Aufsatz schreiben: So klappt es richtig gut

Du musst einen Aufsatz schreiben, weißt aber nicht, wie du das machen sollst? Dann findest du hier eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung für alle Aufsatzarten. So wird dir das Schreiben ganz leichtfallen.

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Was möchtest du wissen?

Was ist ein Aufsatz?

Ein Aufsatz ist eine schriftliche Ausarbeitung zu einem vorgegebenen Thema. In der Schule werden Aufsätze meist als Klassenarbeit geschrieben. Oft besteht ein Aufsatz aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Wie der Aufsatz jedoch im Detail aufgebaut wird und in welchem Stil du ihn schreiben solltest, hängt ganz von der Art des Aufsatzes ab.

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Vorbereitung deines Aufsatzes

Um entscheiden zu können, welche Art von Aufsatz du schreiben sollst, lies dir die Aufgabenstellung ganz genau durch. Gehe dabei folgendermaßen vor:

  1. Ist in der Aufgabenstellung von einer bestimmten Aufsatzart die Rede, z. B. von einem Essay, einer Inhaltsangabe oder einer Erörterung? Achte auf bestimmte Formulierungen, die darauf hinweisen könnten, wie z. B. „Analysiere, inwiefern das Gedicht typisch für die Epoche ist.“ So kannst du erkennen, dass es sich in dem Fall um eine Gedichtanalyse handelt.
  2. Rufe dir in Erinnerung, wie der Aufsatz aufgebaut sein sollte, welches Vorgehen dabei erforderlich ist und welche Eigenschaften wichtig sind. Dazu solltest du dich vor der Klassenarbeit mit den verschiedenen Aufsatzarten vertraut machen.
  3. Sollst du deinen Aufsatz zu einem bestimmten Text schreiben, z. B. zu einem Gedicht, einem Kapitel aus einem Roman oder zu einer politischen Rede, so lies dir diesen mehrmals gründlich durch.
  4. Achte dabei auf Auffälligkeiten (z. B. rhetorische Stilmittel) und überlege dir, welche Bedeutung diese für den gesamten Text haben könnten.
  5. Mache dir während des Lesens unbedingt Stichpunkte, damit du deine Gedanken später strukturiert aufschreiben kannst.
  6. Am Ende kannst du deine Stichpunkte noch in einer Mindmap strukturieren, damit du einen guten Überblick bekommst.

Hier kannst du dir die Checkliste herunterladen und ausdrucken:

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Aufbau: So schreibst du einen Aufsatz

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©Levranii/shutterstock.com

Bevor du mit dem Aufsatz beginnst, überlege dir, was du in die Einleitung schreiben möchtest, welche Aspekte du im Hauptteil behandeln willst und welche im Schlussteil. Zeichne dir dazu eine Tabelle mit je einer Spalte zur Einleitung, zum Hauptteil und zum Schluss und ordne darin deine Stichpunkte an. So hast du beim Schreiben einen guten Überblick, an welcher Stelle du ein bestimmtes Unterthema aufgreifen willst. 

Tipp: Wenn das Thema des Aufsatzes das Schreiben einer eigenen, freien Geschichte ist, gilt der folgende Aufbau nicht. Erfahre mehr in unserem Artikel zum kreativen Schreiben.

Hier findest du einen Aufbau, der auf viele Aufsatzarten anwendbar ist. Im Einzelnen solltest du dich jedoch an den Vorgaben deiner Lehrerin oder deines Lehrers orientieren.

Die Einleitung

In der Einleitung solltest du kurz und prägnant darauf eingehen, um welche Art von Aufsatz es sich handelt (Gedichtinterpretation, Inhaltsangabe usw.). Die Einleitung beinhaltet ebenfalls eine kurze Inhaltsangabe des Originaltextes, auf den du dich in deinem Aufsatz beziehst. Außerdem solltest du den Leser bzw. die Leserin mit wichtigen Informationen (z. B. zur Autorin bzw. zum Autor und zum Erscheinungsjahr des Originaltextes) versorgen. Achte darauf, dass deine Einleitung nicht zu lang wird.

Merke dir

Die Einleitung sollte nur fünf bis zehn Prozent des gesamten Textes einnehmen. 

Der Hauptteil

Im Hauptteil nimmst du den Text auseinander, zerlegst ihn quasi in seine Einzelteile und beschreibst diese. Dabei thematisierst du alles, was dir zu der vorgeschriebenen Aufgabe einfällt: Du analysierst Auffälligkeiten, wichtige Textstellen oder charakterisierst die Figuren. Im Hauptteil solltest du neben der Analyse der Einzelteile auch die Interpretation einfließen lassen. Du beschreibst, was für eine Bedeutung das jeweilige Einzelteil für das Gesamtbild des Textes hat. Deine eigene Meinung zu dem Text sollte der Hauptteil jedoch nicht beinhalten.

