Mund auf! Das Warum und Wie in Sachen mündlicher Mitarbeit

Wenn’s darum geht, sich am Unterricht zu beteiligen, werden deine Augen weit und der Mund bleibt zu? Im Folgenden soll es darum gehen, warum Mitarbeit dich persönlich weiterbringt und wie du dich motivieren kannst.

Mitarbeit zeigt dein Interesse

Es reicht ja, wenn die anderen mitarbeiten, so kannst du eigene Fragen genauso klären und blamierst dich nicht – könnte man denken. Doch der Lehrer oder die Lehrerin merkt, ob du dabei bist und dich beteiligst. So kann er oder sie erkennen, ob dich ein Thema interessiert oder du mitdenkst. Selbst wenn du keine Note dafür bekommst, kommt es gut an, wenn du mitmachst und durch Fragen und Antworten den Unterricht mitgestaltest. Zudem bringt es den Unterricht voran, denn wenn keiner mitmacht, wird es schnell langweilig. Der Lehrer oder die Lehrerin würde die ganze Zeit sprechen und es gäbe keine Abwechslung. Der Stoff wird leichter verstanden, wenn verschiedene Personen ihn auf ihre Weise erklären. Auch eine Frage kann noch einmal einen neuen Gedanken aufgreifen, der dir so vielleicht noch nicht aufgefallen ist.

Fragen sind auch Mitarbeit

Fragen sind gut, doch viele haben Angst, welche zu stellen. Es ist ihnen peinlich, wenn sie etwas nicht verstanden haben. Doch der Spruch „Es gibt keine dummen Fragen“ ist zwar alt, trifft aber immer noch voll zu. Fragen stellen hat nichts mit Dummheit zu tun, ganz im Gegenteil. Und deine Lehrerinnen und Lehrer müssen dir Rede und Antwort stehen, das ist ihr Job. Manchmal kann es auch daran liegen, dass sie es nicht so gut erklärt haben. Außerdem hat ein Mitschüler oder eine Mitschülerin eventuell genau die gleiche Frage und ist froh, wenn du sie stellst.

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In der Schule statt zu Hause

Wie schon gesagt, die mündliche Beteiligung am Unterricht hat viele Vorteile. Du merkst dir Sachen viel besser und sparst dir die Zeit, die du aufwenden müsstest, um es zu Hause zu verstehen, um richtig lernen oder entsprechende Hausaufgaben angehen zu können. Wenn du dich aktiv beteiligst, hast du den Stoff schneller verstanden und kannst ihn auch schneller nutzen. So kannst du dich beim Lehrer oder bei der Lehrerin absichern, denn wenn du doch etwas falsch verstanden hast, kann er oder sie dich korrigieren. Und du merkst dir nichts Falsches. Wenn du dagegen nichts sagst, kann dich auch niemand verbessern.

Gedankenaustausch im Unterricht

Wie wichtig mündliche Mitarbeit ist, hängt von der jeweiligen Schule ab. An einigen Schulen wird die mündliche Mitarbeit nicht extra benotet, an anderen schon. Manchmal ist es auch von Lehrerkraft zu Lehrerkraft anders: Der Geschichtslehrer macht sich vielleicht Notizen zur Mitarbeit und wenn ein Schüler oder eine Schülerin auf der Kippe steht, guckt er nach, ob die Mitarbeit noch etwas rausreißen kann. Egal, wie es an deiner Schule ist, Mitarbeit ist immer wichtig, weil du in erster Linie für dich lernst.

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold” – zählt hier nicht

Du hast Angst, als Streber dazustehen, weil deine Freundinnen und Freunde eher zu den Schweigsamen gehören? Im Leben kommst du aber oft besser zum Ziel, wenn du sagst, was du möchtest und dich ins Geschehen einbringst. Es ist besser, frühzeitig zu lernen, vor anderen Leuten zu sagen, was du denkst und zu sagen, was dich beschäftigt. Das wird später noch wichtiger, als du dir jetzt vielleicht vorstellen kannst.

Titelbild: ©iStock.com/uschools

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