Was verrät dein Profilbild über dich?

Es gibt neun Arten von Profilbildern. Wenn wir ehrlich sind, haben wir sie alle schon mal verwendet. Na, fühlst du dich ertappt?

1. Der/Die „Spontane“

Es gibt eigentlich keine wirklich schönen, spontan entstandenen Profilfotos. Wenn auf einer Party zufällig ein schönes Foto von dir geschossen wurde, dann kriegst du es wahrscheinlich nicht zu sehen. Stattdessen verschwindet es unkommentiert auf irgendeiner Festplatte.

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Also machst du es selbst. Du weißt, welcher Winkel dir steht und wie man es hinkriegt, dass der Wind „ganz zufällig“ so weht. Voller Lebenslust kannst du dann in die Kamera lächeln, während dir deine Haare durchs Gesicht wuscheln. Notfalls werden der/die beste Freund/in oder deine Eltern dazu genötigt, die bei deiner „spontanen“ Fotosession zu assistieren. Sie müssen deine unzähligen Posen abwarten, bis dir ein Foto gefällt. Keiner hat den Dreh so perfekt raus wie du!

2. Der/Die Offizielle

Du gehst lieber auf Nummer sicher und räumst deine Pinnwand in regelmäßigen Abständen auf. Peinliche Kinderfotos – gelöscht. Alberne Persönlichkeitstests deiner Freunde – gelöscht. Einladungen zur Wochenendparty – auf geheim gestellt. Auch dein Profilfoto ist aus deiner Bewerbungsmappe entnommen. Souverän lächelst du in die Kamera in Hemd und Sakko bzw. Bluse und Blazer. Immerhin willst du es beruflich weit bringen. Nichts sagt so offensichtlich „Ich habe etwas zu verbergen“ wie das offizielle Profilbild.

3. Der/Die Reisende

„Oh, ich bin soooo neidisch!“ und „Ist das wunderschön! Wo ist das?“ sind häufige Kommentare unter deinen Profilfotos. Während man durch dein Album klickt, fühlt es sich an, als würde man durch Facebook-Gruppen wie „Places to see before you die“ scrollen. Es ist einfach zu schön. Du bist dabei eher eine Randfigur auf den Fotos. Das ist sogar ganz wörtlich so. Meistens sieht man nur deine Silhouette am Fotorand, während du den Sonnenuntergang auf einer Südseeinsel bestaunst.

4. Der/Die Street Styler/in

Dir ist es nicht wichtig, ob dein Gesicht auf dem Foto ist. Auf das Hammeroutfit kommt es schließlich an. Dein Outfit sagt alles über deine aktuelle Stimmung aus, was der Betrachter wissen muss.

5. Das Pärchen

Wer kennt euch nicht. Ihr habt beide jeweils eine Variante eines Fotos, auf dem ihr euch verliebt in die Augen schaut oder rumknutscht. Kommentiert wurde das Foto deines Freundes oder deiner Freundin jeweils mit „Liebe dich!“

6. Das bist gar nicht du auf dem Foto

Die meisten nutzen ihr Profilbild zum Zwecke der Selbstbeweihräucherung. Aber du gehörst nicht dazu. Deswegen bist du verdammt cool. Immerhin ist das Bild entweder ein totaler Insider, den nicht mal Google oder deine Freunde verstehen, es drückt deine politische Einstellung aus oder es ist irgendwie total abgedreht. Beliebter Kommentar unter dem Profilbild: „Haha, das bist ja gar nicht du!“ Ach was.

7. Der/Die Sportliche

Eigentlich möchte man dich doof finden. Ständig erinnern deine wechselnden Profilfotos daran, dass man mehr Sport treiben muss, aber es bisher nur beim guten Vorsatz geblieben ist. So wirklich blöd bist du dann aber leider doch nicht. Immerhin tust du etwas für dich. Wir sind beeindruckt.

8. Das Gruppenfoto

Du hast so unendlich viele Freunde. Und ihr habt so eine tolle Zeit. Mit den Jahreszeiten ändern sich eure Frisuren oder eure Looks. Ihr schafft es immer, perfekt aufeinander abgestimmt auf eurem Gruppenfoto zu posieren. Nach Größe sortiert, in diesen leicht schrägen Winkel gedreht oder mit lustigen Fratzen machen du und deine Freunde alle anderen neidisch. Weil ihr so viel Spaß habt.

9. Der/Die einzelne Lachende

Dies ist der heilige Gral unter den Profilbildern: Das Profilbild hält fest, wie du bezaubernd lachst, ein tolles Outfit trägst und dich vor einem atemberaubenden Hintergrund befindest. Es soll zwar spontan anmuten, ist es aber in neun von zehn Fällen nicht. Du wusstest genau, dass du fotografiert wirst und konntest entsprechend posen.

Als einzelne/r Lachende zeigst du den Anderen: Ich habe Freunde. Denn jemand macht das Foto von dir. Und diese Person hat dich zum Lachen gebracht. Du wirkst auch nicht so narzisstisch. Immerhin präsentierst du dich selbst, wie du scheinbar „ungewollt loslachst“, anstatt steif an einer Wand zu lehnen.

Titelbild und alle Illustrationen: ©sofatutor.com

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