Hausaufgaben machen – so klappt’s stressfrei!

Damit die Hausaufgaben nicht zum dauerhaften Streitthema werden, gibt es ein paar einfache aber effektive Grundregeln. Hier erfahren Eltern alles zum gemeinsamen Lernen am Nachmittag und welche Fehler sie vermeiden sollten.

Was sind Hausaufgaben?

Hausaufgaben werden durch die Lehrkraft Ihres Kindes erteilt. Sie dienen der individuellen Förderung eines Schülers bzw. einer Schülerin. Sie sollen dabei helfen, das im Unterricht erarbeitete Wissen zu üben, zu vertiefen oder anzuwenden. Dabei sollten Lehrerinnen und Lehrer darauf achten, dass der Umfang und das Niveau der Hausaufgaben an die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler angepasst ist. 

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Die Hausaufgaben sollen nach Angaben des jeweiligen Schulgesetzes selbstständig und ohne fremde Hilfe erfüllt werden. Sie dürfen nicht dazu dienen, den Fachunterricht zu ersetzen oder zu kompensieren. Hausaufgaben dürfen auch nicht als Disziplinierungsmaßnahme vergeben werden.

Sind Hausaufgaben Pflicht?

Hausaufgaben und deren Erledigung sind in der Schulordnung geregelt. Meist gibt es hier eine Pflicht für die Schülerinnen und Schüler, diese gewissenhaft zu erledigen. Eltern können ihr Kind demnach nicht einfach davon freisprechen. In Ausnahmefällen ist das Sache der Schule. Wenn Sie als Eltern bemerken, dass das Pensum zu viel für Ihr Kind ist, sollten Sie zuerst mit dem Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin sprechen.

Was, wenn mein Kind die Hausaufgaben nicht schafft?

Wenn Ihr Kind die Hausaufgaben mal gar nicht oder nur teilweise schafft, ist es nicht schlimm. Geben Sie dem Lehrer bzw. der Lehrerin kurz Bescheid, woran es gelegen hat – besonders, wenn Ihr Kind nicht mit dem Thema zurecht kam. Meist gibt es dann nur eine mündliche Ermahnung durch den Lehrer bzw. die Lehrerin. Falls die Hausaufgaben immer wieder fehlen, kann die Schule einen Verweis erteilen. Im schlimmsten Fall kann dadurch die Versetzung gefährdet sein, da man eine mangelnde Lernbereitschaft bei Ihrem Kind annimmt. Falls Ihr Kind aber schlicht mit den Hausaufgaben überfordert ist und diese nicht verweigert, müssen andere Wege gefunden werden. Auch hier hilft das Gespräch zwischen Eltern und Lehrkräften.

So werden Hausaufgaben kinderleicht


Mit der Online-Lernplattform sofatutor kann Ihr Kind mit kurzen, lustigen Lernvideos und interaktiven Übungen in wenigen Minuten Unterrichtsthemen wiederholen und festigen. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch effektiv. Ihr Kind bekommt in den Online-Übungen auf sofatutor ein direktes Feedback, ob es alles richtig gelöst hat. Außerdem erhält es konkrete Tipps, falls es noch Hilfe braucht.

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Übrigens: Nicht gemachte Hausaufgaben dürfen nicht mit der Note Sechs bewertet werden. Generell werden Hausaufgaben nicht benotet, da die Lehrkraft die Eigenständigkeit der Leistung nicht garantieren kann. Die Themen der Hausaufgaben können jedoch in Tests oder mündlichen Prüfungen abgefragt werden. Diese dürfen benotet werden.

Müssen Eltern bei den Hausaufgaben helfen?             

