Richtiges Zeitmanagement beim Lernen

Du schaust nur schnell bei Facebook vorbei. Und wieder ist eine Stunde vergangen, aber die Hausaufgaben noch nicht gemacht. Wir zeigen dir mit acht Tipps für das richtige Zeitmanagement beim Lernen, wie du Schularbeiten und Freizeit unter einen Hut bekommst.

1. Finde heraus, wann du am effektivsten bist.

Manche gehen gleich nach Schulschluss nach Hause und stürzen sich auf die Hausaufgaben. Andere gehen zum Sport oder schalten erstmal ab. Was ist mit dir? Wann kannst du dich am besten konzentrieren? Ist es am Nachmittag, lege deine Freizeitaktivitäten besser in den Abend. Vergiss nicht, Pausen einzuplanen. In „deiner“ Zeit bist du besser und meist schneller – und am Ende hast du mehr Freizeit übrig.

2. Teile dir genügend Zeit für alles ein.

Zehn Minuten für die Arbeit an einem Referat sind ziemlich unrealistisch. Plane den tatsächlichen Zeitaufwand für deine Aufgaben ein, für die schönen, aber auch für die weniger schönen.

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3. Plane heute – freu dich morgen.

Gut ist, wenn du wichtige Aufgaben und aufwendiges Lernen (z. B. für Klassenarbeiten) im Voraus planst. Auch wenn es am Anfang nervt, wirst du nach einiger Zeit merken, dass du enorm viel Zeit gewinnst. Beginne mindestens vier Tage vorher mit den Aufgaben. So kannst du auch spontane Dinge machen, z. B. ins Kino gehen – ohne dabei in Hektik zu geraten

4. Schaffe dir Zeitpuffer.

Das bedeutet, du sollst an einem Tag nicht auf zehn Hochzeiten tanzen. Ein lückenloser Kalender führt nur zu unnötigem Stress. Daher lass ca. zwei Stunden jeden Tag frei. Du wirst schnell merken, dass die Zeit oft rennt. Und gefühlte zehn Minuten Youtube waren in Wirklichkeit eigentlich 45. Ein Glück, wenn es dann Zeitpuffer gibt!

5. Bekomme ein Gefühl für die Zeit.

Ob der Schulweg, morgens im Bad oder beim Vokabeln lernen – schau dabei mal bewusst auf die Uhr. Stimmt die tatsächliche Zeit mit deiner Planung überein? Falls nicht, schraube ein wenig an deiner Planung herum.

6. Spare deine Zeit.

Wenn du gerade freiwillig die Küche putzt, anstatt die Aufgaben zum Satz des Pythagoras zu rechnen, ist da irgendwas faul. Hinterfrage regelmäßig, ob du deine Zeit gerade sinnvoll nutzt.

7. Bereite deine Pausen clever vor.

Bevor du die nächste Pause machst, beschäftige dich noch mit den Aufgaben zu deinem Lieblingsfach. Wenn du diese nämlich kurz vorher machst, hast du nach der Pause unterbewusst wieder mehr Lust mit dem Lernen anzufangen. Das Motto: „Man sollte aufhören, wenn’s am schönsten ist!“, kennst du bestimmt.

8. Ordne deine Aufgaben nach Dringlichkeit.

Liste alles auf, was du tun musst und gib jeder Aufgabe eine Zahl von eins bis drei. Dabei ist die Eins „super wichtig, sofort erledigen“ und die Drei „muss nicht gleich passieren“. Beginne bei dem Erledigen der Punkte auf deiner Liste dann mit den Einsern. Wenn du mit denen fertig bist, gehts weiter mit den Zweiern und Dreiern.

Wir hoffen, dass du mit den acht Tipps bald lernst, deine Zeit besser einzuteilen. Und Dinge wie Panik, Hektik und Nachtschichten Schnee von gestern sein werden.

Titelbild: ©iStock.com/petrograd99

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