Lerntipps: So sagst du Lernblockaden den Kampf an

Du sitzt stundenlang am Schreibtisch und starrst in Hefte und Bücher? Trotzdem bleibt vom Lernstoff nichts im Kopf hängen? Wir geben dir Tipps, wie du eine Lernblockade erfolgreich überwindest.

Wie äußert sich eine Lernblockade?

Lernblockaden äußern sich bei jedem Menschen anders. Hier ein paar Beispiele:

  • Konzentrationsstörung: Dir gelingt es nicht, dich auf den Lerninhalt zu konzentrieren. Auch das Einprägen will nicht klappen.
  • Ausreden: Dir fallen dauernd wichtige Dinge ein, die du unbedingt sofort erledigen musst. Das Lernen schiebst du immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt.
  • Lustlosigkeit oder Wut: Sobald du ans Lernen oder an die Schule denkst, überkommt dich eine große Unlust oder sogar richtige Wut. Du hast einfach überhaupt keinen Bock, zu lernen.
  • Unwohlsein: In manchen Fällen äußert sich eine Lernblockade auch körperlich: Übelkeit, Kopf- und Bauchschmerzen und ähnliche Beschwerden können auftreten.

Welche Ursachen hat eine Lernblockade?

Lernblockaden können viele Ursachen haben:

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  • Selbstzweifel: Das Lernen wird durch die Einstellung, dass man „das sowieso alles nicht versteht” blockiert.
  • Stress und Druck: Überforderung und gleichzeitiger Druck, gute Noten zu schreiben, lösen Stress aus. Stress blockiert immer das Lernen.
  • Bewegungsmangel: Damit man sich gut konzentrieren kann, sind regelmäßige Bewegung und Frischluft ein Muss.
  • Konkurrenzdenken, Versagensängste und überhöhter Ehrgeiz: Egal, wo das Konkurrenzdenken, die Versagensängste oder der Ehrgeiz ihren Ursprung haben, sie ziehen Druck und Stress nach sich.
  • Eingeschränktes Vorstellungsvermögen: Zu viel Fernsehen und das Spielen am Computer fördern zum einen den Bewegungsmangel. Zum anderen wird das Vorstellungsvermögen und die Kreativität eingeschränkt. Beides ist aber für das Lernen unbedingt notwendig.
  • Falsches Lernverhalten: Das Lernen hat keine Struktur und bietet keine Abwechselung. Hier ist Unlust vorprogrammiert.

Wie können Lernblockaden überwunden werden?

7 Tipps zur Überwindung einer Lernblockade:

  1. Ablenkung vermeiden: Lerne nur an ruhigen Orten. Verbanne außerdem alles vom Schreibtisch, was du zum Lernen nicht brauchst und dich ablenken könnte.
  2. Festen Zeitplan erstellen und Lernziele formulieren: Strukturiere deinen Lernstoff. Wann soll was gelernt werden?
  3. Schwierigkeit steigern: Mit dem schwersten Lerninhalt anzufangen, kann demotivieren. Sinnvoller ist es mit den leichtesten Aufgaben zu beginnen und den Schwierigkeitsgrad des Lernstoffs langsam zu steigern.
  4. Pausen machen: Mache regelmäßige Pausen. Z.B. nach einem Spaziergang an der frischen Luft, ist dein Kopf gleich wieder viel aufnahmefähiger. Allgemein gilt es, gegen Lernblockaden Sport zu treiben.
  5. Abwechselung bieten: Damit das Lernen nicht zu langweilig wird, wechsele immer mal wieder deine Lernmethode. Die besten Lernmethoden findest du hier.
  6. Mit allen Sinnen lernen: Am besten prägt sich das ein, was mit vielen Sinnen wahrgenommen wurde: Gib das Gelernte in eigenen Worten wieder, schreibe es auf, lass es dir von jemandem vorlesen oder erklären, zeichne Skizzen und Mindmaps. Oder schaue mal Filme oder Videos zum Thema oder höre dir Hörspiele an.
  7. Kleine Erfolge lohnen sich: Belohne dich nach erfolgreichem Lernen mit etwas Schönem.



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Fazit: Lernblockaden erfolgreich überwinden

Bei einer Lernblockade wird das Lernen mit einem negativen Gefühl verbunden. Um eine Lernblockade zu überwinden, solltest du Ablenkung vermeiden, Sport treiben und Abwechselung ins Lernen bringen.



Titelbild: © Piotr Marcinskishutterstock.com

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