Empty-Nest-Syndrom: 5 Tipps fürs Abschiednehmen

Ihr Haus ist bald kinderleer? Ihr Kind oder Ihre Kinder hat es für das Studium oder eine Ausbildung in eine andere Stadt oder gar in ein anderes Land verschlagen? Wir haben fünf Tipps, wie das Abschiednehmen leichter fällt.

Was ist das „Empty-Nest-Syndrom“?

Als „Empty-Nest-Syndrom“ bezeichnet man die Phase, in der die Kinder das Haus verlassen und die Eltern – häufiger die Mütter – den Weggang ihrer Zöglinge nur schwer verkraften. Sie neigen zu Traurigkeit, Angstzuständen oder Schlafstörungen, deren Folge im schlimmsten Fall der Anfang einer depressiven Erkrankung sein kann.

Tipps fürs Abschiednehmen

Aber auch ohne dass es ins Extreme ausschlägt, kennen viele Eltern dieses Gefühl der Traurigkeit und Unsicherheit, obwohl sie sich gleichzeitig für ihre Kinder freuen. Wir haben fünf hilfreiche Tipps für Sie gesammelt, mit denen das Abschiednehmen etwas leichter fällt:

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  1. Versuchen Sie nicht, Ihre Gefühle zu verstecken. Heulen Sie ruhig abends eine Runde auf der Couch. Treffen Sie sich mit Menschen in einer ähnlichen Situation zum Kaffeetrinken. Dann kann man Ängste und Befürchtungen austauschen und sich gegenseitig beruhigen.

  2. Sorgen Sie für Ablenkung. Egal ob mit oder ohne Partner, begeben Sie sich auf eine Reise, probieren Sie ein neues Hobby aus oder unternehmen Sie eine Radtour. Frischer Wind um die Nase bringt neue Gedanken.

  3. Nutzen Sie den freien Raum. Natürlich soll Ihr Kind Sie besuchen kommen können, aber lassen Sie den Platz in Ihrem Haus nicht einstauben. Sie wollten schon immer ein Arbeitszimmer, eine Bibliothek oder einen Fitnessraum? Legen Sie los, eine Schlafcouch passt sicher allemal ins Zimmer.

  4. Reden Sie mit Ihrem Partner. Die Empty-Nest-Phase ist nicht nur für Sie als Individuum, sondern auch als Paar ein grundlegender Veränderungsprozess. Es kehrt Ruhe ein und das tägliche Leben bekommt einen neuen Charakter. Tauschen Sie sich über langersehnte Träume aus. Jetzt ist die Zeit, die Beziehung neu zu entdecken und gemeinsame Ziele und Interessen anzugehen.

  5. Nutzen Sie die Distanz für eine neue Nähe. Unterstützen Sie Ihr Kind, ohne sich aufzudrängen oder es zu belehren. Wenn Sie seinen Freiraum anerkennen und respektieren, können Sie als gleichberechtigte Partner neu zueinanderfinden.


Fazit: Machen Sie sich klar, dass Sie nicht Ihre Kinder verlieren, sondern Zeit und Freiraum gewinnen und freuen Sie sich auf neue Erfahrungen. Ein Austausch mit Ihrem Partner oder Menschen in einer ähnlichen Situation hilft Ihnen, das „Empty-Nest-Syndrom“ gut zu überstehen.

Titelbild: ©michaeljung/shutterstock

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