Die kurze Antwort: Nein, müssen sie nicht. Die Hausaufgaben sollten so von der Lehrerin bzw. dem Lehrer angelegt sein, dass Ihr Kind sie allein und ohne Hilfsmittel erledigen kann. Aber Ihr Kind muss natürlich erst einmal lernen, worauf es beim Erledigen der Hausaufgaben achten sollte. Dabei können Sie helfen. Außerdem sollten Sie es Ihrem Kind ermöglichen, bei Fragen auf Sie zuzukommen oder entsprechende Hilfsmittel, wie Nachschlagewerke oder Online-Plattformen, zu nutzen. Es gibt sogar Studien, die belegen, dass Kinder, deren Eltern bei den Hausaufgaben helfen, schlechter in der Schule abschneiden. Die Probleme, die daraus entstehen, liegen auf der Hand:

  1. Ihr Kind lernt nicht aus eigener Motivation heraus, sondern weil Sie es ihm auftragen.
  2. Ihr Kind kann keine Fehler machen und aus ihnen lernen, da Sie zu früh die Antworten vorgeben.
  3. Das Lernen und das Erledigen der Hausaufgaben am Nachmittag werden unweigerlich zu Streitthemen in der Familie.
  4. Sie erklären Ihrem Kind eventuell falsche Lösungswege und verwirren es damit nur noch mehr.

Unsere Gastautorin Christine hat aus Sicht einer Dreifachmutter aufgeschrieben, warum Eltern nicht bei den Hausaufgaben helfen sollten:

Die Wissensvermittlung bei den Eltern abzuladen, ist ein aussichtsloses Unterfangen. Es zerstört die Bindung.

– Christine Finke über Hausaufgabenhilfe durch die Eltern

Wie viel Zeit sollte Ihr Kind für die Hausaufgaben brauchen?

Die durchschnittlichen Hausaufgabenzeiten werden anhand der Klassenstufe vorgegeben, die Ihr Kind besucht. Entweder legt das Schulgesetz Ihres Bundeslandes direkt fest, wie lang Hausaufgaben maximal dauern sollen oder die Schulkonferenz Ihrer Schule beschließt die Details zu Beginn des Schuljahres. Das Bayerische und das Thüringische Schulgesetz geben zudem vor, dass Sonntage, Feiertage und Ferien hausaufgabenfrei bleiben sollen. Die meisten Schulgesetze vermerken außerdem, dass bei der Erteilung der Hausaufgaben auf Nachmittagsunterricht Rücksicht genommen werden soll.

An Schulen ohne gebundenen Ganztag sollten Hausaufgaben wie folgt erledigt werden können. Die Angaben sind jeweils in Minuten.

Bundesland Klasse 1 und 2 Klasse 3 und 4 Klasse 5 bis 7 Klasse 8 bis 10
Brandenburg 30 45 60/90 90
Bayern 60 60

Niedersachsen 30 30 60 60
NRW 30 45 60 75
Sachsen-Anhalt 30 60 90 120
Thüringen 30 30 120 120

Quelle: Schulgesetze der Bundesländer

Sind Hausaufgaben sinnvoll?

Schülerinnen und Schüler, die sich bei den Hausaufgaben anstrengen und sie mit Sorgfalt erledigen, schneiden in der Schule besser ab. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Forscherinnen und Forscher der Universität Tübingen haben in einer Studie jedoch herausgefunden, dass sich die Sorgfalt bei den Hausaufgaben auch positiv auf die Persönlichkeit der jeweiligen Schülerinnen und Schüler auswirkt.

Wer gewissenhaft arbeitet, profitiert langfristig

Kinder und Jugendlichen, die ihre Hausaufgaben gewissenhaft anfertigen, würden eine günstigere Entwicklung der generellen Gewissenhaftigkeit aufweisen als diejenigen, die sich keine Mühe geben oder sich nicht anstrengen, so die Studie des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung. „Dies zeigt, dass Hausaufgaben nicht nur für die schulische Leistung wichtig und sinnvoll sind, sondern auch für die Persönlichkeitsentwicklung, vorausgesetzt, sie werden gründlich und genau erledigt“, erklärt Richard Göllner, Erstautor der Studienergebnisse.

