Flirt-ABC: Von A- wie Augenkontakt bis Z- wie Zeichen und was Flirten mit Chemie zu tun hat

Zum Flirten musst du nicht der geborene Redner sein, nichts Außergewöhnliches können oder eine Eins in Mathe haben – flirten kann jeder und trotzdem fällt es vielen schwer. Das Problem liegt oft darin, dass man viel zu sehr drüber nachdenkt. Um dir ein bisschen unter die Arme zu greifen, gibt es von uns ein einfaches ABC des Flirtens. So schwer ist das mit dem Blickkontakt und dem Lächeln nämlich gar nicht.

A wie Augenkontakt

Egal, ob du große oder kleine, braune, grüne oder blaue Augen hast, ob du eine Brille trägst oder nicht – Augenkontakt ist der erste und wichtigste Schritt beim Flirten. Augenkontakt bedeutet natürlich nicht gleich, dass man flirtet. Deiner Mutter, deinem Lehrer, deinem Kumpel oder deiner besten Freundin schaust du schließlich auch in die Augen, ohne gleich Absichten zu haben. Der Augenkontakt ist eines der wichtigsten Ausdrucksmittel unserer Körpersprache und Kommunikation. Man sagt nicht unbegründet, dass manche Blicke Bände sprechen und dass das Auge der Spiegel zu Seele ist.

B wie Beobachten

Natürlich kann man sich Hals über Kopf in jemanden verlieben, à la Liebe auf den ersten Blick. Aber selbst dann stürzt man nicht einfach drauf los. Erst einmal heißt es, beobachten und Blickkontakt aufnehmen. Aber so, dass es nicht auffällt, es sei denn, der Blickkontakt besteht schon und du merkst, da kommt etwas zurück. Eventuell merkt man auch bei näherem Hinsehen erst, dass der- oder diejenige vielleicht doch gar nicht sooo toll ist, wie man es im ersten Moment dachte.

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C wie Chemie

Ist nicht nur ein Unterrichtsfach und bedeutet in dem Fall so etwas wie Harmonie. Die Chemie muss nämlich stimmen zwischen zwei Menschen. Trotz aller positiven Anstrengungen kann es passieren, dass die Gleichung nicht immer aufgeht und das Flirtexperiment doch misslingt. Das ist zwar nicht die tollste Erfahrung, aber man lernt dazu und du bist ganz sicher nicht allein damit auf dieser Welt.

D wie Dazulernen

Lernen kann jeder immer und überall – das gilt auch für’s Flirten. Und damit es besser klappt, gibt’s unzählige Fachbücher, Artikel, beste Freundinnen und Freunde oder unser Flirt-ABC.

E wie Ehrlichkeit

„Lügen haben kurze Beine“ und „Ehrlichkeit währt am längsten“ lehren uns schon alte Sprichwörter. Wenn du von Beginn an lügst, kommst du nicht weit. Erzähle deinem Gegenüber also keine Lügenmärchen. Du weißt ja auch noch nicht, wie weit der Flirt geht, ob es vielleicht etwas Festes wird und du dann eine Beziehung auf Lügen aufbauen musst. Dass das keine gute Grundlage ist, sollte jedem klar sein.

F wie Flirt

Was ist eigentlich ein Flirt, bzw. was versteht man genauer gesagt unter „flirten“? Das eigentlich englische „to flirt“ stammt ursprünglich vom Französischen „fleur“ ab, was „Blume“ heißt. Jemandem etwas durch die Blume sagen, kennt sicher der eine oder andere. Das bedeutet, dass man nicht gleich mit seinen Absichten losstürmt ‒ so wie beim Flirten: Sich an jemanden heranzutasten, den man interessant findet, ist ja auch eher eine vorsichtige Sache. Eine weitere Erklärung soll darin liegen, dass der Begriff „Flirt“ auf den Ausdruck „conter fleurette“ (französisch für „flirten“) zurückgeht, der wiederum auf dem Namen der Maîtresse König Heinrichs IV, Fleurette de Nérac, zurückgeht.
Flirten kann man sprachlich durch eine Handlung z. B. die Jacke abnehmen, die Tür öffnen, etwas tragen helfen oder eben in erster Linie durch Augenkontakt. Flirten ist eine Art Kontaktaufnahme – spielerisch und erst einmal ohne ernste Absichten.

