00e4t<\/b>, <b>Evolution<\/b>, <b>Neuronale Informationsverarbeitung<\/b> sowie <b>Verhaltensbiologie<\/b>.<\/p>\n<p>Das Themengebiet <b>Strukturelle und energetische Grundlagen des Lebens<\/b> unterteilt sich noch einmal in drei Unterthemengebiete: Der <b>Organisation und Funktion der Zelle<\/b>, der <b>Energiebindung und Stoffaufbau durch Fotosynthese<\/b> und den <b>Grundprinzipien der Energiefreisetzung durch Stoffaufbau<\/b>.<\/p>\n<p>Konzentriere dich bei dem Thema Organisation und Funktion der Zelle auf folgende Unterthemen:<\/p>\n<ul>\n<li>elektronenoptisch erkennbare Strukturen der Zelle: Bau und Aufgaben von Biomembranen, Chloroplasten, Mitochondrien, Zellkern<\/li>\n<li>Bedeutung und Regulation enzymatischer Prozesse: experimentelle Untersuchung des Einflusses von Substratkonzentration, Temperatur, kompetitiver und allosterischer Hemmung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei dem Themenkomplex <b>Energiebindung und Stoffaufbau durch Fotosynthese<\/b> solltest du diese Themenauflistung ber\u00fccksichtigen und abarbeiten:<\/p>\n<ul>\n<li>Bedeutung der Fotosynthese: Aufbau von organischen Verbindungen als Energiespeicher; die \u00dcbertragung von Wasserstoff als M\u00f6glichkeit zur Energie\u00fcbertragung; (zus\u00e4tzlich im Leistungskurs: Bedeutung organischer Kohlenstoffverbindungen als Energietr\u00e4ger in der Technik)<\/li>\n<li>bedeutsame Experimente zur Aufkl\u00e4rung wesentlicher Fotosyntheseschritte: Hinweise auf die Existenz zweier Reaktionssysteme durch Versuche zu Temperatur- und Lichtabh\u00e4ngigkeit sowie Hill-Reaktion, Absorptionsspektrum und Wirkungsspektrum, Tracer-Methode<\/li>\n<li>energetisches und chemiosmotisches Modell zur Beschreibung der Lichtreaktionen (Bruttogleichung)<\/li>\n<li>Modellvorstellung der lichtunabh\u00e4ngigen Reaktionen (Bruttogleichung)<\/li>\n<li>Bedeutung der Fotosyntheseprodukte f\u00fcr die Pflanze: Anabolismus und Katabolismus, Transport, Speicherung<\/li>\n<li>experimentelle Untersuchung und Deutung der Abh\u00e4ngigkeit der Fotosyntheserate von weiteren Au\u00dfenfaktoren; Bedeutung und Anwendung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn du beim Themengebiet <b>Grundprinzipien der Energiefreisetzung durch Stoffabbau<\/b> angelangt bist, solltest du Folgendes wiederholen:<\/p>\n<ul>\n<li>Energiefreisetzung durch anaeroben Stoffabbau: Glykolyse (nur Bruttogleichung), alkoholische G\u00e4rung und Milchs\u00e4ureg\u00e4rung, Bedeutung<\/li>\n<li>Energiefreisetzung durch aeroben (Sauerstoff vorhanden) Stoffabbau: Zellatmung, Bruttogleichung<\/li>\n<li>Stoff- und Energiegesamtbilanz des anaeroben (ohne Sauerstoff) und des aeroben (mit Sauerstoff) Stoffabbaus<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kommen wir nun zu dem Themenkomplex <b>Genetik und Gentechnik<\/b>. Dieser unterteilt sich in die Unterkategorien <b>Molekulargenetik<\/b>, <b>Zytogenetik<\/b>, <b>Klassische Genetik<\/b>, <b>Humangenetik<\/b> und <b>Gentechnik<\/b>.<\/p>\n<p>Konzentriere dich bei der <b>Molekulargenetik<\/b> beim Lernen auf folgende Unterpunkte:<\/p>\n<ul>\n<li>DNA als Speicher der genetischen Information; Vergleich mit einem entsprechenden RNA-Modell<\/li>\n<li>Experiment von Meselson und Stahl: Prinzip der komplement\u00e4ren Basenpaarung durch Wasserstoffbr\u00fccken, semikonservativer Mechanismus der Replikation der DNA<\/li>\n<li>Realisierung der genetischen Information (Proteinbiosynthese) bei Prokaryonten: genetischer Code,Transkription und deren Regulation, Translation<\/li>\n<li>Besonderheiten bei Eukaryonten: Mosaikgene, Intron, Exon, Prozessierung<\/li>\n<li>Ursachen und Folgen von Genmutationen: Austausch, Verlust oder Einschub von Nukleotiden; Bedeutung von Reparaturenzymen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Falls du ein Teil des Leistungskurs\u2019 Biologie warst, solltest du zus\u00e4tzlich die <b>Zusammenh\u00e4nge zwischen genetischen Defekten und Krebsentstehung<\/b> kennen.