In der Langzeitstudie wurden die Daten von insgesamt 2.800 Schülerinnen und Schüler aus Haupt- und Realschulen in Baden-Württemberg sowie aus Mittelschulen in Sachsen ausgewertet. In der Regel nehme die Gewissenhaftigkeit von Teenagern in den frühen Jugendjahren ab. Doch das Ergebnis zeige, dass eine gründliche und genaue Auseinandersetzung mit den Hausaufgaben dieser Entwicklung offensichtlich entgegenwirken könne, besagt die Studie.

Hausaufgaben – pro und kontra

Was spricht für die selbstständigen Hausaufgaben am Nachmittag und was eher dagegen? Hier finden Sie die wichtigsten Argumente gesammelt gegenübergestellt:

Pro Kontra
Vertiefung & Verständnis der Themen weniger Freizeit
üben und anwenden fehlende inhaltliche Unterstützung
eigenes Tempo beim Lernen fehlende organisatorische Anleitung
Selbstorganisation wird trainiert zu viele Aufgaben aus unterschiedlichen Fächern
Erfolgserlebnisse durch richtige Lösungen

Wichtig ist also, dass sich Ihr Kind durch die Hausaufgaben noch einmal mit dem neuen Schulstoff auseinandersetzt und im eigenen Tempo wiederholt und übt. Die Chance dazu hat es im Unterricht nicht immer. Um eine passende Unterstützung zu gewährleisten, können Sie mit Ihrem Kind sofatutor ausprobieren. Hier werden alle Schulinhalte noch einmal leicht verständlich und übersichtlich aufbereitet, sodass Ihr Kind mit Spaß kleine Lernerfolge feiern kann.

12 Fehler, die Eltern bei den Hausaufgaben machen



© Leszek Glasner/shutterstock.com

Damit Kinder selbstständig und konzentriert üben können, braucht es bestimmte Rahmenbedingungen. Die folgenden Dinge sollten Eltern deshalb vermeiden, wenn es ums Thema Hausaufgaben geht. 

1. Fehler: Keine Hausaufgabenzeit festlegen. Rituale erleichtern es Kindern, sich in den Arbeitsmodus zu begeben. Es ist somit wichtig, dass die Hausaufgaben täglich zu einer festgelegten Zeit erledigt werden.

2. Fehler: Ein müdes Kind Hausaufgaben machen lassen. Die Hausaufgaben sollte ein Kind nicht vor dem Schlafengehen machen. Wenn sich die Müdigkeit bereits ankündigt, wird es sich nicht richtig konzentrieren können. Im schlimmsten Fall wird es die Hausaufgaben nicht mehr ganz erledigen können.

3. Fehler: Keine Ruhe geben. Eltern sollten darauf achten, dass ihr Kind für die Hausaufgaben die optimale Voraussetzung vorfindet. Das heißt, es sollte für absolute Ruhe und Ordnung gesorgt sein.

4. Fehler: Den Tag voller Termine packen. Natürlich sollte ein Kind ein paar Hobbys haben, die als Ausgleich zur Schule und zum Lernen dienen. Aber der Tag sollte nicht voll von Terminen sein. Sonst kann Ihr Kind die Hausaufgaben nur mit Zeitdruck erledigen.

5. Fehler: Danebensitzen. Sitzen Eltern während der gesamten Hausaufgaben neben ihrem Kind, kann das unnötigen Druck aufbauen. Besser ist es, in der Nähe zu bleiben und sich mit etwas anderem zu beschäftigen. So vermitteln Eltern ihrem Kind, dass sie ihm vertrauen und daran glauben, dass es die Hausaufgaben alleine schafft.

6. Fehler: Vorsagen. Spätestens in der Klassenarbeit muss ein Kind die Aufgaben alleine lösen. Wie soll es das schaffen, wenn es das selbstständige Arbeiten nie gelernt hat? Eltern, die ihrem Kind die Lösungen vorsagen, statt es beim Lösungsweg zu begleiten, riskieren, dass ihr Kind kein Selbstvertrauen und kein Durchhaltevermögen entwickelt.        

