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Lernmotivation schützen – was Eltern über das Lernen wissen müssen

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Spätestens beim Übertritt an die weiterführende Schule ist sie gefragt: die richtige Lernmotivation. So können Sie die Lernfreude Ihres Kindes schützen.

Ab der ersten Klasse geht es stetig bergab

Am Anfang ist die Lernmotivation noch da: „Was ist das?“, „Was macht der da?“, „Warum ist das so?“, fragen die Kleinen ohne Pause. Alles ist neu und faszinierend.

Der Grund dafür liegt im menschlichen Verhalten: Lernen wir etwas gerne und aus einer inneren Motivation heraus, empfinden wir dabei Lebensfreude.

Doch im Laufe der Schulzeit sinkt diese Motivation: So gehen Studien zufolge 80 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler noch gern in die Schule. Zum Ende der Schullaufbahn sind es nur noch 40 Prozent. Die Probleme entstehen oft in Vorbereitung auf den Übertritt, wenn die Anforderungen wachsen und sich Lücken im Wissen das erste Mal zeigen.

Warum geht die Lernmotivation verloren?

  • Druck und Erwartungen: Bei Kindern schwindet die Lernlust nach und nach, wenn sie den Druck von Schulnoten und die Erwartungen der Eltern zu spüren bekommen. Sie können sich nicht mehr frei entfalten und selbst gestalten.
  • Einheitstempo: Der Unterricht in der Schule folgt festen Rahmenplänen. Im Laufe eines Schuljahres müssen bestimmte Kenntnisse vermittelt und Ziele erreicht werden. Kinder haben so wenig Zeit für Wiederholung, Rückzug oder eigene Lernimpulse.
  • Falsch aufbereitete Informationen: Wenn Wissen abstrakt vermittelt wird, bleibt das Verständnis häufig auf der Strecke. Kinder lernen am besten mit spannenden Geschichten oder anhand von Situationen aus dem Alltag. Informationen, zu denen das Gehirn keinen Bezug herstellen kann, vergisst es schnell wieder.

Was Eltern tun können – Tipps und Techniken

Die Lernmotivation von Kindern sollte frühzeitig gefördert werden, um sie langfristig zu schützen. Eltern sollten von Anfang an zu Hause einen eigenen Lernplatz schaffen, der nur für das Kind da ist.

Lernen ist nicht nur anstrengend und findet nicht nur in der Schule statt, auch wenn manche Kinder nach ein paar Schuljahren diesen Eindruck bekommen könnten. Auch zu Hause können Kinder lernen – in ihrem eigenen Tempo. Diese positive Einstellung zum Lernen sollten Eltern frühzeitig vermitteln. Zu Hause haben Kinder die Möglichkeit, sich frei zu entfalten und mit ihren Mitteln und nach ihren Wünschen zu lernen. Sie können sich zu Hause:

  • in Ruhe hinsetzen,
  • offene Fragen klären,
  • den Lernstoff so oft wiederholen, wie sie möchten,
  • Wissenslücken schließen, ohne sich dafür zu schämen.

Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, indem Sie für eine gute Lernumgebung, viel Ruhe und frische Luft sorgen.

So gestalten Eltern eine motivierende Lerneinheit zu Hause

Kleine Einheiten mit anschließender Belohnung: Am besten teilen Sie den Lernstoff gemeinsam mit Ihrem Kind in kleine Einheiten ein. Das sorgt für Übersicht. Sie können dazu eine Liste anfertigen, auf der jeder Punkt festgehalten wird, den Ihr Kind erreichen möchte. Als Anhaltspunkt für eine Einheit können dafür z. B. die sofatutor-Lernvideos dienen.

Nach jeder absolvierten Themeneinheit hakt Ihr Kind diese auf der Liste ab und belohnt sich, z. B. mit einem Stück Obst oder einem Lieblingslied. So hat es zwischendurch immer wieder positive Momente und sieht, wie es mit dem Lernen vorankommt.

Mathe-Video-Dreiecksarten_Beispiel
Mit Spaß lernen: Damit die Lerneinheiten nicht langweilig werden, erklärt sofatutor den Stoff altersgerecht und in lustigen Videos. So werden , z. B. in Mathe die Dreiecksarten mit einem spannenden Kriminalfall von Sherlock Bones in einer kleinen Geschichte erzählt oder anhand von Beispielen aus dem Alltag erklärt. Dies hilft den Kindern dabei, sich später leichter an den richtigen Lösungsweg zu erinnern.

Übung macht den Meister

Damit neues Wissen verinnerlicht wird, müssen Kinder es ausreichend üben und wiederholen. Das gelingt mit den interaktiven Übungen von sofatutor leicht und mit Spaß. Probieren Sie es mit der Übung zu den Dreiecksarten gleich selbst aus! Zudem prägen sich Kinder keine falschen Lösungen ein, weil sie direkt eine Rückmeldung zu ihren Antworten erhalten.

Ziel ist dabei immer, dass Kinder selbst auf die richtige Lösung kommen. Dazu führen Tipps zu jeder Übung sie auf die richtige Fährte. Oder sie lassen sich mit der Video-Hilfe noch einmal die passende Stelle im Lernvideo zeigen.

Wenn Ihr Kind alle Aufgaben ohne Probleme gelöst hat, schaltet es bei sofatutor eine Bonusaufgabe frei. Das sorgt für ein zusätzliches Erfolgserlebnis und vertieft die positive Lernmotivation.

Fazit: Mit der richtigen Lernmotivation wird Ihr Kind mit Spaß lernen und erfolgreich in der Schule sein. Eine frühzeitige Unterstützung ist dabei die wichtigste Hilfe, die Eltern geben können, um das Fundament des Wissens zu stärken.

Titelbild: © Jingjits Photography/shutterstock.com

 
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