<\/p>\n<p>Beim Thema <b>Zytogenetik<\/b> solltest du besonders diese Unterkategorien f\u00fcr die schriftliche Abiturpr\u00fcfung wiederholen:<\/p>\n<ul>\n<li>Zellzyklus und Mitose: Ablauf und biologische Bedeutung; ggf. lichtmikroskopische Untersuchung von Mitosestadien<\/li>\n<li>geschlechtliche Fortpflanzung: Keimzellenbildung durch Meiose (Reduktions- und \u00c4quationsteilung); Neukombination des genetischen Materials<\/li>\n<li>numerische Chromosomenaberration beim Menschen: Trisomie 21, gonosomale Abweichungen, Auswertung von Karyogrammen<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der <b>Klassischen Genetik<\/b> solltest du dich mit Folgendem noch genau befassen:<\/p>\n<ul>\n<li>mono- und dihybrider Erbgang als Modell: Allelbegriff, dominant-rezessive Genwirkung<\/li>\n<li>Mendelsche Regeln: statistischer Charakter (Vererbung)<\/li>\n<li>Modellerweiterung: unvollst\u00e4ndige Dominanz, additive Polygenie, Genkoppelung, Genaustausch<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bist du bei der <b>Humangenetik<\/b> angelangt, sind besonders diese Themen wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>Erbg\u00e4nge beim Menschen, Erbkrankheiten<\/li>\n<li>AB0-Blutgruppensystem (multiple Allelie, Kodominanz), Rhesussystem<\/li>\n<li>Methoden der genetischen Familienberatung und Risikoabsch\u00e4tzung: Stammbaumanalyse, Heterozygotentest, Pr\u00e4nataldiagnostik, ethische Analyse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Widme dich auch der <b>Gentechnik<\/b>. Dazu solltest du Folgendes f\u00fcr deine schriftliche Abiturpr\u00fcfung wiederholen:<\/p>\n<ul>\n<li>Neukombination von Erbanlagen mit molekulargenetischen Techniken: Einbringen von Fremd-DNA in Wirtszellen (Viren und Plasmide als Vektoren), Selektion transgener Zellen durch Markergene, Klonierung<\/li>\n<li>bedeutsame Methoden der Gentechnik: Gensonden, cDNA, PCR<\/li>\n<li>Anwendung der Gentechnik: genetischer Fingerabdruck, Beispiele aus Tier- und Pflanzenzucht, Lebensmittel- und Medikamentenherstellung, Gendiagnostik und Gentherapie beim Menschen<\/li>\n<li>ethische Aspekte<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch das Thema <b>Der Mensch als Umweltfaktor \u2013 Populationsdynamik und Biodiversit\u00e4t<\/b> solltest du in deiner Abiturvorbereitung wiederholen. Hierbei sind folgende Punkte wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>idealisierte Populationsentwicklung: Wachstumsphasen<\/li>\n<li>Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entwicklung von Populationen: logistisches Wachstum<\/li>\n<li>Bedeutung verschiedener Fortpflanzungsstrategien<\/li>\n<li>Populationsentwicklung des Menschen<\/li>\n<li>anthropogene (vom Menschen verursacht) Einfl\u00fcsse auf die Artenvielfalt z. B. durch weltweiten Tier- und Pflanzentransfer, wirtschaftliche Nutzung, Freizeitverhalten, Schadstoffeintrag, Klimaver\u00e4nderungen<\/li>\n<li>Bedeutung der Biodiversit\u00e4t: \u00f6kologische und \u00f6konomische Aspekte, Bioindikatoren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zus\u00e4tzlich wird im Leistungskurs das Wissen \u00fcber <b>Umweltmanagement: Natur- und Artenschutz, Nachhaltigkeit sowie internationale Abkommen<\/b> gefordert.