7. Fehler: Nicht da sein. Zwar sollten Eltern ihrem Kind nicht die ganze Zeit über die Schulter gucken, aber bei Fragen und Unklarheiten ansprechbar sein. Geben Sie Ihrem Kind das  Gefühl, Hilfe in Anspruch nehmen zu können, wenn es sie benötigt. Falls Sie selbst nicht weiterhelfen können, bietet sich z. B. der Hausaufgaben-Chat von sofatutor.com an.

8. Fehler: Fehler verbessern. Fehler sind da, um aus ihnen zu lernen. Und damit die Lehrerin bzw. der Lehrer sieht, wo es noch Unklarheiten gibt und dementsprechend reagieren kann. Der Lehrer oder die Lehrerin sieht natürlich keinen Bedarf ein Thema zu wiederholen, wenn alle Kinder mit fehlerfreien Hausaufgaben zur Schule kommen.

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9. Fehler: Zu viel kritisieren und nicht loben. Wer gelobt wird, ist motiviert, weiterzumachen. Wer hingegen immer kritisiert wird, verliert langsam den Glauben an sich selbst. Somit ist es wichtig, dass Eltern sich nicht nur auf die Fehler fokussieren, sondern auch das Positive hervorheben und regelmäßig loben.

10. Fehler: Zu viel erwarten. Themen, die in der Schule behandelt werden, sind für das Kind meistens neu. Es muss sie lernen. Ein Lernprozess zieht auch Fehler nach sich, die wiederum das Lernen fördern. Deswegen sollte man als Eltern nicht zu viel erwarten und ständig fehlerlose Hausaufgaben fordern.

11. Fehler: Mit Geschwisterkindern vergleichen. Jedes Kind hat ein eigenes Lerntempo und eine eigene Art, sich den Schulstoff anzueignen. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Deswegen sollten niemals Sätze wie „Deine Schwester macht ihre Hausaufgaben immer viel schneller und ordentlicher!“ vorherrschen. Sie demotivieren und nehmen das Selbstvertrauen.

12. Fehler: Auf die Lehrer bzw. Lehrerinnen schimpfen. Eltern dienen als Vorbilder für das Kind. Schimpfen diese im Beisein der Kinder auf die Schule oder auf die Lehrkräfte, überträgt sich das auf die Haltung des Kindes: Wieso soll es sich bei einer Lehrkraft Mühe geben, die selbst die Eltern doof finden?

Stressfreie Hausaufgaben – mit Expertentipps!

Um Ihnen weitere Tipps zu geben, wie Ihr Kind entspannt an die Hausaufgaben gehen kann, haben wir mit einer Expertin zum Thema gesprochen. Geraldine studiert Präventions- und Gesundheitspsychologie und arbeitet als Lerncoach mit Schülerinnen und Schülern. In diesem Zusammenhang berät sie Eltern und Kinder zu den Themen Lernen, Ernährung, Zeitmanagement, Motivationsstrategien und auch Bewegung. Sie geht offen und positiv mit dem Streitthema Hausaufgaben um und gibt konkrete Tipps, wie das Lernen und Wiederholen am Nachmittag gelingt. Wir haben mit ihr in unserem Podcast „Nachsitzen“ gesprochen und ihre besten Ratschläge hier zusammengefasst.


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Im Podcast werden folgende Fragen beantwortet: 

  1. Wie viel Zeit sollte mein Kind mit den Hausaufgaben verbringen?
  2. Wie lernt mein Kind, wenn es keine Lust hat?
  3. Belohnungssystem – ja oder nein?
  4. Wie kann ich mein Kind unterstützen, ohne es zu stressen?

Tipp 1: Lassen Sie Ihr Kind selbst entscheiden!

Fühlen sich Kinder gezwungen, zu einer bestimmten Zeit die Hausaufgaben zu erledigen, kann das den Frust vergrößern. Darf Ihr Kind den Zeitpunkt selbst bestimmen, fühlt es sich freier und weniger verpflichtet.

