Kinderstars – überehrgeizige Eltern und die Folgen

Wenn es darum geht, ihr Kind berühmt zu machen, tun manche Eltern alles. Das hinterlässt Spuren, wie diese Beispiele zeigen.

Sie wollen, dass ihre Kinder berühmt werden, Erfolg haben und Ruhm ergattern. Dafür tun sie alles. Der Druck, der auf den Kindern lastet, bleibt nicht immer ohne Folgen. Das zeigen die Karrieren dieser ehemaligen Kinderstars.

Kirsten Dunst

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Schon als kleines Mädchen nahm Kirsten Dunst an vielen Vorsprechen teil – weil ihre Mutter wollte, dass sie berühmt wird. So spielte sie im Alter von drei Jahren in ihrem ersten Werbespot mit und arbeitete als Kindermodel. „Eine Zeit lang habe ich meine Mutter dafür gehasst, dass sie mich als Kind zum Vorsprechen schleppte“, verriet sie 2007 dem Magazin Us Weekly. Der Durchbruch gelang ihr 1994 als Zwölfjährige mit einer Rolle im Film Interview mit einem Vampir. 2008 ließ sich die damals 26-Jährige wegen ihrer Depression behandeln und kehrte 2010 ins Filmgeschäft zurück.

Drew Barrymore

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Sie war als Tochter von Schauspielereltern gerade elf Monate alt, als sie in einem Werbespot für Hundfutter mitspielte. Zwei Jahre später bekam Drew Barrymore ihre erste Rolle in einem Fernsehfilm. Weltberühmt wurde sie als Siebenjährige durch Spielbergs E.T. – Der Außerirdische. Der frühe und schnelle Ruhm blieb nicht ohne Folgen: Mit neun Jahren hatte sie bereits Alkoholprobleme, nur ein Jahr später kamen Drogenprobleme hinzu. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch ließ sie sich therapieren und wohnte bei wechselnden Pflegefamilien. 1990 gelang ihr das Comeback und ein Imageswechsel.

Macaulay Culkin

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Im Alter von vier Jahren stand Macaulay Culkin bereits auf New Yorker Bühnen, was sein Vater, selbst Schauspieler, veranlasste. Mit seiner Rolle als Kevin in Kevin allein zu Haus wurde er mit zehn Jahren zum Hollywoodstar. „Ich war Sklave meines geldgeilen Vaters und der Filmindustrie, die mich ausgequetscht haben wie eine Orange“, sagte er später in einem Interview mit dem Stern. Nach der Scheidung seiner Eltern 1995 hatte er bereits beiden das Zugriffsrecht auf sein Vermögen entziehen lassen. In seiner Autobiografie Junior reflektiert er das schwierige Verhältnis zu seinem Vater.

Lindsay Lohan

Lindsay Lohan war gerade drei Jahre alt, als ihre Mutter sie zu den ersten Castings und anschließend vor Film- und Fotoskameras schleppte. Der Durchbruch gelang ihr im Alter von zwölf Jahren mit einer Doppelrolle in Ein Zwilling kommt selten allein. Es folgten Projekte in der Musikbranche, weitere Kinofilme und etliche Werbespots. Bekannt ist sie jedoch nicht nur als Schauspielerin, Model und Sängerin. Immer wieder berichten Medien von ihren Alkohol- und Drogenexzessen sowie den regelmäßigen Konflikten mit dem Gesetz.

Elizabeth Taylor

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Das, was Sara Taylor selbst nicht geschafft hatte, nämlich den Durchbruch als Schauspielerin, sollte ihre Tochter Elizabeth erreichen. Dafür tat die Mutter alles: Reit-, Gesangs- und Ballettunterricht und Castings für die Tochter. Tat Elizabeth das nicht, bestrafte ihre Mutter sie mit eisigem Schweigen. Als die spätere Hollywood-Diva neun Jahre alt war, konnte ihre Mutter nach mehreren gescheiterten Versuchen Filmemacher davon überzeugen, ihrer Tochter die erste kleine Filmrolle zu geben. Auch an Elizabeth Taylor ging der Ehrgeiz ihrer Mutter nicht spurlos vorbei: u. a. Alkohol, Drogen, Affären und acht Ehen bestimmten ihr Leben.

Michael Jackson

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Michael Jackson und seine Geschwister wurden von ihrem Vater, Joe Jackson, regelrecht zur Bühnenshow gezwungen. Dieser wollte aus seinen Kindern erfolgreiche Musiker machen. Den Preis zahlten seine Kinder. So auch Michael Jackson: Er äußert sich mehrmals, dass ihm seine Kindheit gestohlen worden sei. „Statt ein starkes Selbst und einen realistischen Blick auf die Welt zu entwickeln, ziehen sich Menschen wie Jackson in ein Fantasiereich zurück, in dem sie ihren Träumen frönen können, ohne die Realitäten zu sehen“, schrieb die Los Angeles Times 2009.

Aber auch einige Eltern nichtberühmter Kinder neigen zur Übertreibung, wie das Bild des Juniormarathon in Linz zeigt: Die Eltern hatten hier ihre teilweise weinenden Kinder regelrecht über die Ziellinie gezerrt.



Titelbild: © Serdiukov/shutterstock.com

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