<\/p>\n<p>Nun kommen wir zu dem Oberthema <b>Evolution<\/b>. Auch hier solltest du dir einige Punkte vor der Pr\u00fcfung noch einmal genau anschauen.<\/p>\n<p>Konzentriere dich beim Thema <b>Evolutionsforschung<\/b> auf folgende Unterpunkte:<\/p>\n<ul>\n<li>Gemeinsamkeiten und Vielfalt fossiler und rezenter Organismen als Dokumente der Evolution<\/li>\n<li>Entwicklung des Evolutionsgedankens: vergleichende Betrachtung der Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze von Cuvier, Lamarck und Darwin; Auswirkungen auf Ordnungssysteme; morphologischer und biologischer Artbegriff \u2013 Beurteilung von \u00c4hnlichkeiten zur Rekonstruktion der Stammesgeschichte:<\/li>\n<li>Homologiekriterien an Beispielen aus der Anatomie, Embryologie, Molekularbiologie<\/li>\n<li>Analogie und konvergente Entwicklung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wichtige Stationen bei den <b>Mechanismen der Evolution<\/b> sind folgende:<\/p>\n<ul>\n<li>Zusammenspiel von Evolutionsfaktoren aus der Sicht der erweiterten Evolutionstheorie<\/li>\n<li>Allelfrequenz\u00e4nderung durch Mutation und Rekombination (Bedeutung f\u00fcr die Evolutionsgeschwindigkeit), Selektion (Formen), Gendrift<\/li>\n<li>Rassen- und Artbildung infolge reproduktiver und geographischer Isolation; adaptive Radiation (eine Form der Artbildung) an einem Beispiel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferdem solltest du dich mit den <b>Evolutionsprozessen<\/b> besch\u00e4ftigen. Und detaillierter mit den folgenden Punkten:<\/p>\n<ul>\n<li>Hypothesen zu den Anf\u00e4ngen des Lebens: chemische Evolution, erste hypothetische Zellen, Ern\u00e4hrungsformen, Vielzelligkeit<\/li>\n<li>Evolutionssch\u00fcbe nach Massenaussterben<\/li>\n<li>Koevolution: Best\u00e4uber \u2013 Bl\u00fctenpflanze, Wirt \u2013 Parasit<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch die <b>Evolution des Menschen<\/b> sollten dir in den zwei Jahren Oberstufe begegnet sein. Wiederhole daf\u00fcr den folgenden Lernstoff::<\/p>\n<ul>\n<li>Einordnung des Homo sapiens im System anhand anatomischer, chromosomaler und molekularer Merkmale<\/li>\n<li>Zusammenwirken verschiedener Faktoren bei der Hominiden-Entwicklung: Umweltver\u00e4nderungen, anatomisch-morphologische Ver\u00e4nderungen, soziale und kulturelle Evolution<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Themenbereich <b>Neuronale Informationsverarbeitung<\/b> umfasst Folgendes:<\/p>\n<ul>\n<li>Bau eines Neurons; myelinisierte und nicht myelinisierte Nervenfaser<\/li>\n<li>Ruhepotential: Modellvorstellung zur Entstehung und Aufrechterhaltung<\/li>\n<li>Aktionspotential: Ausl\u00f6sebedingungen, zeitlicher Verlauf, absolute und relative Refrakt\u00e4rphase; Modellvorstellung zu Entstehung, Verlauf und Weiterleitung<\/li>\n<li>elektrochemische Vorg\u00e4nge an chemischen Synapsen: Prinzip der Erregungs\u00fcbertragung<\/li>\n<li>erregende und hemmende Synapsen<\/li>\n<li>Wirkung von Nervengiften, Medikamenten und Suchtmitteln<\/li>\n<li>zus\u00e4tzlich im Leistungskurs: moderne Vorstellungen zu Lernen und Ged\u00e4chtnis auf neuronaler Ebene<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Leistungskurs wurden dar\u00fcber hinaus die <b>Erkrankungen des menschlichen Nervensystems<\/b>, z. B. Parkinson-Syndrom, Multiple Sklerose, Alzheimer-Krankheit behandelt. Wiederhole also auch hier das Gelernte.