Kreatives Lernen – Vokabellernen mit der Schlüsselwort-Methode

Du findest Vokabellernen langweilig? Und du hast die Wörter nach drei Tagen wieder vergessen? Wir zeigen dir hier, wie du mit der Schlüsselwort-Methode Vokabeln schnell in deinen Kopf bekommst und sie dort bleiben.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man Vokabeln mit der Schlüsselwort-Methode fast doppelt so schnell lernt als beim herkömmlichen Vokabellernen. Außerdem bleiben die Wörter der Fremdsprache und ihre Übersetzung ins Deutsche auch länger im Kopf. Klingt nach Zauberei? Ist es aber nicht. Die Schlüsselwort-Methode ist bei allen Sprachen anwendbar und einfach ist sie noch dazu.

Die zwei Schritte der Schlüsselwort-Methode

Die Schlüsselwort-Methode besteht aus nur zwei Schritten:

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1. Schritt: Die Suche nach dem Schlüsselwort

Wenn eine neue Vokabel einer Fremdsprache vor dir liegt, überlegst du dir erst einmal ein deutsches Wort, das aussieht oder klingt wie die Vokabel.

An was denkst du also, wenn du das englische Wort window liest? Genau, an das deutsche Wort Wind. Das Wort Wind ist beim Vokabellernen des Wortes window also dein Schlüsselwort.

2. Schritt: Schlüsselwort und Vokabel ergeben ein Bild

Nun denkst du dir in deinem Kopf ein Bild aus, was das Wort Wind und die Bedeutung der Vokabel window, also Fenster, aufnimmt:

So kannst du dir z. B. ein offenes Fenster vorstellen, durch das der Wind weht und die Zettel auf deinem Tisch durcheinander bringt.

Wenn du also in einem Vokabeltest das Wort window übersetzen musst, denkst du einfach an Wind (Schlüsselwort) und dann an das offene Fenster (Übersetzung) – oder anders herum.

Noch ein paar Beispiele

Bevor du dir zu deinen Vokabeln deine eigenen Bild machst, geben wir dir noch ein paar Beispiele:

  1. Das englische Wort mice (deutsch: Mäuse) klingt wie das deutsche Wort Mais. Das mentale Bild besteht also aus vielen kleinen Mäusen (Übersetzung), die an Mais (Schlüsselwort) knabbern. Und schon weißt du wieder, was das Wort mice bedeutet, nämlich Mäuse.
  2. Das englische Wort fast (deutsch: schnell) sieht genauso aus wie das deutsche Wort fast. Nun könntest du dir vorstellen, wie du schnell zum Bus rennst und ihn fast noch bekommen hättest.

Eigene Bilder entwickeln

Am besten merkst du dir jedoch die Vokabeln, wenn du dir deine eigenen Bilder zu den Wörtern im Kopf zurecht legst und nicht die von anderen übernimmst.

Titelbild: ©Brues/Shutterstock.com

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