Die besten Lernmethoden: So klappt’s mit dem Auswendiglernen und Faktenmerken

Wir stellen dir die besten Lernmethoden vor, mit denen du dir Fremdwörter und Geschichtsdaten besser einprägst, Fakten länger merkst und Vokabeln mit mehr Spaß lernst.

Fremdwörter mit der 3-2-1-Methode lernen

3-2-1-Methode

Wie kann man sich Fremdwörter und Fachbegriffe am besten merken? Mit der 3-2-1-Methode! Bei der Lerntechnik werden Eselsbrücken gebaut, mit denen du dir die Begriffe dann leichter merken kannst.

Die Methode funktioniert in drei Schritten: Zuerst wird das Fremdwort in zwei bis drei Wortteile zerlegt. Dann werden Assoziationen oder Sinnbilder für die einzelnen Wortteile überlegt und zum Schluss ein Gesamtbild aus den einzelnen Sinnbildern erstellt. So kannst du dir die Bedeutung des Wortes und den Fachbegriff bildlich vorstellen und leichter merken. Das hört sich kompliziert an? Keine Sorge! Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du in unserem Artikel Kreatives Lernen – wie du dir Fremdwörter mit der 3-2-1-Methode leichter merken kannst.

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Geschichtsdaten einfacher einprägen

Geschichtsdaten besser merken

Wann war nochmal der Mauerfall? Und im welchen Jahr fand die französische Revolution statt? Wenn du dich schwertust, Geschichtsdaten zu merken, kann dir das Zahlen-Buchstaben-System helfen.

Bei dieser Lernmethode werden Daten, also Zahlen, in Wörter umgewandelt und daraus einprägsame und lustige Sätze gebildet. Die Lerntechnik ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, aber wenn du erst einmal dein eigenes Zahlen-Buchstaben-System entwickelt und auswendig gelernt hast, kannst du es für deine gesamte Schulzeit verwenden. Geschichtsdaten prägen sich mit dieser Methode besser ein und bleiben länger im Gedächtnis hängen.

Wie du dein Zahlen-Buchstaben-System entwickeln kannst und worauf du dabei achten musst, kannst du in unserem Artikel Kreatives Lernen: Einfach Geschichtsdaten merken nachlesen.

Mit Karteikarten Fakten für die Ewigkeit merken

Leitner-Algorithmus

Jetzt kommt ein Begriff, der sich nach Mathe anhört, aber nichts mit Zahlen zu tun hat ‒ keine Angst: der Leitner-Algorithmus. Mit Karteikarten und dem Algorithmus wiederholst du nur Fakten, die du noch nicht verinnerlicht hast. Dadurch sparst du Zeit.

Alles, was du für diese Lernmethode brauchst, sind Karteikarten und ein Karteikasten mit mehreren Fächern. Die Fächer im Karteikasten haben jeweils eine bestimmte Bedeutung. Karten, die im ersten Fach liegen, wiederholst du täglich. Wenn du den Lernstoff, der auf der Karte steht, weißt, wandert die Karte in das zweite Fach. Kennst du die Antwort nicht, bleibt sie im ersten Fach, damit du sie dir am nächsten Tag nochmal anschauen kannst. Die Karten im zweiten Fach wiederholst du nur jeden zweiten oder dritten Tag. Karten im dritten Fach schaust du dir nur einmal die Woche an, usw. Wie genau der Leitner-Algorithmus im Detail funktioniert und warum du damit besser lernst, kannst du in unserem Artikel Besser lernen mit dem Leitner-Algorithmus – so merkst du dir Fakten für die Ewigkeit nachschauen.

Vokabellernen mit der Schlüsselwort-Methode

Schluesselwort-Methode

Ohne Vokabeln lernt man keine Fremdsprache – leider. Doch das Vokabellernen kann manchmal ganz schön langweilig und nervig sein. Mit der Schlüsselwort-Methode macht es jedoch mehr Spaß und die Wörter bleiben länger im Kopf. Außerdem geht es schneller. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man Vokabeln mit der Schlüsselwort-Methode fast doppelt so schnell lernt als beim herkömmlichen Vokabellernen.

Die Lerntechnik besteht aus zwei Schritten: Zuerst suchst du dir für die neue Vokabel ein deutsches Schlüsselwort, das akustisch oder visuell dem Fremdsprachenwort ähnelt. Dann denkst du dir zu diesem Schlüsselwort und der Übersetzung der Vokabel ein mentales Bild aus. Wie genau das funktioniert und wie das anhand eines Beispiels aussieht, erfahrst du in unserem Artikel Kreatives Lernen – Vokabellernen mit der Schlüsselwort-Methode.

Vokabeln wiederholen mit Spaß

Vokabeln lernen mit Spaß

Wenn du dir die Vokabeln dann eingeprägt hast, kannst du sie auf lustige Art und Weise abfragen. Denn immer nur stur auswendig zu lernen und dann von einem Freund oder den Eltern abgefragt zu werden, ist auf Dauer eintönig. Doch mit ein paar Vokabellernspielen kannst du Abwechslung reinbringen. Hast du z. B. schon mal von Vokabel-Pantomine gehört oder Vokabel-„Blinde-Kuh‟ gespielt? Nein? Dann kannst du in unserem Artikel Vokabeln lernen – so macht’s Spaß nachlesen, wie die Vokabellernspiele funktionieren.

Titelbild: Halfpoint/Shutterstock

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