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste gro\u00dfe Themenkompex ist die <b>Verhaltensbiologie<\/b>. Hier solltest du ebenfalls vor der schriftlichen Abiturpr\u00fcfung in Bio einige Themen wiederholen.<\/p>\n<p>Besch\u00e4ftige dich beim Thema <b>Vollst\u00e4ndige und \u00fcberwiegend genetisch bedingte Verhaltensweisen<\/b> besonders mit folgenden Unterpunkten:<\/p>\n<ul>\n<li>unbedingte Reflexe<\/li>\n<li>komplexere Erbkoordinationen (Instinkthandlungen) bei einfachen Verhaltensweisen (z. B. Nahrungsaufnahme, biologische Rhythmen): Voraussetzungen (innere Faktoren, reaktionsausl\u00f6sende Reize), ungerichtetes Appetenzverhalten, Filtermechanismen, Taxis, Endhandlung; Attrappenversuche<\/li>\n<li>experimentelle Hinweise auf erbbedingtes Verhalten: Kaspar-Hauser-Experimente<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei der <b>Erweiterung einfacher Verhaltensweisen durch Lerneinfl\u00fcsse<\/b> sind diese Themen wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>Pr\u00e4gung: Kriterien und biologische Bedeutung; pr\u00e4gungs\u00e4hnliche Vorg\u00e4nge beim Menschen, Hospitalismus<\/li>\n<li>Modifikation einer Erbkoordination durch Erfahrung<\/li>\n<li>Prinzip der Konditionierung: Erlernen der Bedeutung eines Reizmusters (bedingter Reiz) bzw. einer Handlung (je ein Beispiel)<\/li>\n<li>zus\u00e4tzlich im Leistungskurs: Verhalten mit h\u00f6herer Plastizit\u00e4t (Spielverhalten, Nachahmung und Tradition, kognitives Lernen)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Besch\u00e4ftigte dich im Bereich <b>Individuum und soziale Gruppe<\/b> mit diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kooperation<\/li>\n<li>Beispiele f\u00fcr Kooperation bei Nahrungserwerb, Schutz, Verteidigung, Fortpflanzung; Kosten-Nutzen-Betrachtung, Optimalit\u00e4tsmodell<\/li>\n<li>altruistisches Verhalten: Helfergesellschaften; Eusozialit\u00e4t; Verwandtschaftsgrad (Hamilton-Regel); direkter und indirekter Fortpflanzungserfolg als Ma\u00dfstab f\u00fcr eine evolutionsstabile Strategie<\/li>\n<li>Kommunikation: Sender-Empf\u00e4nger-Modell, Kosten-Nutzen, Manipulation<\/li>\n<li>Konflikte<\/li>\n<li>Intensit\u00e4tsstufen der Aggression: Imponieren, Drohen, K\u00e4mpfen; Besch\u00e4digen<\/li>\n<li>Formen der Aggressionskontrolle: Beschwichtigung, Rangordnung, Territorialit\u00e4t, Migration<\/li>\n<li>proximate Ursachen aggressiver Verhaltensweisen: hormonelle Einfl\u00fcsse, Versorgungszustand, Verf\u00fcgbarkeit von Ressourcen, Umwelteinfl\u00fcsse<\/li>\n<li>Sexualverhalten<\/li>\n<li>Partnerfindung und Partnerbindung: Balzverhalten, Sexualtrachten<\/li>\n<li>\u00f6kologische Bedingungen und Paarungssysteme: Monogamie, Polygamie; Kosten-Nutzen-Analyse und Fortpflanzungserfolg<\/li>\n<li>Infantizid<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Leistungskurs werden dr\u00fcber hinaus <b>ultimate Ursachen aggressiven Verhaltens: Kosten-Nutzen-Analyse<\/b> z. B. \u00fcber Spieltheorie vorausgesetzt,<\/p>\n<p>Im Themenbereich der <b>Angewandten Verhaltensbiologie<\/b> ist besonders das<b>Mann-Frau-Schema<\/b>, das <b>Kindchenschema<\/b> und deren Rolle in Gesellschaft und in den Medien von Bedeutung.