Besserwisser: Schlechter Sprachstil und wie du ihn vermeidest

Ein schlechter Sprachstil kann leicht zu Missverständnissen führen. Mit diesen Tipps wird es besser.

Ein schlechter Sprachstil führt zu Missverständnissen. Dein Gesprächspartner oder deine Gesprächspartnerin versteht nicht, was du ihm oder ihr sagen möchtest. Das stört ein Gespräch. Hier sind fünf Tipps, die deinen Sprachstil verbessern.

1. Vermeide Pausenfüller, Modalwörter und Füllwörter.

Menschen, die häufig „ähm“ benutzen, machen dich nervös? Damit bist du nicht allein. Neben den Pausenfüllern gibt es noch zwei andere Angewohnheiten, die einen schlechten Sprachstil und ein unsicheres Auftreten kennzeichnen: Modalwörter und Füllwörter. Beliebte Modalwörter wie „vielleicht“, „wahrscheinlich“ oder „hoffentlich“ signalisieren, dass du dich einfach nicht entscheiden kannst. Das nervt auf Dauer.
Genauso unangenehm sind Füllwörter für deinen Gesprächspartner oder deine Gesprächspartnerin. Damit wirkt deine Sprache aufgesetzt und konstruiert. Ein paar Beispiel für Füllwörter sind „quasi“, „folglich“, „gleichermaßen“ oder „partout“. Versuche das zu vermeiden! Überlege dir lieber kurz, was du genau sagen möchtest, dann klappt’s auch mit dem Gesprächspartner oder der Gesprächspartnerin.

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2. Formuliere deutlich, klar und verständlich.

Klare, aktiv formulierte Sätze helfen deinem Gesprächspartner bzw. deiner Gesprächspartnerin, dein Anliegen zu verstehen. So kann dein Gegenüber entsprechend antworten und die Informationen umsetzen. Vermeide eine inaktive Sprache, wie z. B. „Die Unterhaltung zwischen Lisa und Anne wurde wegen deiner Ankunft abgebrochen.“ Unklare Zeitangaben führen zu Nachfragen, wie z. B. „Neulich waren wir im Kino. Da dieser Film noch nicht.“ Der Gesprächspartner bzw. die Gesprächspartnerin weiß nicht, worauf sich „neulich“ bezieht und muss nachfragen.

3. Vermeide doppelte Verneinungen.

Verwende in der Alltagssprache keine doppelte Verneinung. Eine doppelte Verneinung ist nicht nur unschön, sie führt auch zu Missverständnissen. Die Liedzeile von Pink Floyd „We don’t need no education“ ist sowohl anschaulich als auch lustig. Hier wird deutlich, dass eine doppelte Verneinung einen Satz unnötig verkompliziert. Gemeint ist: „We need education.“ Denn ohne Bildung neigt man zu einem schlechten Sprachstil. Logisch, oder?

4. Vermeide sprachliche Fehler á la „ihm sein“ oder „als wie“ in deiner Alltagssprache.

Formulierungen wie „Tom ihm sein Bruder“ sind vielleicht in deinem Heimatort geläufig. Das macht sie aber leider nicht richtig. Damit irritierst du nur deinen Gesprächspartner oder deine Gesprächspartnerin. Es kann passieren, dass er oder sie dir gar nicht mehr folgen kann, sondern sich nur auf diesen Fehler konzentriert.

5. Vermeide wörtliche Rede im Gespräch.

Das englische „And then he was like, and then I was like“ ist auch im Deutschen verbreitet. Wenn wir ehrlich sind, ist „und dann er so, und dann ich so“ eine sehr unschöne Angewohnheit. Damit gibst du nur das Gespräch wieder, lieferst aber keine Hintergrundinformation zur Situation. So kann dein Gesprächspartner oder deine Gesprächspartnerin nicht angemessen reagieren. Im schlimmsten Fall wird aus eurem Dialog ein Monolog.

Kennst du weitere Zeichen eines schlechten Sprachstils? Schreibe uns einen Kommentar unter den Beitrag.


Titelbild: © Rawpixel.com/shutterstock.com

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