Der Schluss

Der Schluss sollte genau wie die Einleitung sehr kurz gehalten sein. Fasse darin deine Erkenntnisse des Hauptteils knapp zusammen. Hier darfst du nun deine eigene Meinung einfließen lassen. Außerdem kannst du den Text in einen epochalen Zusammenhang einordnen und beschreiben, was für eine Bedeutung er z. B. für eine bestimmte literarische Bewegung hatte. Achte aber darauf, dass du hier keine neuen Ergebnisse präsentierst, die nicht im Hauptteil vorkommen. 

Hier findest du mehr Informationen zu den wichtigsten literarischen Epochen:

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Zusammenfassung: So strukturierst du deinen Aufsatz

Hier haben wir noch einmal für dich zusammengefasst, was bei den jeweiligen Abschnitten eines Aufsatzes wichtig ist:

Einleitung Hauptteil Schluss
Art des Aufsatzes Analyse der Auffälligkeiten Erkenntnisse des Hauptteils
kurze Inhaltsangabe Interpretation wichtiger Textstellen deine eigene Meinung
Informationen zum Autor/zur Autorin und zum Erscheinungsjahr Charakterisierung der Figuren epochale Einordnung des Textes

Überarbeitung deines Aufsatzes

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©Rawpixel.com/shutterstock.com

Nachdem du deinen Aufsatz verfasst hast, solltest du ihn in Ruhe durchlesen. Achte dabei auf Rechtschreibfehler und feile noch einmal an deinen Formulierungen. 

So schreibst du abwechslungsreich:

  • Vermeide Wortwiederholungen! Suche nach Synonymen für das immer wiederkehrende Wort. Schreibe z. B. statt „gehen“ auch einmal „stolpern“, „stampfen“, „laufen“, „schleichen“ usw. 
  • Achte darauf, dass die Sätze nicht immer gleich beginnen! Hier findest du Tipps zu abwechslungsreichen Satzanfängen.
  • Mache die Sätze nicht zu lang! In langen Sätzen verstecken sich gerne Fehler und der Text wird unnötig kompliziert bzw. langweilig.

Überblick: Die sechs häufigsten Aufsatzarten

In der Grundschule schreibst du andere Aufsätze als später in der Oberschule. Hier findest du für beide Schularten die häufigsten Aufsatzarten, die du kennen solltest.

Aufsatzarten für die Grundschule

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©Rido/shutterstock.com

In der Grundschule sind Erlebniserzählungen, Bildergeschichten und Personen- bzw. Gegenstandsbeschreibung die Aufsätze, die du am häufigsten schreiben wirst. Hier erfährst du, was sie unterscheidet.

Erlebniserzählung

Bei der Erlebniserzählung steht ein Ereignis im Mittelpunkt, das lebendig und spannend beschrieben werde soll. Dabei kann ein Thema vorgegeben sein, z. B. die Schilderung eines tatsächlichen Ferienerlebnisses oder aber die Lehrkraft legt eine Überschrift fest, z. B. „In letzter Sekunde“ und du musst dir dazu eine fiktive Erlebniserzählung ausdenken. Hier noch einige Dinge, auf die du beim Schreiben einer Erlebniserzählung achten solltest:

  • Erlebniserzählungen werden immer in der Vergangenheitsform geschrieben, („Ich ging, ich sah“).
  • Überlege dir vorher einen spannenden Aufbau des Erlebnisses. Du solltest du mit einer ruhigen Erzählweise beginnen, um dann auf einen Spannungshöhepunkt hinzuarbeiten. Danach entspannt sich die Situation wieder und wird am Ende aufgelöst.
  • Male dir den Spannungsbogen auf und schreibe Stichpunkte zu den jeweiligen Stationen deiner Erlebniserzählung oder male passende Bilder, die dir bei der Visualisierung der Geschichte helfen.
  • Schreibe möglichst lebendig, verwende dabei oft die wörtliche Rede und beschreibe die Gefühle und Gedanken der Person, die die Geschichte erlebt.

Beispiel für eine Erlebnisgeschichte

Schreibe eine spannende Geschichte zu einem Ereignis, das du auf der Klassenfahrt erlebt hast. 