<\/p>\n<p>Falls du Teil des Leistungskurses bist, solltest du doch zus\u00e4tzlich mit den <b>Aggressionsmodellen und ihren Bedeutungen f\u00fcr die Erziehung<\/b>, mit dem <b>Beurteilen von Haltungsbedingungen bei Tieren<\/b> und dem <b>Vergleich soziobiologischer Interpretationen menschlichen Verhaltens mit philosophischen Ans\u00e4tzen<\/b> besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen dir viel Erfolg bei den Vorbereitungen f\u00fcr dein Biologie-Abitur 2015 in Bayern!<\/p>\n<h2>Abitur Biologie Berlin 2015<\/h2>\n<p>Bei den Abiturvorbereitungen f\u00fcr die Pr\u00fcfungen in Berlin begegnen dir in Biologie vier gro\u00dfe Themengebiete: <b>Physiologische Grundlagen ausgew\u00e4hlter Lebensprozesse<\/b>, <b>\u00d6kologie und Nachhaltigkeit<\/b>, <b>Grundlagen und Anwendungsfelder der Geneti<\/b>k, <b>Evolution und Zukunftsfragen<\/b>.<\/p>\n<p>Konzentriere dich bei dem ersten gro\u00dfen Themengebiet <b>Physiologischen Grundlagen ausgew\u00e4hlter Lebensprozesse<\/b> auf die folgenden Unterpunkte:<\/p>\n<ul>\n<li>Zellen, Zellmembran, Transportvorg\u00e4nge durch Membranen<\/li>\n<li>Nervenzelle, Ruhepotential, Aktionspotential<\/li>\n<li>Synapse, Weiterleitung und \u00dcbertragung elektrischer Potentiale<\/li>\n<li>neurobiologisch wirksame Substanzen an Synapsen<\/li>\n<li>Lernvorg\u00e4nge (im Leistungskurs: Voraussetzungen, Bedeutung und Formen des Lernens)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Leistungskurs sind dar\u00fcber hinaus <b>Proteine und Enzyme<\/b> pr\u00fcfungsrelevant.<\/p>\n<p>Besch\u00e4ftigst du dich mit \u00d6kologie und Nachhaltigkeit, solltest du dir Folgendes in deine Abiturvorbereitungen einbauen:<\/p>\n<ul>\n<li>biotische und abiotische Umweltfaktoren, Toleranzkurven<\/li>\n<li>Populationen und deren Entwicklung, \u00f6kologische Nische<\/li>\n<li>Stoffkreisl\u00e4ufe und Energiefluss<\/li>\n<li>Gliederung von \u00d6kosystemen<\/li>\n<li>Eingriffe des Menschen in \u00d6kosysteme<\/li>\n<\/ul>\n<p>Warst du Teil des Leistungskurs&#8216;, solltest du dich w\u00e4hrend der Vorbereitungen des Weiteren mit <b>Umweltbelastung, Nachhaltigkeit und Naturschutz<\/b> auseinandersetzen.<\/p>\n<p>Widme dich au\u00dferdem den <b>Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik<\/b>. Folgende Unterpunkte sind bei der Abiturvorbereitung wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>DNA, Chromosomen<\/li>\n<li>Zellzyklus, Mitose<\/li>\n<li>Meiose und Rekombination<\/li>\n<li>Replikation der DNA<\/li>\n<li>Proteinbiosynthese (zus\u00e4tzlich im Leistungskurs: Genregulation (Prokaryonten))<\/li>\n<li>Mutationen<\/li>\n<li>Humangenetik, Stammbaumanalyse<\/li>\n<li>ethische Aspekte der Reproduktionsbiologie (zus\u00e4tzlich im Leistungskurs: Ethische Aspekte der Stammzellforschung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zus\u00e4tzlich solltest du, wenn du dem Leistungskurs Biologie angeh\u00f6rst, die <b>Grundprinzipien der Gentechnik<\/b> wiederholen.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt wartet noch der Themenkomplex <b>Evolution und Zukunftsfragen<\/b> auf dich. Konzentriere dich dabei auf<\/p>\n<ul>\n<li>die Darwinsche und synthetische Evolutionstheorie (zus\u00e4tzlich im Leistungskurs: historische Hintergr\u00fcnde),<\/li>\n<li>die Evolutionsfaktoren,<\/li>\n<li>die Entstehung von Arten,<\/li>\n<li>die Belege f\u00fcr die Evolution (Fossilien, Homologie)(zus\u00e4tzlich im Leistungskurs: Fossilien, Homologie, Analogie, moderne Methoden der Verwandtschaftsbestimmung).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir w\u00fcnschen dir viel Erfolg bei den Vorbereitungen f\u00fcr dein Biologie-Abitur 2015 in Berlin!