G wie Geduld

Beim Flirten ist es wie manchmal beim Mathelernen: Alles auf einmal geht nicht, es sei denn, man ist der Einstein im Flirten. Auch das Flirten will gelernt sein und klappt nicht bei jedem sofort. Immer Schritt für Schritt und von jeder Erfahrung, die man gemacht hat, dazulernen. Schreiben kann man schließlich auch erst, nachdem man das ABC gelernt hat.

H wie Humor

Lachen ist die beste Medizin und beim Flirten kann Humor so einiges bewegen. Geht es schon über ein Lächeln hinaus, wirkt es manchmal wahre Wunder, wenn man den anderen zum Lachen bringt. Findet man die gleichen blöden Witze lustig oder kann man über die selben Sachen lachen, baut das Hemmnisse ab und man ist sich ganz schnell ein Stückchen näher.

I wie individuell

Sei so, wie du bist und verstell dich nicht. Dein Gegenüber soll schließlich dich und nicht jemand anderen kennenlernen, der du gar nicht bist. Das ist wie mit dem Lügen. Mache dir selbst nichts vor, das hat nur böse Konsequenzen.

J wie ja, nein, vielleicht

Die netten Ankreuz-Zettelchen sind vielleicht in der Grundschule noch beliebt, aber irgendwann kann man da auch einfallsreicher werden. Wenn du dich nicht traust, jemanden anzusprechen, kannst du das natürlich auch schriftlich machen. Das sollte dann aber weniger nach einem Formular aussehen, auf dem du sonst die Wahl deiner zweiten Fremdsprache ankreuzt oder den neuen Klassensprecher wählst.

K wie Korb

Einen Korb kriegen, mag bei Äpfeln von der Oma oder bei der Ostereiersuche ja ganz nett sein, aber beim Flirten ist das keine angenehme Sache. Damit bist du aber nicht allein! Klar, sich einen Korb abzuholen, macht nicht wirklich Spaß und ist nicht schön, aber denke immer daran: Wenn du mal einen Korb bekommst, heißt das nicht, dass der andere dich ablehnt, denn er kennt dich ja gar nicht. Warum dich jemand nicht kennenlernen möchte, muss nicht immer an dir selbst liegen. Vielleicht ist der- oder diejenige ja schon vergeben oder hat einfach gerade andere Sorgen.

L wie Lächeln

Ist der Blickkontakt als erster Schritt getan, ist das Lächeln das wichtigste Element beim Flirten. Lächeln setzt Endorphine (Glückshormone) frei und man fühlt sich gleich viel besser. Wenn dir jemand gefällt, schau am besten so, wie du dich fühlst – nämlich gut, weil du den anderen siehst und damit der- oder diejenige das auch versteht, ist ein Lächeln doch die beste Sprache. Lächelt man sich an, ist das fast schon eine Einladung, noch mal genauer hinzuschauen.

M wie Mut

Für viele gehört ein wenig Mut dazu, jemanden einfach anzulächeln oder anzusprechen. Manche tun sich sogar schwer, länger Blickkontakt zu halten. Aber mal ganz ehrlich: Was hast du zu verlieren? Was die meisten blockiert, ist das Nachdenken. Richtig, gleich losquatschen soll man natürlich nicht. Aber was kostet schon ein Lächeln? Und wenn du die oder den siehst, der oder die dir gefällt, kommt das manchmal eh von ganz alleine.

N wie Nervosität

Du bist aufgeregt, wenn du die- oder denjenigen siehst? Fast so wie vor einer Klassenarbeit, nur doch ganz anders, denn auf die freust du dich schließlich nicht? Aber dieses Kribbeln? Das ist total richtig, schön und auch nötig. Ohne würde doch etwas fehlen, oder?

O wie Optimismus

Positiv zu denken und optimistisch zu sein, überträgt sich auch auf deine Ausstrahlung. Dann fällt dir auch das Lächeln gleich viel leichter. Eine „Die-oder-Der-mag-mich-ja-eh-nicht-Einstellung“ bringt dich nicht voran.

