Du hast ein Ziel? – Make it count!

Irgendwann steht jede und jeder Einzelne von uns vor der einen großen Entscheidung: Wohin mit mir in der Zukunft? Was möchte ich werden?


„Irgendwann“ ist in den meisten Fällen der Zeitraum nach dem Schulabschluss. Gerade hast du noch einen vorwiegend vorgegebenen Alltag gehabt. Plötzlich steht dir die Welt offen. Kein Wunder also, dass viele Schülerinnen und Schüler an diesem Punkt in ihrem Leben etwas überfordert sind. Um dir ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir heute ein paar Tipps zur ersten Orientierung für dich.

Wie finde ich heraus, was zu mir passt?

Um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, welcher Beruf zu dir passen könnte, ist es, so simpel es auch klingen mag, zunächst hilfreich, dir erste Gedanken zu machen und eine Liste zu erstellen. Sie dient als Wegweiser zum Ziel.

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Die Liste soll deine groben Interessen und Stärken beinhalten, die dir sicherlich im Laufe der Jahre aufgefallen sind oder die sich entwickelt haben. Das Ziel dahinter ist, Bereiche ausschließen zu können, die überhaupt nicht infrage kommen bzw. die Bereiche zu erfassen, die dich auf jeden Fall interessieren:

  • Du bist leidenschaftlicher Abenteurer und magst es überhaupt nicht, nur am Schreibtisch zu sitzen? Dann wäre ein typischer Büro-Job wahrscheinlich nichts für dich.
  • Du hast eine Begabung für Sprachen und viel Freude daran, Neues zu lernen? Dann wäre ein Beruf in diese Richtung spannend.

Wie stelle ich mir meine Zukunft vor?

Nicht nur deine Interessen und Stärken sind wichtig, sondern auch deine Vorstellung von der Zukunft. Sicherlich erscheint es dir im ersten Moment schwer, in die nächsten 20 Jahre zu blicken, aber je mehr Fragen du auf deiner Liste beantworten kannst, umso genauer kannst du das Ziel vor Augen sehen.

 

Setze dich mit deinen Eltern zusammen und versuche z. B. einige der folgenden Fragen zu beantworten:

  • Wie wichtig ist dir das spätere Gehalt?
  • Welchen Lebensstil strebst du an?
  • Welche Arbeitszeiten passen zu dir (Früh-, Spät-, Nachtschicht, „normale“ Bürozeiten)?
  • Arbeitest du lieber alleine oder im Team?
  • Brauchst du beim Arbeiten eine feste Struktur oder bist du lieber frei in deinen Entscheidungen?
  • Welchen Stellenwert hat Spaß bei der Arbeit für dich?
  • Möchtest du die Karriereleiter hochsteigen?
  • Möchtest du international arbeiten oder an einem Standort bleiben?
  • Passen deine bisherigen Leistungen zu den Anforderungen des Berufes (z. B. Notendurchschnitt / Schulabschluss)?

Die Berufsberatung kann dir weiterhelfen

Im Internet gibt es viele verschiedene Tests für die Berufswahl. Schau doch mal bei dem Online-Test der Bundesagentur für Arbeit  vorbei, wenn du dir weiterhin unschlüssig bist, was dein Ziel ist.

Wenn dir das zu unpersönlich ist, kannst du einen Termin zur Berufsberatung bei der Bundesagentur für Arbeit in deiner Stadt vereinbaren. Hier führst du ein persönliches Gespräch mit einer qualifizierten Berufsberaterin bzw. einem qualifizierten Berufsberater. Die Beratung ist für dich kostenlos. Es ist also auf jeden Fall einen Versuch wert. Wer weiß, vielleicht bist du am Ende selbst überrascht, was es für Möglichkeiten gibt.

Berufsmessen und Praktika – Erfahrungen aus erster Hand

Warst du schon mal auf einer Berufsmesse oder einem Berufsinformationstag? Dort stellen viele Unternehmen ihre Ausbildungs- und Studienangebote vor und du kannst dich ebenfalls kostenlos beraten lassen. Vor Ort hast du die Möglichkeit, persönliche Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen zu führen und somit aus erster Hand Erfahrungsberichte und Antworten auf deine Fragen zu erhalten.

Während der Schulzeit sind ein bis zwei Praktika Pflicht. Diese Zeit solltest du nutzen, um genau die Berufe kennenzulernen, die dich interessieren. Du kannst auch ein freiwilliges Praktikum in der Ferienzeit absolvieren. In einem Praktikum lernst du über mehrere Wochen hinweg Genaueres über deinen gewählten Beruf. Deshalb ist es eine gute Chance, einfach mal reinzuschnuppern.

Stellensuche

Ist dein Berufswunsch festgelegt, geht es auf die Stellensuche. Heutzutage werden die meisten Ausbildungsplätze im Internet ausgeschrieben. Es gibt diverse Vermittlungswebseiten, wie das Stellenportal von Schülerkarriere.

Alternativ kannst du auf den Webseiten der Unternehmen schauen, bei denen du gerne arbeiten möchtest. Häufig haben diese Unternehmen eigene Karriere-Bereiche auf deren Webseite. Doch solltest du die klassische Tageszeitung nicht vergessen. Vor allem kleinere Unternehmen und Handwerksbetriebe schreiben ihre Ausbildungsplätze regional in Zeitungen aus.

Wenn du auf der Suche bist, empfiehlt es sich immer, die Augen und Ohren im eigenen Bekannten- und Freundeskreis offenzuhalten. Viele Auszubildende haben über einen persönlichen Kontakt zu einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter aus dem Unternehmen ihren Ausbildungsplatz gefunden.

Titelbild: ©nakaridore/shutterstock.com

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