<\/p>\n<h2>Abitur Biologie Brandenburg 2015<\/h2>\n<p>Schreibst du in Brandenburg dein Abitur, werden f\u00fcr deine Pr\u00fcfungsvorbereitungen genau wie im Bundesland Berlin vier gro\u00dfe Themenkomplexe wichtig: <b>Physiologische Grundlagen ausgew\u00e4hlter Lebensprozesse am Beispiel der Nervenzelle<\/b>, <b>\u00d6kologie und Nachhaltigkeit<\/b>, <b>Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik<\/b> sowie <b>Evolution und Zukunftsfragen<\/b>. Der Unterschied zwischen Berlin und Brandenburg ist jedoch, dass in Brandenburg in den Pr\u00fcfungsvorgaben kein Unterschied zwischen Grund- und Leistungskurs gemacht wird.<\/p>\n<p>Unterthemen des gro\u00dfen Komplexes <b>Physiologische Grundlagen ausgew\u00e4hlter Lebensprozesse am Beispiel der Nervenzelle<\/b> sind die Folgenden:<\/p>\n<ul>\n<li>Bau und Vermehrung von Bakterien, Viren und Eukaryontenzellen<\/li>\n<li>Aufbau und Bedeutung von Biomembranen, Modellvorstellungen zur Biomembran, aktive und passive Transportprozesse<\/li>\n<li>Bau und Funktion von Eiwei\u00dfen und Enzymen, Beeinflussbarkeit enzymatischer Reaktionen durch \u00e4u\u00dfere Faktoren (Temperatur, pH-Wert, Substratkonzentration)<\/li>\n<li>\u00dcberblick \u00fcber den Aufbau des Nervensystems<\/li>\n<li>Aufbau der Nervenzelle, Entstehung und Aufrechterhaltung des Ruhepotenzials, Entstehung und Weiterleitung von Aktionspotenzialen an marklosen und markhaltigen Nervenzellen, Bau und Funktion chemischer Synapsen (EPSP, IPSP)<\/li>\n<li>Wirkung von Nervengiften<\/li>\n<\/ul>\n<p>Widmest du dich dem Thema <b>\u00d6kologie und Nachhaltigkeit<\/b>, solltest du dich auf diese Unterthemen und Begriffe konzentrieren:<\/p>\n<ul>\n<li>abiotische und biotische Umweltfaktoren, Toleranzbereiche, Modifikationen, \u00f6kologische Potenz<\/li>\n<li>Einfluss der Temperatur bei gleichwarmen und wechselwarmen Tieren, Bergmannsche und Allensche Regel, RGT (van \u0301t Hoffsche) Regel<\/li>\n<li>Anpassungen von Mesophyten, Hygrophyten, Hydrophyten und Xerophyten<\/li>\n<li>intra- und interspezifische Beziehungen (artfremd und artgleiche Beziehungen), Konkurrenz, Konkurrenzausschlussprinzip, \u00f6kologische Nische, Parasitismus und Symbiose<\/li>\n<li>Wachstum von Populationen, r- und K-Strategen,Volterrasche Gesetze, Regulation der Populationsdichte durch dichteabh\u00e4ngige und dichteunabh\u00e4ngige Faktoren<\/li>\n<li>Stoffkreislauf und Energiefluss in den Trophiestufen (Produzenten, Konsumenten und Destruenten), Nahrungsbeziehungen (Nahrungsketten, Nahrungsnetze und Nahrungspyramiden)<\/li>\n<li>r\u00e4umliche Strukturierung und jahreszeitliche Entwicklung eines Sees, Eutrophierung und Sukzession<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die <b>Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik<\/b> umfassen dar\u00fcber hinaus folgende Unterthemen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Bau und Funktion der Chromosomen, DNA und RNA<\/li>\n<li>identische Replikation der DNA<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>historische Arbeitsmethoden der Molekulargenetik: Versuche von Griffith und Avery, Meselson und Stahl<\/li>\n<li>Proteinbiosynthese von Eukaryonten, genetischer Code<\/li>\n<li>Regulation der Genaktivit\u00e4t bei Prokaryonten<\/li>\n<li>Mutation, Mutagene, Mutationsarten, Bedeutung<\/li>\n<li>Analyse von Erbkrankheiten beim Menschen unter Verwendung verschiedener Diagnoseverfahren und