Ein paar Hinweise sollten beachtet werden:   

  • Am Anfang der Woche stellt Ihr Kind einen Wochenplan auf, in dem neben Terminen für den Sportkurs oder die Musikprobe auch die Hausaufgabenzeiten festgeschrieben sind.
  • Die Hausaufgaben sollte nicht zu spät am Abend erledigt werden.
  • Aufgaben dürfen nicht auf den nächsten Tag geschoben werden.

Der Wochenplan sorgt dafür, dass sich Ihr Kind nicht jeden Tag aufs Neue strukturieren muss. Damit spart es Zeit. Außerdem fördert der Wochenplan den Ehrgeiz und das Engagement, das zu schaffen, was es sich selbst vorgenommen hat.

Tipp 2: Gestalten Sie die Hausaufgabenzeit angenehm!

Verbindet Ihr Kind Hausaufgaben mit schlechter Laune und langweiligem Herumsitzen, wird die Unlust verstärkt. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind seine Hausaufgaben in einer angenehmen Atmosphäre erledigen kann: Machen Sie die Lernumgebung gemütlich, verwöhnen Sie Ihr Kind z. B. mit einem Kakao, wenn es besonders viel zu tun hat.

Tipp 3: Entfernen Sie alles, was ablenken könnte!

Wichtig ist jedoch auch, dass der Arbeitsplatz Ihres Kindes aufgeräumt, ruhig und übersichtlich ist. Nichts sollte es von der eigentlichen Aufgabe ablenken, da das die Hausaufgabenzeit unnötig verlängert. Entfernen Sie alles vom Arbeitsplatz, was für die Hausaufgaben nicht gebraucht wird.

Tipp 4: Stellen Sie Hilfsmittel zur Verfügung!

Kommt Ihr Kind bei einer Aufgabe nicht weiter, kann das Stress auslösen. Passiert das regelmäßig, wird die Abneigung gegen die Hausaufgaben immer größer.

Somit ist es wichtig, dass Ihr Kind schnell Hilfe bekommt, um die Aufgaben lösen zu können.

Falls Sie selbst nicht weiterhelfen können, bietet sich z. B. der Hausaufgaben-Chat von sofatutor.com an. Hier kann Ihr Kind spezifische Fragen stellen. Lehrerinnen und Lehrern zeigen Ihrem Kind, wie es zur richtigen Lösung gelangt.

Tipp 5: Seien Sie ein Vorbild!

Achten Sie darauf, dass Sie Ihrem Kind nicht vermitteln, dass alles, was mit der Arbeit zu tun hat, nervig, anstrengend und doof ist, sondern dass „Pflichtaufgaben“ auch Spaß machen können. Dabei sollten Sie mit guten Beispiel voran gehen und sich in Gegenwart Ihres Kindes nicht zu häufig über Ihre eigenen Arbeiten und Pflichten beschweren. 

Tipp 6: Loben Sie Ihr Kind!

Positive Worte nach getaner Arbeit motivieren Ihr Kind zum Weitermachen. Also loben Sie Ihr Kind, wenn es sich an die Hausaufgabenzeiten gehalten und konzentriert seine Aufgaben erledigt hat.

Lerncoach Geraldine gibt am Schluss noch entscheidenden Hinweis für Eltern:

Wenn Eltern mit der Grundhaltung rangehen, dass das Lernen Spaß machen kann, ist viel gewonnen! Für die Eltern bedeutet das, nach einem stressigen Tag nicht direkt mit dem Kind lernen zu müssen. Stattdessen können Sie sich die Zeit nehmen, um durchzuatmen und sich zu entspannen. Nur mit einem entspannten Elternteil kann das Kind selbst beim Lernen entspannt sein.

– Lerncoach und Präventionspsychologin Geraldine

Titelbild: © Jack Frog/shutterstock

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