Schule in Deutschland: früher und heute

Kreidegriffel, Prügelstrafe oder antiautoritäre Erziehung – Der Schulalltag hat sich seit 1900 ziemlich verändert. Was genau sich innerhalb der letzten 120 Jahre getan hat und was gleichgeblieben ist, erfährst du in dieser Infografik.

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Hier kannst du dir die Übersicht zum Schulalltag früher und heute herunterladen: 

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Klassenstärke

  • 1900: 40 – 50 Kinder pro Klasse
  • 1960: 30 – 40 Kinder pro Klasse
  • heute: 20 – 35 Kinder pro Klasse

Mädchen & Jungen:

  • 1900: Mädchen und Jungen wurden oft getrennt unterrichtet. Die Bildung der Mädchen war nicht so wichtig, wie die der Jungen.
  • 1960: Mädchen und Jungen wurden größtenteils zusammen unterrichtet. Die Bildung der Mädchen wurde immer wichtiger.
  • heute: Mädchen und Jungen werden heute (außer in reinen Mädchen- oder Jungenschulen) zusammen unterrichtet. Die Bildung von Mädchen und Jungen ist gleich wichtig.

Jahrgänge

  • 1900: Der Unterricht fand meist jahrgangsübergreifend statt.
  • 1960: Der Unterricht fand zunehmend jahrgangsgetrennt statt.
  • heute: Heute findet der Unterricht sowohl jahrgangsübergreifend als auch jahrgangsgetrennt statt.

Schreiben & Rechnen

  • 1900: Die Kinder haben mit Kreidegriffeln auf kleinen Tafeln geschrieben. Matheaufgaben haben sie mithilfe eines Rechenschiebers gelöst.
  • 1960: Die Schülerinnen und Schüler haben mit Füllern in Heften geschrieben. In den 1960er Jahren kam auch der Kugelschreiber immer mehr in Mode.
  • heute: Auch heute schreiben Kinder noch mit Stiften in Hefte. Aber auch digitale Medien, wie Laptops, Beamer oder Tablets, finden immer mehr Einzug in den Unterricht.

Sport

  • 1900: Kinder mussten zur körperlichen Ertüchtigung im Hof im Gleichschritt marschieren und Taktübungen absolvieren.
  • 1960: Im Sportunterricht war das Konkurrenzdenken ganz wichtig. Auch zwischen Ost- und Westdeutschland war der sportliche Wettbewerb damals sehr groß.
  • heute: Heute gibt es im Sportunterricht zwar auch Konkurrenz, aber zusammen im Team fair zu spielen, ist noch wichtiger geworden.

Erziehung

  • 1900: Wenn Kinder in der Schule einen Fehler machten, bekamen sie oft Hiebe mit dem Rohrstock, mussten zur Strafe in einer Ecke stehen oder bekamen Arrest. Die Erziehungsmethoden waren damals sehr streng.
  • 1960: Auch in den 1960er Jahren wurden Kinder in der Schule noch mit Schlägen bestraft. Ab 1968 änderte sich das: Die antiautoritäre Erziehung setzte sich durch. Diese gewährte Kindern viele Freiheiten und sollte sie zu selbstbestimmten Menschen erziehen, die bestehende Regeln und Hierarchien hinterfragen.
  • heute: Seit den 1970er Jahren ist die Prügelstrafe verboten und Schülerinnen und Schüler müssen schlimmstenfalls eine schlechte Note, einen Eintrag im Klassenbuch oder einen Tadel fürchten.

Schulweg

  • 1900: Die Schülerinnen und Schüler mussten oft mehrere Stunden zu Fuß zur Schule und wieder zurücklaufen.
  • 1960: Die Kinder, für die der Schulweg zu Fuß zu weit war, fuhren mit einem Fahrrad oder dem Schulbus. Ansonsten gingen viele Schülerinnen und Schüler weiterhin zu Fuß zur Schule.
  • heute: Auch heute gehen viele Kinder zu Fuß zur Schule oder fahren mit dem Rad. Da aber viel mehr Familien ein eigenes Auto besitzen, wird auch dieses oft genutzt, um die Kinder zur Schule zu bringen.

 

Titelbild: © Elzbieta Sekowska / shutterstock.com

 

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