Wenn du wissen willst, wie man eine Erlebniserzählung schreibt, schau dir unser Lernvideo dazu an:

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©sofatutor.com

Bildergeschichte

Bei einer Bildergeschichte kann es sein, dass du vor dem eigentlichen Schreiben erstmal die Bilder in die richtige Reihenfolge bringen musst. Alternativ sind die Bilder bereits in der richtigen Reihenfolge und du kannst mit der Beschreibung loslegen. Auf jeden Fall solltest du folgendes beachten, wenn du eine Bildergeschichte schreibst:

  1. Sieh dir die Bilder ganz genau und ruhig mehrmals an.
  2. Überlege dir zuerst, worum es allgemein in der Geschichte gehen wird.
  3. Nun schaust du dir die Details der Bilder an: Versteckt sich da vielleicht ein kleiner Hund hinter einem Baum? Oder streiten zwei Kinder im Hintergrund miteinander? Solche Kleinigkeiten können dir helfen, eine spannende Geschichte zu erzählen. Verliere dich aber nicht zu sehr in Details, die von der eigentlichen Geschichte wegführen. 
  4. Meist sind auf den Bildern nur einzelne Szenen abgebildet. Überlege dir, was zwischen den Bilder passieren könnte und schreibe dir dazu einige Stichworte auf. 
  5. Achte beim Schreiben der Geschichte darauf, dass du ebenfalls einen Spannungsbogen aufbaust. 

Beispiel für eine Bildergeschichte

Aufgabenstellung: Bringe die Bilder in die richtige Reihenfolge und schreibe dazu eine passende Geschichte mit einem sinnvollen Spannungsbogen. 

Wenn du dir noch unsicher bist, wie man eine Bildergeschichte schreibt, schau dir unser Lernvideo dazu an:

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©sofatutor.com

Personenbeschreibungen/ Gegenstandsbeschreibung

Bei einer Personen- oder Gegenstandsbeschreibung kommt es nicht auf Spannung, dafür aber auf Genauigkeit und Klarheit an. Hier findest du einige Tipps, was du dabei beachten solltest:

  • Nimm dir Zeit, den Gegenstand oder die Person vor deinem inneren Auge zu visualisieren. Manchmal hilft es, dabei die Augen zu schließen. Stell dir vor, wie du um die Person oder den Gegenstand herumläufst und dir alles genau ansiehst.
  • Male eine Skizze der Person oder des Gegenstands, damit du dich später beim Schreiben gut an markante Merkmale und Eigenschaften erinnern kannst.
  • Geh bei der Beschreibung strategisch vor und mach dir am besten vorher einen Plan, wie du dabei vorgehen willst. 
  • Stelle dir beim Schreiben die folgenden Fragen: Wie muss ich die Person bzw. den Gegenstand beschreiben, damit jemand, der sie/ihn noch nie gesehen hat, sich alles genau vorstellen kann? Mit was lassen sich bestimmte Eigenschaften des Gegenstands bzw. der Person vergleichen? Wenn du findest, dass die Speichen eines Fahrrads z. B. aussehen, wie die Stäbe eines Regenschirms, kann das dem Leser bzw. der Leserin helfen, sich alles gut vorzustellen.   

Beispiel für eine Gegenstands-/Personenbeschreibung

Gegenstandsbeschreibung

Aufgabenstellung: Beschreibe einen Kugelschreiber. Gehe dabei vor allem auf das Aussehen und die Funktionen dieses Gegenstandes ein.

Personenbeschreibung

Aufgabenstellung: Schreibe eine Personenbeschreibung zu einem Lehrer oder einer Lehrerin an deiner Schule.

Wenn du dir noch unsicher bist, wie man eine Gegenstands- oder Personenbeschreibung schreibt, schau dir unsere Lernvideos dazu an:

Lernvideo zur Gegenstandsbeschreibung:

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©sofatutor.com

Lernvideo zur Personenbeschreibung:

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©sofatutor.com

Aufsatzarten für die Oberschule

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©Thought Catalog/unsplash.com

Auf der Oberschule wirst du meist mit ganz anderen Aufsatzarten konfrontiert, die zum Teil komplexer sind. Das ist jedoch kein Grund zu verzweifeln, denn wenn du unsere Tipps beherzigst und strukturiert an den Text herangehst, wird dir auch dort jeder Aufsatz gelingen. Diese Arten von Aufsätzen erwarten dich auf der Oberschule:

Die Inhaltsangabe

Eine Inhaltsangabe ist die Zusammenfassung des wesentlichen Inhalts eines Textes. Dabei kann es sich um ein ganzes Buch, ein Kapitel oder um eine Kurzgeschichte handeln. Beim Schreiben einer Inhaltsangabe solltest du auf folgendes achten:

  • Inhaltsangaben werden immer im Präsens, also in der Gegenwartsform geschrieben.
  • Die Inhaltsangabe sollte deutlich kürzer sein als der eigentliche Text, den du zusammenfasst.
  • In einer Inhaltsangabe brauchst du nicht die Gefühle einer Person zu beschreiben, außer, sie sind sehr wichtig für den Verlauf der Handlung. 
  • Schreibe stets sachlich, prägnant und informativ

Wichtige Fragen, die du dir beim Schreiben einer Inhaltsangabe stellen solltest:

  • Was sind die wichtigsten Ereignisse im Text?
  • Wer sind die wichtigsten Figuren?
  • Wo spielt die Handlung?
  • Wann spielt die Handlung?
  • Wie verhalten bzw. denken die Figuren?
  • Welche Ereignisse hängen zusammen?

