Der Zahnarzt und die Zahnfee
Kennst du die Zahnfee? Das ist dieses kleine Wesen, das nachts kommt und die ausgefallenen und ordentlich gepflegten Milchzähne gegen eine kleine Überraschung tauscht. Und am 22. August ist ihr Tag, der Tag der Zahnfee. Wie man seine Zähne pflegt, dass auch die Zahnfee zufrieden ist und wie man die Angst vor dem Zahnarzt überwinden kann, hat uns zur Feier des Tages die Zahnärztin Isabel-Marie Nolte erklärt.
Die Menschen wissen nicht viel über die Zahnfee und gesehen hat sie wahrscheinlich auch noch keiner. Eigentlich wissen sie nur eins: Die Zahnfee mag nur die gepflegten Zähne. „Der Zahnfee sind die Zähne der Kinder genauso wichtig wie den Zahnärzten. Wenn ein Milchzahn ausgefallen ist, ist es ganz wichtig, dass der nachfolgende Zahn sehr gut geputzt wird, denn der bleibt für immer. Und daran erinnert die Zahnfee“, erklärt die Zahnärztin Isabel-Marie Nolte.
Jeden Morgen nach jedem Essen Zähneputzen nicht vergessen
Okay, dass Zähne regelmäßig geputzt werden müssen, weiß jedes Kind. Aber was muss man eigentlich noch tun, damit die Zahnfee und somit auch die Zahnärzte zufrieden sind? „Es ist wichtig, jedes halbe Jahr die Zähne vom Zahnarzt kontrollieren zu lassen, damit ganz kleine Löcher direkt entdeckt und behandelt werden können“, sagt die Zahnärztin. Das sollte man doch eigentlich hinbekommen, oder nicht?
Angst vor dem Zahnarzt
Aber nicht nur Kinder, sondern auch sehr viele Erwachsene bekommen schon Muffensausen, wenn sie das Wort „Zahnarzt“ nur hören. Warum eigentlich? Die Zahnärztin Isabel-Marie Nolte sagt, dass das ganz verschiedene Ursachen haben kann: „Die Angst kann daher kommen, dass beim Zahnarzt schon einmal etwas wehgetan hat oder daher, dass andere von einem unschönen Zahnarztbesuch erzählen.“ Manche Menschen haben aber auch Angst davor, dass sie eine Spritze bekommen oder sie fürchten sich, weil sie nicht wissen, was der Arzt oder die Ärztin eigentlich im Mund macht.
Und was kann man gegen diese Angst machen?
„Man sollte sich nicht so viele Geschichten von anderen anhören, sondern sich sein eigenes Bild vom Zahnarztbesuch machen. Am besten ist es, man macht sich vorher gar nicht so viele Gedanken“, rät die Zahnärztin. Und eigentlich kann man auch mit jedem Zahnarzt und jeder Zahnärztin über seine Angst reden, denn es gibt immer eine Lösung: Z. B. kann ein Betäubungsspray eingesetzt werden, damit man eine Spritze fast gar nicht mehr spürt oder man lässt sich einfach alles vom Zahnarzt oder der Zahnärztin erklären, damit man ganz genau weiß, was im Mund eigentlich so vor sich geht. Sogar das Musikhören während einer Behandlung ist meistens erlaubt. „Musik kann gut helfen, sich zu entspannen und man hört weniger die Geräusche um sich herum. Man kann auch ein Lieblingskuscheltier mitbringen, das dann die Behandlung überwacht“, so die Zahnärztin. Auch die Eltern können natürlich immer mit, manchmal ist es jedoch so, dass die Erwachsenen mehr Angst vor dem Zahnarzt oder der Zahnärztin haben als die Kinder. „Dann sollten sie lieber draußen warten“, empfiehlt Isabel-Marie Nolte.
Titelbild: © sofatutor.com
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In München gibt es die Zahnärztin (S. Behr), die nimmt einem die Angst vor dem Zahnarzt mit Reiki. Man ist vollkommen entspannt. Áuf Wunsch kann man sogar hypnotisiert werden. Dann wird man nicht gespritzt und die Behandlungsdauer von einer Stunde und mehr erscheint einem wie eine Minute.