Mathe für die Beine, Yoga für’n Kopf – wie Bewegung beim Lernen hilft

Wenn du ein Sportmuffel bist, denkst du jetzt bestimmt: „Lernen ist schon schlimm genug. Jetzt soll ich dabei auch noch Sport treiben?” Leider haben Menschen Recht, wenn sie sagen, dass Bewegung gut ist. Sport ist sogar sehr gut – beim und für das Lernen.

Beim Sport werden hormonelle Vorgänge im Körper beeinflusst, die dazu führen, dass du Stress abbaust und gute Laune bekommst. Außerdem ist Sport gut gegen Rückenschmerzen, Übergewicht und Haltungsschäden und steigert darüber hinaus noch das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen.

Klingt gut! Aber was hat das mit dem Lernen zutun?

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Während des langen Sitzens schleicht sich schnell die Müdigkeit ein. Durch ein bisschen Bewegung wird der Körper und der Geist wieder wach, aufnahmefähiger und konzentrierter. Denn Bewegung verbessert die Sauerstoff- und Zuckerversorgung im Gehirn und dadurch klappt die Verarbeitung der Informationen dort besser. Darüber hinaus wachsen während des Ausdauersports (z. B. Joggen) Nervenzellen im Gehirn nach. Das heißt, wer Sport macht, lernt besser.

Unkonzentriert? Müde? Ab nach draußen!

In den längeren Lernpausen muss es nicht gleich ein Halbmarathon sein, aber mit dem Gang zum Kühlschrank und zurück ist es auch nicht getan. Wenn du also vor dem Schreibtisch sitzend merkst, dass du müde, unruhig oder unkonzentriert wirst, erhebe dich vom Stuhl und power’ dich eine halbe Stunde körperlich aus. Am besten machst du das an der frischen Luft.

Geh zum Beispiel eine halbe Stunde joggen. Wenn dir das nicht liegt, kannst du aber auch einen schnellen Spaziergang machen, einige Runden mit den Inlineskates, dem Fahrrad oder mit dem Skateboard drehen.

Kleiner Tipp: Vielleicht hat ein Freund oder eine Freundin auch gerade einen kleinen Lernhänger. Zu zweit macht die Bewegung an der frischen Luft gleich viel mehr Spaß und du kannst dich mit deinem Freund oder deiner Freundin auch noch ein wenig über den Lernstoff austauschen.

Kurze Schreibtischgymnastik

Natürlich ist es nicht sinnvoll alle fünf oder zehn Minuten eine halbe Stunde nach draußen zu gehen. Du solltest schon ein oder zwei Stunden konzentriert am Schreibtisch sitzen und lernen. Wenn du aber während dieser Zeit unruhig wirst oder denkst, dass du schreiend im Kreis rennen musst, dann tu’ dies. Alternativ kannst du deinen Bewegungsdrang auch stillen, indem du deine Sitzposition veränderst, dich streckst oder deinen Kopf und deine Arme kreisen lässt (Windmühle). Hier tut es ausnahmsweise auch der Gang zum Kühlschrank und zurück.

Mit Schiller und Englischvokabeln spazieren gehen

Besonders wenn du etwas auswendig lernen muss (z. B. ein Gedicht oder Vokabeln), kann es hilfreich sein, dieses bei einem Spaziergang an der frischen Luft statt am Schreibtisch zu machen.

Schreibe dir alles, was du auswendig können musst, auf Karteikarten oder einen kleinen Zettel und mache einen Spaziergang um den See oder durch den Wald. Geh’ währenddessen immer wieder den Lernstoff im Kopf durch oder sag’ ihn dir laut vor. Du wirst erstaunt sein, wie gut du dir alles merken kannst.

Und nun gibt dem Schweinehund einen Tritt. Das bisschen Regen hat noch keinem geschadet. Wir sind ja schließlich nicht aus Zucker.

Titelbild: ©iStock.com/huaxiadragon

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