„Selbst Einstein hatte nur ‘ne 4 in Mathe.“ Interview mit zwei Schloss Einsteinern

Die Schulsoap SCHLOSS EINSTEIN feierte im September dieses Jahres ihr 15. Jubiläum und geht nun bereits in die 17. Staffel. Wir wollten wissen, was an dem Albert-Einstein-Gymnasium so besonders ist. Also haben wir uns auf die Suche nach Menschen gemacht, die uns Fragen zu dem SCHLOSS-EINSTEIN-Internatsleben beantworten können.
Und wer könnte das besser als die Einsteiner selber?
Die 16-jährige Helene Mardicke spielt die äußerst kreative Roxy Wildenhahn und der 15-jährige Paul Hartmann den volksmusikverrückten Jonny Enns. Die beiden haben uns jede Frage zu ihren Rollen, dem Schulleben und ihren Berufswünschen beantwortet. Lest selbst!

SCHLOSS EINSTEIN hatte im September den 15. Geburtstag. Wie habt ihr Schloss Einsteiner das gefeiert?

Paul: Die Presse hat sehr viel über das Jubiläum berichtet und es wurden fast täglich Artikel, Gewinnspiele usw. veröffentlicht. Wir Einsteiner haben uns alle zusammen eine alte Folge angesehen und den Geburtstag am Set, im Kindermedienzentrum, gefeiert.

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Helene: Richtig gefeiert im Sinne eines Festes haben wir nicht, aber ich habe schon nicht schlecht gestaunt, als mir klar wurde, dass SCHLOSS EINSTEIN tatsächlich fast so alt ist wie ich. Hut ab!

Wie lange seit ihr beiden denn schon dabei?

Helene: Ich bin seit dem 4. September 2012 dabei. Das war mein erster Drehtag.

Paul: Ich bin schon über 2 Jahre bei SCHLOSS EINSTEIN aktiv.

Standfoto

Helene Mardicke ©MDR/ Anke Neugebauer

Und wie seid ihr Schloss Einsteiner geworden?

Paul: Ich habe mich beim Casting in insgesamt 3 Castingrunden gegen alle anderen durchgesetzt.

Helene: Im Frühjahr war ich beim offenen Casting. Irgendwo hatte ich gelesen, dass es stattfand und ich fand’s einfach witzig und spannend, da mal mitzumachen. Also hab ich mir meine beiden besten Freundinnen geschnappt und hab mitgemacht. Wir mussten eine Szene in der Cafeteria improvisieren.

Ein paar Wochen später bekam ich einen Anruf und wurde zum nächsten Casting eingeladen. Dafür bekam ich sogar einen Text zugeschickt, den ich auswendig lernen musste. Ich war extrem aufgeregt. Vor so einem „Typ“, der mich mit seiner kleinen Kamera filmte, spielte ich die Szene und wurde anschließend noch interviewt.

Ein Anruf später und ich war dabei. Später fand ich heraus, dass „der Typ“ mein Regisseur Frank Stoye war.

Was würdet ihr sagen, ist an dem Internat SCHLOSS EINSTEIN anders als an echten Schulen?

Helene: Vieles! Vor allem die Tafelbilder. Ich hab noch nie einen Biolehrer erlebt, der derart gut zeichnen kann.

Paul: Die Lehrer bei SCHLOSS EINSTEIN sind im Allgemeinen cooler als an normalen Schulen.

Würdet ihr im echten Leben auch gerne auf ein Internat gehen?

Paul: Nein, da ich gerne bei meinen Eltern wohne.

Helene: Ich war sogar schon einmal auf einem Internat. In Kenia bin ich ein Jahr lang auf die Mount-Kenya-Academy gegangen. Dort war ich drei Wochen auf der „boarding school“. Das war keineswegs vergleichbar mit dem Internat SCHLOSS EINSTEIN. Da haben um die 40 Mädchen in einem Raum übernachtet – in Doppelstockbetten.

Was würdet ihr euch an einer echten Schule wünschen, was es bis jetzt nur im SCHLOSS EINSTEIN gibt?

Helene: Auf SCHLOSS EINSTEIN versteht sich eigentlich jeder mit jedem, egal aus welcher Altersgruppe. So ein Zusammenleben würde ich mir auch an meiner echten Schule wünschen.

Paul: Ein lockeres Lernklima, wo man sich auch mal außerunterrichtlich mit den Lehrern unterhalten kann.

Was sind die Lieblingsfächer eurer Rollen und welche sind eure eigenen Lieblingsfächer? Ist es schwierig, umzudenken?

Paul: Musik und Kunst sind Jonnys Lieblingsfächer. Meine stimmen tatsächlich mit denen überein. Demzufolge ist es nicht schwer, umzudenken.

Helene: Roxys Lieblingsfach ist Kunst. Sie ist wahrscheinlich genauso unmusikalisch wie ich. Ich persönlich mag auch Kunst, Deutsch, Englisch und Latein. Umdenken ist eigentlich nicht sehr schwer. Allerdings hat sich mein Selbstbewusstsein seit ich Roxy spiele noch mehr gestärkt. Ich traue mich zum Beispiel auch seltsame, krasse Klamotten zu kombinieren, aber mit Vorsicht und Stil. Ich gehöre damit, denke ich, nicht dem „Mainstream“ an.

Paul Hartmann_neu

Paul Hartmann ©MDR/ Anke Neugebauer

Werdet ihr während der Dreharbeiten wirklich im SCHLOSS EINSTEIN unterrichtet, dreht ihr nur in den Schulferien oder geht ihr vor Ort in eine normale Schule?

Paul: Wir gehen alle auf richtige Schulen in Erfurt. Bei SCHLOSS EINSTEIN handelt es sich um eine Internatsserie, daher findet auch kein reeller Unterricht statt. Außerdem müssen wir nach der Schule drehen. Wir drehen auch in den Schulferien, außer in den Sommerferien.

Helene: Nein, das ist alles nur Show. Wir machen auch nie mehr Unterricht, als den, den ihr seht. Wir drehen jeden Tag nach der Schule (also 14-22 Uhr ist möglich), außer in den Sommer- und Weihnachtsferien. Durch das Jugendschutzgesetz darf ich allerdings maximal 5 Stunden täglich drehen.

Was lernt ihr während der Dreharbeiten, was ihr in keiner Schule lernen würdet?

Helene: Allgemein mit Menschen umzugehen und im Team zu arbeiten. Jeder ist für jeden da.

Paul: Man lernt verstärkt, mit anderen Leuten umzugehen, ob man sie sympathisch findet oder nicht.

Möchtet ihr später auch weiterhin als Schauspielerin und Schauspieler arbeiten oder was habt ihr für Berufswünsche?

Helene: Ich weiß noch nicht, was ich mal werden möchte. Ich schauspielere gern, aber ob ich Lust und Laune und vor allem das Talent dazu hätte, das mein Leben lang zu machen, das weiß ich noch nicht.

Paul: Nach SCHLOSS EINSTEIN weiterhin als Schauspieler tätig zu sein, wäre sehr schön, da man sein Hobby zum Beruf macht.

Vielen Dank euch beiden! Wir wünschen euch alles Gute und noch ganz viele SCHLOSS-EINSTEIN-Folgen!

Titelbild: ©MDR

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