So lernst du, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden

Im Alltag gibt es eine Million kleiner Dinge, die getan, bedacht und organisiert werden wollen – warum es so wichtig ist, auch Faulsein als Aufgabe zu betrachten.

Schule, Familie, Freizeit, Nebenjob, Sportverein, Musikunterricht, ehrenamtliche Tätigkeit: Schnell gerätst du in einen Strudel aus Aufgaben, Verpflichtungen und Erwartungen – und damit ist nicht die gute Art von Strudel gemeint. Dann bist du von den Dingen gestresst, die dich eigentlich erfüllen und glücklich machen sollten. Indem du dir die richtigen Prioritäten setzt, schaffst du es, gleichzeitig zufriedener und entspannter zu werden.

Lass dein Gehirn in Ruhe – Bring Routine in den Alltag

Es gibt Momente, da solltest du dein Gehirn herausfordern. Die Auswahl der Frühstücksflocken gehört nicht dazu. Wenn du z. B. morgens die gleichen Abläufe pflegst, tankst du Ruhe und Energie. Dein Gehirn kann sich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten. Gleiches gilt für den Abend. Wenn du dich abends bei einem Spaziergang oder einem Buch entspannst, gibst du dir selbst die Möglichkeit, automatisch runterzufahren.

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Orientiere dich an deinem Bauchgefühl

Dein Bauch weiß, was gut für dich ist. Er zieht sein „Wissen“ aus den Erfahrungswerten, die du bisher gesammelt hast: Wer dir gut tut, worauf du Wert legst usw. Darauf solltest du achten, wenn du für dich bestimmst, was wichtig und was unwichtig ist. Das schlechte Gefühl bei nicht gemachten Hausaufgaben kommt leider nicht von ungefähr. Auch wenn das blöd klingt: Du hast die Erfahrung gemacht, dass es zu Stress in der Schule führt, also will dein Bauch dich warnen. Das lässt sich auch auf andere Situationen übertragen.

Akzeptiere deine Fehlentscheidungen

Der Berg an Verpflichtungen ist eh schon hoch: Aus Angst, etwas falsch zu machen oder zu vergessen, hetzt du dich ab. Dabei geht es gar nicht darum, etwas richtig oder falsch zu machen. Jede Entscheidung, die du triffst, bringt dich voran. Und sollte sie nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, hast du wenigstens gelernt, welche Umstände und Emotionen diese Entscheidung herbeigeführt haben. Beim nächsten Mal weißt du, wie du diese Umstände vermeidest – also, alles in Butter!

Faulsein ist auch Sport

Klingt wie die perfekte Ausrede, ist aber ernst gemeint: Beim Faulsein bist du in Wirklichkeit nie faul. Z. B. regeneriert dein Körper nach anstrengenden Leistungsphasen, nach einer Prüfung oder einer Sportveranstaltung. Oder du hängst mit Freunden rum, um deine Laune zu verbessern und anschließend neue Herausforderungen mit einer positiven Haltung anzugehen. Auch wenn du nur in deinem Zimmer bist, bist du nicht faul. Du gibst deinem Gehirn die Möglichkeit, sich zu entspannen. Das ist in Vorbereitung auf anstrengende Hochleistungsphasen sehr wichtig. Sollte sich dieses Faulsein jedoch nicht wie Erholung anfühlen und dein Bauchgefühl sich melden, weißt du ja bereits, was zu tun ist.

Take it easy

Es gibt das sogenannte „Gelassenheitsgebet“: „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ Egal, ob du gläubig bist oder nicht, diese Lebensweise beinhaltet die Chance, Dinge sein zu lassen, die dich nicht weiterbringen. Also, anstatt dich unnötig abzuhetzen oder aufzuregen, versuche von nun an, dich nicht von unnötigen Erwartungshaltungen ablenken zu lassen. Mach nur das, was sich für dich wichtig und richtig anfühlt. Und solltest du damit daneben liegen, kannst du es eben beim nächsten Mal besser machen.

Titelbild: © jakkapan/shutterstock.com

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