7 Lerntypen, die jeder kennt

Bist du eher „Der Textmarker“ oder „Der Hamster“? Wir haben sieben nicht ganz ernst gemeinte Lerntypen zusammengestellt. Erkennst du dich wieder?

Typ 1: Der / Die Durchgeplante

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So lernst du: Du behältst immer den Überblick, was deine Termine betrifft. Wenn dir andere nicht verbindlich zusagen, wirst du unruhig. Sogar ein normaler Schultag ist bei dir bis auf die letzte Minute durchgeplant. Du liebst es, To-do-Listen abzuhaken und findest deine innere Mitte, indem du Pläne machst. Hauptsache, du vergisst vor lauter Organisation nicht, wirklich zu lernen!

Was du sagst: „Lernen? Keine Zeit! Ich muss erst meine Post-its neu sortieren.“

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Typ 2: Der Hamster

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So lernst du: Viel hilft viel! Ganz nach dem Ernährungsmotto eines Hamsters stopfst du sämtlichen Lernstoff auf einmal in dich rein. Mag etwas noch so nebensächlich sein, alles wird gelernt. Du hast panische Angst davor, dass ein Thema abgefragt werden könnte, das du nicht vorbereitet hast. Das geht soweit, dass du sogar das Inhaltsverzeichnis deines Lehrbuchs auswendig aufsagen kannst.

Was du sagst: „Man weiß ja nie!“

Typ 3: Der Detektiv / Die Detektivin

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So lernst du: Dein Lernmarathon beginnt mit einer Spurensuche: Wo wurde der Hefter für Physik zuletzt gesichtet? Und wo steht darin die Definition der Newtonschen Gesetze? Als nächstes befragst du Augenzeugen: Was hat die Physiklehrerin bzw. der Physiklehrer in der letzten Stunde dazu gesagt? Welche Gegenstände wurden beim letzten Versuchsaufbau zurückgelassen? Die Ermittlungen beginnen.

Du bist engagiert, wenn es ums Lernen geht. Aber um dir einen Überblick zu verschaffen und deine Unterlagen zu sortieren, brauchst du viel zu lange. Dein Sherlock-artiges Gespür könntest du nutzen, um dich in ein Thema einzuarbeiten. Dazu fehlt dir aber oft die Zeit, da du bereits am nächsten Fall dran bist.

Was du sagst: „Hat jemand Indizien, was in der Arbeit rankommt? Wurde dazu in der letzten Stunde etwas gesagt? Kannst du mir ein Phantombild des Versuchsaufbaus zeichnen?“

Typ 4: Der / Die Planlose

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So lernst du: Es ist Montagabend, 22 Uhr. Morgen schreibst du in der ersten Stunde einen Deutsch-Test. Aber davon ahnst du noch nichts. Denn irgendwie ist das mal wieder an dir vorbeigegangen. Und darum sitzt du jetzt auch nicht am Schreibtisch und lernst. Du zockst. Vielleicht machst du auch ein Schläfchen. Spätestens morgen wird dir ein Licht aufgehen, wenn du vor der Deutschstunde merkst, dass sich deine Mitschülerinnen und Mitschüler gegenseitig zu literarischen Gattungen abfragen. Ups!

Was du sagst: „Wie, wir schreiben einen Test? Das muss einem doch jemand sagen!“

Typ 5: Das Stielauge

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So lernst du: Zu deinem Lernverhalten kann man nicht viel sagen. Denn eigentlich lernst du nicht. Ob aus Überzeugung oder aus Faulheit, sei dahingestellt. Dafür hast du das Abschreiben perfektioniert. Mittlerweile gehörst zu den Profi-Spickern in deiner Klasse. Du schaffst es, ohne deinen Kopf zu drehen, von der Arbeit deines Banknachbarn bzw. deiner Banknachbarin abzuschreiben. Damit solltest du beim nächsten Talentwettbewerb in der Schule auftreten!

Was du sagst: „Um meine Noten brauchst du dir keine Sorgen machen, Mama! Ich habe da ‚ein Auge‘ drauf!“

Typ 6: Der Textmarker

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So lernst du: Deine Texte leuchten in den schrillsten Neonfarben. Ähnlich, wie der / die Durchgeplante liebst du es, den Überblick zu behalten. Deswegen markierst du dir die wichtigen Stellen im Lehrbuch oder klebst kleinen Haftnotizen an den Rand.

Wenn du ehrlich bist, hast du keine Ahnung, was genau du da markierst. Du willst es einfach schön bunt haben. Irgendwas von dem Gelesenen wird dabei schon hängenbleiben!

Was du sagst: „Oh, ein Schreibwarenladen! Können wir nur kurz mal reinschauen?“

Typ 7: Der / Die Vorausschauende

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So lernst du: Du weißt, wie der Hase läuft: Alle sechs bis acht Wochen eine Arbeit und zwischendurch unangekündigte Tests.

Deshalb lernst du jeden Tag nach der Schule eine halbe Stunde. Dabei wiederholst du, was im Unterricht besprochen wurde … So stellst du es dir zumindest vor. In der Realität klappt das mit dem täglichen Lernen nicht so einwandfrei. Zu Beginn des Schuljahres bist du auf jeden Fall motivierter als in der Mitte. Aber mache dir nichts draus, das passiert den Besten.

Was du sagst: „Dieses Jahr mache ich jeden Tag was für die Schule. Außer heute, da kann ich nicht. Naja, morgen ist auch schlecht. Aber dann!“

Titelbild und alle Illustrationen: ©sofatutor.com

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