Abi – 10 Tipps für die mündliche Prüfung

Mündliche Prüfung: Nervosität und Angstschweiß – so geht es vielen im Abitur. Denn während Klausuren zur Routine geworden sind, gibt es nur wenige Möglichkeiten, eine mündliche Prüfung zu üben. Hier findest du zehn Tipps für die mündliche Abiprüfung.

Vor der Prüfung

  1. Frage deinen Prüfer nach Schwerpunkten
    In jedem Fall solltest du dich mit deinem Prüfer bzw. deiner Prüferin vorab austauschen und fragen, welche Schwerpunkte besonders wichtig sind. Häufig kann man mit eigenen Vorschlägen das Thema noch in die eine oder andere vorteilhaftere Richtung lenken.
  2. Lerne in Gruppen, mache Rollenspiele
    Die perfekte Vorbereitung auf das Abitur beginnt mit dem Lernen. Gerade für die mündliche Prüfung eignet sich das Lernen in Gruppen. Ihr könnt euch gegenseitig kritische Fragen stellen, euch über das Gelernte austauschen und die Prüfungssituation in Rollenspielen üben.
  3. Übe den mündlichen Vortrag
    Je öfter du den Lernstoff sprechend vorträgst, desto sicherer wirst du dich in der Prüfung fühlen. Auch wenn es sich im ersten Moment ungewohnt anfühlt, spiele die Prüfungssituation vor dem Spiegel, mit Freunden oder gar vor einer Kamera durch. Mit viel Übung wirst du im entscheidenden Moment wesentlich gefestigter auftreten und dich somit umso mehr auf die Fragestellung und den Prüfungsstoff konzentrieren können.
  4. Wähle ein passendes Outfit
    Wähle die passenden Klamotten für die mündliche Prüfung rechtzeitig aus, damit am entscheidenden Tag keine unnötige Hektik aufkommt. Um dem Prüfer oder der Prüferin den entsprechenden Respekt zu zeigen, sollte dein Outfit sauber und ordentlich sein. Du solltest dich aber vor allem darin wohlfühlen. Wenn du sonst keinen Anzug oder kein Kleid trägst, solltest du auch an diesem Tag darauf verzichten. Du würdest dich sonst nur kostümiert und somit unsicherer vorkommen.


Während der Prüfung

  1. Sei strukturiert
    In den meisten Prüfungssituationen bekommst du die Möglichkeit, mit einigen einleitenden Worten das Thema vorzustellen. Hier kannst du den weiteren Verlauf der Prüfung mitgestalten, indem du den Lernstoff unkompliziert und verständlich vorträgst und gezielt Schwerpunkte setzt. So gibst du dir selbst und auch dem Prüfer oder der Prüferin eine klare Struktur.
  2. Höre auf die Fragestellung
    Nachdem du dich wochen- wenn nicht sogar monatelang auf die Prüfung vorbereitet hast, kann es leicht passieren, dass du dein gelerntes Wissen stur abrufst und vorträgst, ohne auf die Fragestellung des Prüfers oder der Prüferin einzugehen. Versuche deswegen, aktiv zuzuhören. Häufig wollen die Prüfer und Prüferinnen mit einer Fragestellung nicht unbedingt nur bekannte Informationen abrufen, sondern auf einen bestimmten Sachverhalt hinarbeiten.
  3. Denke laut
    Wenn dir im ersten Moment nicht gleich die richtige Antwort einfällt, denke laut nach und gib deinem Prüfer oder deiner Prüferin die Möglichkeit, nachzuvollziehen, wie du dir die Antwort eventuell herleitest, bzw. welches Wissen dazu bereits vorhanden ist. Dadurch kann er oder sie jederzeit eingreifen und dich eventuell in die richtige Richtung lenken.
  4. Sprich mit dem Prüfer
    Eine mündliche Prüfung ist ein Dialog, kein Verhör. Wenn du eine Frage nicht richtig verstanden hast oder vielleicht noch etwas zu einer Antwort hinzufügen möchtest, teile dies dem Prüfer bzw. der Prüferin mit. In den meisten Fällen wird er oder sie dies zu schätzen wissen und kooperativ sein.
  5. Sei ehrlich
    Auch bei der besten Vorbereitung lässt sich die Prüfungsangst häufig in der entscheidenden Situation nicht abstellen. Da kann es für beide Seiten erstaunlich entwaffnend sein, wenn man kurz zugibt, dass man nervös ist. Deine Prüfer sind auch nur Menschen und werden dafür Verständnis haben.
  6. Gib nicht auf
    Wie auch immer die Prüfung läuft – breche sie niemals vorzeitig ab. Selbst wenn du dich tatsächlich in einer Sackgasse befinden solltest, lässt sich vielleicht der ein oder andere Punkt durch eine neue Fragestellung retten. Atme ein paar Mal tief ein und aus und weiter geht es. Falls du die Prüfung abbrichst, können die Folgen für dein Selbstwertgefühl einschneidend sein, da du dir immer Vorwürfe machen wirst, es nicht bis zum Ende probiert zu haben.


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