P wie Parfüm

Weniger ist manchmal mehr. Das gilt vor allem bei Parfüm und Deo. Natürlich ist es nicht verkehrt, gut zu duften, aber du solltest eben angenehm riechen und nicht stinken.

Q wie Quelle

Am besten ist es natürlich, wenn Freundinnen oder Freunde, Klassenkameradinnen oder -kameraden oder Bekannte von dir den Auserwählten oder die Auserwählte kennt. Du musst den- oder diejenigen ja nicht gleich verhören, aber vielleicht gibt es da ja die eine oder andere Information zu holen oder es lässt sich darüber ein Kontakt herstellen?

R wie Respekt

Der Grad zwischen Flirt und plumper Anmache ist oft schmal. Daher solltest du deinem Gegenüber immer Respekt entgegenbringen – egal, ob er oder sie dich anflirtet oder du ihn oder sie. Auch wenn dich jemand anflirtet, den du so gar nicht toll findest: Akzeptiere und respektiere ihren oder seinen Mut und verstehe es einfach als Kompliment. Es ist schwer genug, einen Korb zu bekommen, da muss man nicht auch noch fies darauf herumtreten. Du möchtest umgekehrt schließlich auch nicht so behandelt werden.

S wie Sonnenbrille

So cool eine Sonnenbrille auch sein mag, beim Flirten ist sie der absolute Killer. Am Anfang steht das „A für Augenkontakt“ und nichts ist wichtiger beim Flirten. Und wie soll denn jemand zurückflirten, wenn er deine Augen hinter den dunklen Scheiben gar nicht sieht?

T wie Triumph

Hat dein Flirten Erfolg und kommt beim anderen an und auch wieder zurück, dann darfst du dich natürlich freuen. Aber nichts überstürzen! Es gleich an die große Glocke zu hängen, bis es die ganze Schule weiß, kann den anderen verschrecken. Getuschel und Geläster sind dann auch nicht weit, wenn du wegen voreiliger Angeberei doch noch einen Korb kassierst.

U wie Unterhaltung

Ist man soweit, dass man nicht nur Blicke austauscht, sondern mit dem Flirtpartner ins Gespräch kommt, dann gilt es auch hier ein paar Dinge zu beachten: Sei am besten du selbst, aber rede nicht nur von dir und mach nicht einen auf Entertainer oder Entertainerin. Von einer guten Unterhaltung soll jede Seite etwas haben, man will schließlich auch mehr von dem anderen erfahren. Wenn man ein bisschen von sich erzählt und im Wechsel Fragen an den anderen oder die andere stellt, findet man vielleicht auch schnell Gemeinsamkeiten, auf die man aufbauen kann.

V wie verlieben

Sich zu verlieben, ist das Tollste, was aus einem Flirt entstehen kann. Details, die sonst keiner bemerkt, bekommen plötzlich eine sensationelle Bedeutung. Luftsprünge auf Wolke Sieben mit Schmetterlingen im Bauch bei Dauergrinsen – das ist besser als Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen.

W wie Welt

Die Welt ist groß und andere Mütter haben auch tolle Söhne und andere Väter schöne Töchter. Kurz traurig sein, darf man natürlich. Aber wegen eines misslungenen Flirts gleich den Kopf in den Sand zu stecken? Nein! Kopf hoch, Augen auf und bereit für Neues sein.

X wie Xenon

Wie das chemische Element und Edelgas Xenon aus der achten Hauptgruppe des Periodensystems solltest du dich beim Flirten nicht verhalten. Wie andere Edelgase ist es nämlich farblos und äußerst reaktionsträge.

Y wie Yippie

Flirten macht Spaß und glücklich – wenn es klappt: Yippie!

Z wie Zeichen

Jeder sendet Zeichen – ob bewusst oder unbewusst. Vor allem beim Flirten sind solche Zeichen und Signale nicht zu unterschätzen. Das kann über die Haltung sein, über Blicke, Verhalten, Sprache usw. Wer nur stumm dasitzt und auf den Boden schaut, sendet nicht gerade Flirtbereitschaft aus.

 

Hast du ein paar Flirttipps oder Erfahrungen parat? Dann teile sie gerne im Kommentarfeld!



Titelbild: ©iStock.com/Lili_Bond

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