Weiterführende Praktika nach der Schule

In der Schulzeit ist ein Praktikum meistens ein Muss. Doch danach kannst du selbst entscheiden, ob das für dich Sinn macht. Weiterführende Praktika ermöglichen dir Einblicke in den Berufsalltag und in Unternehmen. Du solltest also auch nach der Schule diese Möglichkeit nutzen. Was genau sich da anbietet und welche Arten von Praktika es gibt, erfährst du hier.

Das Pflichtpraktikum bei Ausbildung oder Studium

Das Praktikum dient der Berufsorientierung und kann im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studiums erfolgen. Dort kannst du praktische Erfahrungen für den zukünftigen Beruf sammeln. Du vertiefst das Wissen, das du während deiner Ausbildung oder während des Studiums schon erworben hast.

Wenn du eine schulische Ausbildung machst, sind längere Pflichtpraktika üblich, damit du einen direkten Praxisbezug hast. Oft musst du auch am Ende der Ausbildung ein Praktikum machen, was gleichzeitig den Abschluss deiner Ausbildung bildet. Das ist z. B. in einigen Erzieherausbildungen der Fall.

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Wenn du studierst, musst du in den meisten auch Fällen ein Praktikum oder ein Praxissemester machen. In naturwissenschaftlichen Studiengängen werden Experimente im Labor auch als Praktika bezeichnet.

Das Auslandspraktikum

Bei einem Praktikum im Ausland hast du gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

  • Du sammelst Erfahrungen in einem Beruf.
  • Du lernst oder vertiefst die Sprache.
  • Du kannst ein anderes Land und eine andere Kultur entdecken.

Ein Auslandspraktikum ist in der Regel freiwillig. Einige Unis bieten die Möglichkeit an, ein Auslandspraktikum innerhalb der Studienzeit zu machen. Hier fallen aber meistens Kosten für dich oder deine Eltern an und der Aufwand ist größer. Du musst dich um einen Flug, Unterkunft und organisatorische Sachen kümmern (Reisepass, Versicherung usw.). Dafür kannst du aber auch hier wunderbare Erfahrungen sammeln.

Um die Kosten gering zu halten, bietet sich auch ein Stipendium an. Hier erhälst du finanzielle Unterstützung, z. B. von einer Stiftung. Welches Stipendium für einen Auslandsaufenthalt in Frage kommt, kannst du im Internet nachlesen.

Freiwilliges Praktikum

Wenn du nach der Schule noch nicht sicher bist, ob du eine Ausbildung machen oder studieren möchtest, bietet sich ein Praktikum in einem Bereich an, der dich interessiert. So hast du die Möglichkeit, schon einmal zu gucken, was für Aufgaben dort anstehen und ob du dir das vorstellen kannst. Danach fällt die Entscheidung leichter.

Im Studium können die Semesterferien ganz schön lang werden, wenn kein Urlaub ansteht. Wenn du auch zu den Kandidaten gehörst, die sich nach drei Tagen schon langweilen, dann nutze doch die Zeit für ein Praktikum. Am besten eignet sich eines, was sich mit deinen Studieninhalten deckt – so sammelst du praktische Erfahrungen und hast bereits nach Studienabschluss einige Referenzen.

Auch nach dem Studium kann ein Praktikum dir weiterhelfen. Es gibt viele Berufe, in denen der Einstieg nicht so einfach ist. Das gilt vor allem für den kreativen Bereich. Mit einem Praktikum kannst du dein Können unter Beweis stellen und wirst vielleicht schon bald von der Firma übernommen.

Wie du siehst, ist die Welt der Praktika sehr vielseitig. In einigen Lebensabschnitten kann ein Praktikum sehr lehrreich sein und dich in einer Entscheidung voranbringen. Allerdings solltest du darauf achten, dass sich die Praktika wirklich lohnen und vorher klären, was du alles lernen kannst. Sonst bist du am Ende nur zum Kaffee kochen da und nicht viel schlauer als vorher.

Informiere dich also vorher über Praktikumsinhalte und sprich offen an, was du erwartest. Wenn du noch Tipps für deine Bewerbung brauchst, dann schau doch einfach noch einmal in dem Artikel dazu nach, wie du dich am besten präsentieren kannst.

 

Titelbild: ©iStock.com/dr911

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