Techniken (Stammbaumanalysen unter Anwendung der Mendelschen Regeln, Karyogramme, PCR und Gelelektrophorese)<\/li>\n<li>Grundprinzip der Gentechnik am Beispiel von Humaninsulin<\/li>\n<li>Verfahren der Reproduktionsbiologie, Bedeutung der Kernteilungsprozesse, Bedeutung von Stammzellen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Geht es um <b>Evolution und Zukunftsfragen<\/b>, werden f\u00fcr dich folgende Unterthemen und Begriffe wichtig:<\/p>\n<ul>\n<li>Lamarcksche, Darwinsche und Synthetische Evolutionstheorie<\/li>\n<li>Wirkung von Evolutionsfaktoren (Mutation, Rekombination, Selektionstypen, Gendrift, Isolationsarten) bei der allopatrischen Artbildung<\/li>\n<li>Coevolution\/Koevolution<\/li>\n<li>Belege f\u00fcr die Evolution: homologe\/analoge Organe und Strukturen, Endosymbiontentheorie, DNA-\/ Aminos\u00e4uresequenzvergleich und DNA-Hybridisierung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir w\u00fcnschen dir viel Erfolg bei den Vorbereitungen f\u00fcr dein Biologie-Abitur 2015 in Brandenburg!<\/p>\n<p><b>Hier geht&#8217;s zur<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"sofatutor-Magazin: Abitur Deutsch 2015\" href=\"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/schueler\/abiturvorbereitung-abitur-deutsch-2015-aufgaben-und-themen-auf-einen-blick\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abiturvorbereitung: Abitur Deutsch 2015 \u2013 Aufgaben und Themen auf einem Blick<\/a><\/li>\n<li><a title=\"sofatutor-Magazin: Abitur Chemie 2015\" href=\"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/schueler\/abiturvorbereitung-abitur-chemie-2015-aufgaben-und-themen-auf-einen-blick\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abiturvorbereitung: Abitur Chemie 2015 \u2013 Aufgaben und Themen auf einen Blick<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Was dir bei deiner Vorbereitung noch helfen kann:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><a title=\"sofatutor-Magazin: Abiturvorbereitung Schrittanleitung\" href=\"https:\/\/magazin.sofatutor.com\/schueler\/nun-wirds-ernst-schrittanleitung-fur-effektive-abivorbereitung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nun wird\u2019s ernst \u2013 Schrittanleitung f\u00fcr eine effektive Abivorbereitung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><br class=\"clear\"><br \/>\n<em>Titelbild: \u00a9 sofatutor.com<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du schreibst deine schriftliche Abiturpr\u00fcfung im Fach Biologie? Wir haben dir alle Themen, die du daf\u00fcr k\u00f6nnen musst, hier zusammengestellt. Abitur Englisch 2017 \u2013 eine \u00dcbersicht zu Themen und Aufgaben Abiturvorbereitung: Abitur Deutsch 2017 \u2013 Aufgaben und Themen auf einen Blick Abiturvorbereitung: Abi Mathe 2017 \u2013 diese Themen und Aufgaben sind wichtig Verhaltensbiologie, Genetik, die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":6932,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13,2],"tags":[8],"class_list":["post-6824","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-abitur","category-lerntipps","tag-slider"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v28.2 (Yoast SEO v28.2) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Abiturvorbereitung: Abitur Biologie 2015 \u2013 die Themen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Du schreibst dein schriftliches Abitur 2015 im Fach Biologie? 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