Beispiel für eine Inhaltsangabe

Aufgabenstellung: Worum geht es in Thomas Manns Kurzgeschichte „Tristan“? Fasse den Inhalt des Textes verständlich zusammen.

Wenn du dir noch unsicher bist, wie man eine Inhaltsangabe schreibt, schaue dir unser Lernvideo dazu an:

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©sofatutor.com

Die (Gedicht-)Interpretation

Eine Interpretation ist der Versuch, die Bedeutung und die Wirkungsabsicht eines Textes zu erfassen. So wird in einer Interpretation nicht nur der Inhalt des Buches, Kapitels oder Gedichts beschrieben, sondern es werden auch alle sprachlichen Auffälligkeiten analysiert. Bei der Interpretation eines Textes dürfen die Entstehungszeit bzw. die Epoche (z. B. Naturalismus, Sturm und Drang, Romantik ) und die Textform (z. B. Novelle, Liebesgedicht) nicht außer Acht gelassen werden. Denn je nach Epoche können bestimmte Motive, Symbole oder geschichtliche Ereignisse eine wichtige Rolle spielen. 

Wichtige Fragen, die du dir beim Schreiben einer Interpretation stellen solltest:

  • Welche sprachlichen Mittel (z. B. Metaphern, Vergleiche, Symbole ) setzt der Autor/die Autorin ein?
  • Was will er/sie mit den Mitteln bewirken?
  • Was ist ungewöhnlich an dem Text?
  • Gibt es Auffälligkeiten im Satzbau, in der Grammatik, im Textaufbau usw.?
  • Aus welcher Sicht wird erzählt? Gibt es einen oder mehrere Perspektivwechsel?

Beispiel für eine Gedichtinterpretation

Aufgabenstellung: Analysiere das Gedicht „Die Bürgschaft“ von Friedrich Schiller. Gehe dabei auf Besonderheiten bezüglich Form, Versmaß, Inhalt und Symbolik ein. Interpretiere im Anschluss die Aussage des Gedichts und welche Bedeutung sie für die literarische Epoche hat.

Du bist dir noch unsicher, wie man eine Gedichtinterpretation schreibt? Dann schau dir unser Lernvideo dazu an:

thumbnail_gedichtinterpretation
©sofatutor.com

Die Charakterisierung

Bei einer Charakterisierung wird eine Figur beschrieben, die in einem Buch, einer Kurzgeschichte oder einem Gedicht vorkommt. Dabei wird nicht nur das Aussehen der Figur analysiert, sondern alles, was der Text bzw. eine bestimmte Textstelle über die Figur verrät. Verwende bei der Beschreibung der Figur passende und abwechslungsreiche Adjektive. Wichtig ist, dass du eine Aussagen immer mit Zitaten aus dem Text belegst. Am Schluss einer Charakterisierung analysierst du den Einfluss der Figur auf die gesamte Handlung bzw. auf die anderen Personen.

Wichtige Fragen, die du dir beim Schreiben einer Charakterisierung stellen solltest:

  • Wie wird das äußere Erscheinungsbild der Figur beschrieben? 
  • In welcher Situation befindet sich die Figur? Welche Vorgeschichte hat die Figur? Und welche gesellschaftliche oder soziale Stellung hat sie?
  • Welchen Einfluss hat die Gesellschaft bzw. die soziale Stellung auf das Verhalten der Figur?
  • Wie interagiert die Figur mit den anderen Figuren innerhalb des Textes?
  • Wie verhält sich die Figur? Weist sie bestimmte Gewohnheiten oder Eigenarten auf?
  • Gibt es Auffälligkeiten in der Sprache der Figur? Verrät die Sprache etwas über den Charakter?
  • Wofür interessiert sich die Figur? Was denkt sie? Welche Probleme beschäftigt sie? Was weiß die Leserin bzw. der Leser über die Gefühle der Figur?

Beispiel für eine Charakterisierung

Aufgabenstellung: Beschreibe die Figur von Effi Briest in dem gleichnamigen Roman von Theodor Fontane. Gehe dabei vor allem auf die Bedeutung der Figur für die Handlung des Romans sowie auf ihre Beziehungen zu den anderen Figuren ein. 

Du willst mehr dazu wissen, wie man eine Charakterisierung schreibt? Dann sieh dir unser Lernvideo dazu an:

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©sofatutor.com

Hier findest du alle Informationen zu den verschiedenen Aufsatzarten noch einmal als übersichtliche Liste zum Downloaden und Ausdrucken:

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Titelbild: ©LStockStudio/shutterstock.com

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