Lernmythen: Hilft Schlaf beim Lernen?

Es wäre ein Traum, wenn wir im Schlaf automatisch lernen könnten. Das geht natürlich nicht. Aber hilft Schlaf eigentlich beim Lernen?

Wissenschaftler sind sich einig: Wir hören nicht schlagartig auf zu lernen, sobald wir Buch oder Heft aus der Hand legen. Wir lernen im Schlaf weiter. Denn erst während wir schlafen, speichert das Gehirn Informationen so ab, dass sie langfristig im Gedächtnis bleiben: Es schiebt sie vom Arbeitsgedächtnis ins Langzeitgedächtnis. Statt Nächte vor einer Klassenarbeit oder Prüfung durchzulernen, sollten wir uns also lieber eine Mütze Schlaf gönnen.

Aber aufgepasst: Das Gedächtnis speichert im Schlaf zuerst die Informationen, die es für wichtig hält. Als „wichtig“ werden Informationen eingestuft, die uns emotional berühren. Dazu gehören keine physikalischen Formeln oder englische Vokabeln, sondern z. B. ein Streit mit der Familie. Damit das Abspeichern des Lernstoffs also nicht gestört wird, sollten wir nach dem Lernen und vor dem Schlafen alle Situationen vermeiden, die uns emotional aufwühlen.

So lernst du mit Spaß und verbesserst die Noten
30 Tage kostenlos testen

Fazit: Ja, Schlaf hilft beim Lernen. Vorausgesetzt unser Gehirn wird nicht abgelenkt.


Weitere Lernmythen:
Lernmythen: Steigert Sport die Konzentration?
Lernmythen: Hilft Traubenzucker beim Lernen?
Lernmythen: Hilft Schlaf beim Lernen?
Lernmythen: Macht es schlau, mit der Hand zu schreiben?

Artikel


Titelbild: © sofatutor.com

Was Sie jetzt tun sollten ...

  1. Motivation beim Lernen ist der Schlüssel zum Erfolg! Hole dir jetzt die Motivationstipps in diesem Video.
  2. Gehe auf Entdeckungsreise und schau dir an, wie sofatutor dir beim Lernen hilft.
  3. Sprich mit deinen Eltern und teste sofatutor 30 Tage lang kostenlos.